CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 75 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Optionen und Turbozertifikate sind komplexe Finanzinstrumente und gehen mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 75 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Optionen und Turbozertifikate sind komplexe Finanzinstrumente und gehen mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren.

Momentum-Trading-Strategien: ein Leitfaden für Anfänger

Momentum-Trading verwendet die Stärke von Preisbewegungen als Basis zur Eröffnung von Positionen. Erfahren Sie, wie Momentum-Trading funktioniert und lernen Sie vier Top-Indikatoren kennen, die Sie zum loslegen verwenden können.

Was ist Momentum-Trading?

Beim Momentum-Trading werden Vermögenswerte anhand der Stärke von aktuellen Preistrends gekauft oder verkauft. Dahinter liegt die Idee, dass eine Preisbewegung sich weiterhin in die gleiche Richtung bewegen wird, wenn sie stark genug ist.

Wenn ein Vermögenswert einen höheren Marktpreis erreicht, zieht dies normalerweise noch mehr Aufmerksamkeit von Tradern und Investoren an, was den Marktpreis noch weiter nach oben treibt. Dies setzt sich so lange fort, bis die Anzahl der Verkäufer am Markt überwiegt – beispielsweise wenn ein unvorhergesehene Ereignis dazu führt, dass viele den Preis des Vermögenswertes überdenken. Sobald es genügend Verkäufer auf dem Markt gibt, ändert das Momentum die Richtung und drückt den Preis des Vermögenswertes nach unten.

Momentum-Trader versuchen zu erkennen, wie stark der Trend sich in eine bestimmte Richtung bewegt. Dann eröffnen sie eine Position, um von der erwarteten Preisänderung zu profitieren. Sie schließen ihre Position wieder, wenn der Trend an Stärke verliert. Momentum-Trader versuchen nicht unbedingt das Hoch oder das Tief eines Trends zu bestimmen, sondern konzentrieren sich stattdessen auf den Hauptteil der Preisbewegung. Sie wollen von der Marktstimmung und der Herdenmentalität Gebrauch machen. Letztere bezeichnet die Tendenz von Tradern, der Mehrheit zu folgen.

Das Momentum im Finanzwesen basiert auf den folgenden wichtigen Faktoren:

  1. Volumen
  2. Volatilität
  3. Zeitrahmen

Volumen

Das Volumen ist die Menge eines bestimmten Vermögenswertes, die innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens gehandelt wird. Das Volumen ist nicht die Anzahl der Transaktionen, sondern die Anzahl der gehandelten Vermögenswerte – also wenn fünf Käufer jeweils eine Einheit des Vermögenswerts kaufen, ist das äquivalent zu dem Fall, in dem ein Käufer fünf Einheiten des Vermögenswertes kauft.

Das Volumen ist für Momentum-Trader von entscheidender Bedeutung, da sie in der Lage sein müssen, Positionen schnell einzunehmen und zu verlassen. Dies erfordert ausreichend Käufer und Verkäufer am Markt. Wenn ein Markt eine hohe Anzahl von Käufern und Verkäufern hat, wird er als liquid bezeichnet, da es einfach ist, den Vermögenswert gegen Geld zu handeln. Wenn ein Markt hingegen eine geringe Anzahl von Käufern und Verkäufern hat, wird er als illiquid bezeichnet.

Volatilität

Volatilität ist die Grundlage eines jeden Momentum-Traders. Volatilität ist der Grad der Veränderung des Preises eines Vermögenswertes. Wenn ein Markt volatil ist, bedeutet dies, dass es große Preisschwankungen gibt. Ein Markt mit geringer Volatilität ist dagegen vergleichsweise stabil.

Momentum-Trader suchen nach volatilen Märkten, um von kurzfristigen Wertsteigerungen und -verlusten eines Vermögenswertes zu profitieren. Da das Momentum-Trading darauf abzielt, von Volatilität zu profitieren, ist es wichtig, eine geeignete Risikomanagementstrategie zu haben, um Ihre Trades vor nachteiligen Marktbewegungen zu schützen. Dazu gehören Stops und Limits.

