Bitcoin-Update
In der neuen Handelswoche zeigt sich der Bitcoin zwar zuletzt stabilisiert, doch eine nachhaltige Trendwende scheint weiterhin nicht in Sicht. Nach den jüngsten Kursrückgängen bleibt die Stimmung unter Investoren angeknackst.
Wichtigste Punkte:
Hinweis: Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
In der neuen Handelswoche zeigt sich der Bitcoin zwar zuletzt stabilisiert, doch eine nachhaltige Trendwende scheint weiterhin nicht in Sicht. Nach den jüngsten Kursrückgängen bleibt die Stimmung unter Investoren angeknackst.
Der jüngste Kursschock steckt den Anlegern immer noch in den Knochen. Statt neuer Engagements dominieren Rückzug und Absicherung. Das Vertrauen ist und bleibt fragil.
Zudem bleibt auffällig, dass Schnäppchenjäger im größeren Stil fernbleiben. Von einer breit angelegten Kaufbereitschaft ist bis dato nichts zu sehen. Dass kapitalkräftige Preisjäger bislang nicht zugreifen, darf als Warnsignal verstanden werden. Das Ausbleiben spricht für eine anhaltende Vorsicht und weitere Abwärtsrisiken.
Insgesamt passt die aktuelle Marktverfassung eher in das Bild einer fragilen Stabilisierung als in das einer belastbaren Bodenbildung. Die derzeitige Ruhe könnte sich als trügerisch erweisen.
Am Mittwochnachmittag sollten Anleger die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls) im Auge behalten (14:30 Uhr), welche es nach geopolitischen Hinweisen abzuklopfen gilt. Ökonomen erwarten derzeit ein Stellenplus außerhalb der US-Landwirtschaft in Höhe von 70.000 Einheiten, nach 50.000 Stellen im Dezember.
Für die separat ermittelte Arbeitslosenquote wird ein Wert von 4,3 Prozent erwartet und damit keine Veränderung gegenüber dem Vormonat.
Besagte Daten werden allerdings mit Verzögerung publiziert. Wegen des mittlerweile beigelegten partiellen US-Haushaltsstreits wurde die NFPs nicht wie eigentlich vorgesehen am vergangenen Freitag veröffentlicht.
Am Freitag stehen lust but not least die US-Teuerungsdaten auf der Agenda (14:30 Uhr). Erwartet wird eine Rate von 2,5 Prozent für den Januar, im Vergleich zum Vorjahresmonat. Für die Kenrate wird mit einem Wert von 2,5 Prozent gerechnet, nach 2,6 Prozent im Dezember.