DAX: Im Bann der Geopolitik

10.08.2017 – 07:20 Uhr (Werbemitteilung): Die Frankfurter Kurstafel färbte sich gestern rot.

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Quelle: Bloomberg

Infolge der Sorge über eine Eskalation des Nordkorea-Konflikts trennten sich die Marktteilnehmer hierzulande von ihren Dividendenpapieren. Davon konnten die Edelmetalle als sichere Häfen profitieren. Gold, Silber und Platin waren gefragt. Der schwächelnde Euro trat dabei in den Hintergrund.

Termine des Tages

  • USA       : Erzeugerpreise Juli (14:30 Uhr)
  • Quartalsberichte (D): GFT Technologies, Lanxess, SMA Solar, Aareal Bank, TAG Immobilien, LEG Immobilien, United Internet, Salzgitter, Evotec, SGL Carbon, Henkel, Hannover Rück, Zalando, Hella, ThyssenKrupp, Phoenix Solar, Drillisch, TUI

Charttechnik

Eine nachhaltige Gegenreaktion lässt weithin aus sich warten. Gestern musste der DAX einen herben charttechnischen Rückschlag hinnehmen. Das zuletzt oft genannte 50,0%-Fibonacci-Niveau bei 12.208 Punkten wurde unterschritten. Und wieder einmal rückt die waagerechte Unterstützung bei 12.068/12.082 Zählern greifbar nahe. Darunter sollte es nach Möglichkeit nicht gehen. Ansonsten müsste sich die „runde“ Zahl bei 12.000 Punkten einem Test unterziehen.

Beim australischen Dollar zum US-Greenback hat die Widerstandszone bei 0,8080/0,8025 USD den Vormarsch vorerst gestoppt. Im Augenblick sieht es nach einem Test der horizontalen Trendlinie bei 0,7815/0,7835 USD aus. Rutscht das Währungspaar darunter, könnte es zu einer Konsolidierung in Richtung der zweiten Fächerlinie bei 0,7742 USD kommen. Drehen die Notierungen wieder gen Norden, wäre die erwähnte Preisspanne das Ziel. Darüber könnte der AUD-USD seine Aufwärtsbewegung wieder aufnehmen.

Vorbörslich zeigt sich der DAX heute mit 12.149 Punkten kaum verändert. Auch der Euro zum US-Dollar sowie der Goldpreis bewegen sich momentan kaum von der Stelle. 

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