Zeitrahmen

Momentum-Trading-Strategien konzentrieren sich normalerweise auf kurzfristige Marktbewegungen, aber die Dauer eines Trades kann davon abhängen, wie lange der Trend seine Stärke behält. Daher könnte sich diese Strategie sowohl für Trader eignen, die längerfristige Stile wie zum Beispiel Positiontrading, vorziehen, als auch für Trader, die kurzfristige Stile wie Day-Trading und Scalping verwenden.

Erfahren Sie mehr über Trading-Stile und -Strategien

So beginnen Sie mit dem Momentum-Trading

  1. Identifizieren Sie den Vermögenswert, an dem Sie interessiert sind
  2. Nutzen Sie technische Indikatoren und Analysen, um eine Momentum-Trading-Strategie zu entwickeln
  3. Nutzen Sie ein IG-Demokonto, um das Handeln in einer risikofreien Umgebung zu üben
  4. Beginnen Sie mit dem Trading auf Live-Märkten, indem Sie ein Handelskonto bei IG eröffnen

Alternativ können Sie mit den Online-Kursen der IG Academy mehr über Trading-Strategien und -Indikatoren erfahren.

Beliebte Momentum-Indikatoren

Momentum-Trader machen sich nicht unbedingt Sorgen um die Fundamentaldaten eines zugrundeliegenden Vermögenswertes – wie beispielsweise die langfristigen Wachstumsaussichten und die damit verbundenen wirtschaftlichen Umstände. Stattdessen interessieren sich Momentum-Trader primär für Preisbewegungen. Deshalb verlassen sich die meisten Momentum-Trader stark auf technische Analyse und auf Indikatoren, um zu bestimmen, wann sie in jeden Trade ein- und aussteigen.

Zu den beliebten Momentum-Indikatoren gehören:

  1. Der Momentum-Indikator
  2. Der Relative Stärke Index (RSI)
  3. Gleitende Durchschnitte
  4. Stochastischer Oszillator

Momentum-Indikator

Der Momentum-Indikator ist, wie zu erwarten, der beliebteste Momentum-Indikator. Er vergleicht den letzten Schlusskurs mit dem vorherigen Schlusskurs, um die Stärke eines Trends zu bestimmen.

Der Indikator ist ein Oszillator. Er wird als einzelne Linie angezeigt, die sich um eine Mittellinie von 0 (oder 100 auf einigen Charts) bewegt. Der Wert der Indikatorlinie gibt Händlern eine Vorstellung davon, wie schnell sich der Preis bewegt. Wenn der Indikator beispielsweise einen Wert von 35 anzeigt, läge ein schnellerer Aufwärtstrend vor als bei einem Wert von 30. Wenn der Indikator einen Wert von -15 erreicht, läge ein schnellerer Abwärtstrend vor als bei einem Wert von -10.

Obwohl einige Trader den Indikator verwenden, um Positionen einzugehen oder zu verlassen, verwenden die meisten Momentum-Trader ihn, um die Preisaktion zu bestätigen. Wenn die Indikatorlinie die Nulllinie beispielsweise von unten kreuzt, ist dies ein Zeichen dafür, dass der Kurs an Aufwärtsmomentum gewinnt. Wenn die Indikatorlinie dagegen unter die Nulllinie fällt, gewinnt der Kurs an Abwärtsmomentum.

Relativer Stärke Index (RSI)

Der Relative Stärke Index (RSI) ist ein Momentum-Indikator, der Signale zum Kauf und Verkauf liefert. Genau wie der Momentum-Indikator wird er auf einem separaten Chart dargestellt und ist ein Oszillator, der sich zwischen 0 und 100 bewegt.

Er ähnelt anderen bereichsgebundenen Indikatoren, da er abhängig von seinem Wert Signale des Überkaufs oder Überverkaufs liefert. Alle Werte über 70 gelten als überkauft und alle Werte unter 30 gelten als überverkauft.

Diese Momentum-Strategie basiert auf der Idee, dass Retracements zwischen diesen Preisniveaus klare Trends darstellen. Momentum-Trader würden Positionen inmitten des Trends eröffnen und schließen, anstatt am oberen oder unteren Rand.

Bei der Verwendung des RSI ist es wichtig zu beachten, dass der Trend nicht notwendigerweise umkehren wird, nur weil der Indikator Signale des Überkaufs und Überverkaufs liefert. Wie Sie im obigen Preischart erkennen, blieb die Signallinie für einen anhaltenden Zeitraum im Bereich des Überkaufs. Daher ist es wichtig, den RSI gemeinsam mit anderen Indikatoren zu verwenden.

