Die Vorteile des CFD-Handels

Erfahren Sie mehr über diese flexible Form des Tradings.

Contracts for Difference (Differenzkontrakte), oder auch CFDs genannt, sind eine Art von Derivat. Beim Kauf eines CFD-Kontraktes gehen Sie eine Vereinbarung zum Austausch der Wertdifferenz eines Basiswertes zwischen dem Zeitpunkt der Eröffnung des Kontrakts und dem Zeitpunkt dessen Schließung ein.

Hier sind sieben Gründe, warum CFDs bei Tradern beliebt sind.

1. Traden Sie eine Vielzahl von Märkten

Mit CFDs können Sie mehr als 15.000 Märkte handeln, darunter Aktien, Indizes, Rohstoffe, Forex, Optionen und viele mehr. Und Sie können sämtliche Märkte über eine einzige Plattform aufrufen. Alles steht unter einem Login für Sie bereit, wann und wo immer Sie es brauchen - Sie können web-basiert von Ihrem PC, über Ihr Smartphone oder Tablet handeln.

Außerdem können Sie einige Märkte auch außerhalb der Handelszeiten traden, um das meiste aus Unternehmensmeldungen herauszuholen. Beachten Sie jedoch, dass der Kurs zur Markteröffnung von dem Out-of-Hours-Kurs abweichen kann.

2. Hebel

CFDs erlauben es Ihnen Ihr Investitionskapital auszubauen, da Sie nur einen Bruchteil des gesamten Handelswertes hinterlegen müssen, um eine Position zu eröffnen. Diese Einlage wird Margin genannt.

Die Höhe der Einlage hängt von der Größe Ihrer Position und dem Margin-Faktor für den jeweiligen Markt ab. Besitzt BT einen Margin-Faktor von 5%, erfordert eine Position von 1.000€ eine Einzahlung von lediglich 50€.

Allerdings ist es wichtig zu bedenken, dass sowohl der Gesamtgewinn als auch der Gesamtverlust von der Gesamtgröße Ihrer Position abhängt und nicht etwa von der Höhe Ihrer Einzahlung. Nehmen Sie den oben genannten Trade als Beispiel:

 

CFD-Trade

Traditioneller Trade

Sie hinterlegen

50€

1.000€

Der Wert Ihrer BT-Position steigt auf 1.025€.

Sie gewinnen 25€, bzw. 50%.

Sie gewinnen 25€, bzw. 2,5%.

Der Wert Ihrer BT-Position fällt auf 975€.

Sie verlieren 25€, bzw. 50%.

Sie verlieren 25€, bzw. 2,5%.

 

Wie Sie erkennen können, werden Gewinne und Verluste verstärkt – und Sie können auch mehr verlieren, als Sie eingezahlt haben.

3. Short gehen

Da ein CFD eine Vereinbarung zum Austausch der Differenz zwischen dem Eröffnungs- und Schließungskurs Ihrer Position darstellt, ist der CFD-Handel flexibler als jede andere Form des Tradings. Dies erlaubt Ihnen sowohl steigende, als auch auf fallende Märkte zu handeln.

Wenn Sie CFDs über eine Handelsplattform handeln, werden die Kurse anhand von zwei Notierungen dargestellt: dem Kaufkurs und dem Verkaufskurs. Wenn Sie denken, dass ein Markt steigen wird, nehmen Sie den Kaufkurs. Sollte der Markt Ihrer Meinung nach fallen, dann nehmen Sie den Verkaufskurs.

4. Ähnlichkeiten zu dem zugrunde liegenden Markt

Im Gegensatz zum Spreadbetting sollen CFDs ihren zugrunde liegenden Markt möglichst exakt abbilden. Kaufen Sie beispielsweise eine Apple-Aktie als CFD, entspricht dies dem Kauf einer einzelnen Apple-Aktie – wollen Sie den Gegenwert von 2.000 Apple-Aktien kaufen, dann kaufen Sie 2.000 Apple-Aktien-CFDs. 

Der Kauf bzw. Verkauf eines Forex-CFD dagegen entspricht dem Erwerb einer bestimmten Menge Basiswährung durch den Verkauf einer entsprechenden Menge Notierungswährung. Folglich bringt der Kauf eines einzelnen CFD auf den GBP/USD dasselbe Risiko mit sich wie der Kauf von 100.000£ in US-Dollar.

Sollten Sie bereits Erfahrung im Handel ohne Hebel gesammelt haben, können Ihnen CFDs, im Gegensatz zu anderen gehebelten Produkten, schnell vertraut vorkommen.

5. Absicherung Ihres Aktiendepots

Nehmen wir an, Sie verfügen über eine bestimmte Anzahl von HSBC-Aktien und Sie würden diese gerne über längere Zeit in Ihrem Portfolio behalten. Sie glauben jedoch, dass sich der Bankensektor im Abschwung befindet und möchten deshalb potenzielle Verluste über Investitionen in CFDs ausgleichen. Demnach gehen Sie also short.

Liegen Sie mit Ihrer Prognose richtig und der Kurs der HSBC-Aktien fällt, gewinnt Ihre CFD-Position an Wert und gleicht somit Ihren potenziellen Verlust aus. Sollte der Kurs der HSBC-Aktien jedoch steigen, schließen Sie Ihre CFD-Position und gleichen somit den erlittenen Verlust mit zukünftigen Gewinnen im Sinne der Kapitalertragssteuer aus.

6. DMA

Direct Market Access, oder auch DMA genannt, hilft Ihnen mit den Orderbüchern von Wertpapierbörsen und Forex-Anbietern zu interagieren. Anstatt zu dem durch IG angegebenen Kurs zu kaufen oder zu verkaufen, können Sie alle angebotenen Geld- und Briefkurse jederzeit überwachen und entscheiden, zu welchen Marktkursen Sie handeln möchten.

Sollten Sie über DMA traden, zahlen Sie keinen IG Spread. Stattdessen wird bei DMA-Trades eine Provision abgerechnet. Auch wenn DMA ein mächtiges Werkzeug sein mag, gibt es keine Garantie dafür, dass Sie woanders bessere Kurse finden als bei uns. Außerdem wird DMA nur für erfahrene Trader empfohlen.

Erfahren Sie mehr über den CFD-Handel mit IG

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