Gleitende Durchschnitte

Gleitende Durchschnitte („moving averages“ oder MAs) werden von Tradern verwendet, um neue Trends am Markt zu erkennen. Sie nutzen eine Formel, die zufällige Schwankungen herausfiltert, um einen vorherrschenden Preistrend anzuzeigen. Obwohl MAs keine Momentum-Indikatoren sind, können sie Momentum-Tradern helfen, zu erkennen, ob ein Markt sich in einer Trading-Range bewegt oder nicht.

Auf dem obigen Chart werden beispielsweise drei gleitende Durchschnitte angezeigt: ein 15-Tage-, 25-Tage- und 35-Tage-Durchschnitt. Für den größten Teil der Preisaktion liegen die Gleitenden Durchschnitte (MAs) übereinander, wobei der kürzere MA oben und der längere unten liegt. Dies sagt uns, dass der Markt sich in einem Trend bewegt und dass dieser sich beschleunigt.

Bei der Verwendung von gleitenden Durchschnitten ist es wichtig, sich bewusst zu sein, dass es sich um eine Art von Spätindikatoren handelt. Dies bedeutet, dass die Signale nach der Preisbewegung auftreten. Obwohl ein Momentum-Trader nicht unbedingt zu Beginn eines Trends einsteigen würde, bedeutet dies, dass er andere Indikatoren verwenden muss, um einen geeigneten Ausstiegspunkt zu finden. Wie Sie dem obigen Chart entnehmen können, überkreuzen sich die MAs – was auf eine Trendumkehr hinweist – nachdem der Preis bereits leicht gefallen ist.

Stochastischer Oszillator

Der Stochastische Oszillator vergleicht den letzten Schlusskurs mit der vorherigen Trading-Range über einen bestimmten Zeitraum. Dieser Indikator folgt nicht dem Preis oder dem Volumen, sondern der Geschwindigkeit und dem Momentum des zugrundeliegenden Basiswerts.

Der stochastische Oszillator gilt als Frühindikator und kann daher zur Vorhersage von Preisbewegungen verwendet werden. Er besteht aus zwei Linien auf einem Preischart:

  • Die Indikatorlinie: Dies ist eine bereichsgebundene Linie, die zwischen 0 und 100 pendelt. Bei einem Wert über 80 gilt der Markt als überkauft und bei einem Wert unter 20 gilt er als überverkauft.
  • Die Signallinie: Diese wird im gleichen Preischart angezeigt. Wenn sich die Signal- und die Indikatorlinie kreuzen, bedeutet dies, dass eine Richtungsänderung wahrscheinlich ist.

Wenn der stochastische Oszillator nicht unter die 20-Marke zurückfällt, kann dies ein Zeichen für eine fortgesetzte Aufwärtsbewegung sein. Wenn Sie beispielsweise den obigen Preischart betrachten, können Sie erkennen, dass sich die beiden Linien im Allgemeinen über dem Signal des Überverkaufs bewegen und dass der Aufwärtstrend sich fortgesetzt hat. Dies deutet an, dass das Momentum trotz der Rückfälle insgesamt aufwärts zeigt.

Momentum-Trading zusammengefasst

  • Beim Momentum-Trading werden Vermögenswerte anhand der Stärke von aktuellen Preistrends gekauft oder verkauft
  • Momentum-Trader eröffnen eine Position, um von einer erwarteten Preisänderung zu profitieren, und schließen die Position, wenn der Trend an Stärke verliert
  • Momentum-Trading basiert auf Volumen, Volatilität und Zeitrahmen
  • Momentum-Trading ermöglicht es Tradern, die Veränderungsrate des Preises eines Vermögenswertes zu bestimmen Da sich weder der Preis noch das Volumen auf unbestimmte Zeit in eine Richtung fortsetzen werden, wird das Momentum normalerweise als oszillierend angesehen
  • Momentum-Trader konzentrieren sich auf Preisbewegungen und nicht auf langfristiges Wachstum und Fundamentaldaten
  • Beliebte Indikatoren für das Momentum-Trading sind der Momentum-Indikator, der RSI und der stochastische Oszillator

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