Die Fed hat ein Repo-Problem - Was ist passiert?

Gestern passierten komische und unvorhergesehene Dinge im Interbanken Markt bei den Repo-Geschäften der Banken. Ein Erklärugsversuch.

Als ob die US-Notenbank nicht schon genug Probleme hätte, kommt es in dieser Wochen zu einer weiteren brenzligen Situation. Vor dem Zinsentscheid ist die Lage am US-Geldmarkt ziemlich angespannt. Der Geldmarkt, der den Banken Bargeld für ihre kurzfristigen Finanzierungsbedürfnisse zur Verfügung steht, trocknete am Montag und Dienstag fast aus. Die Zinssätze an den US-Geldmärkten für Repo-Geschäfte stiegen auf bis zu 10%, mehr als das Vierfache der aktuellen Leitzinsen.

Das zwang die Fed, eine Notfall-Liquiditätsspritze von mehr als $50 Milliarden zu machen, um eine größere Verwerfung zu verhindern. Heute vor Handelsstart in New York soll eine weitere Liquiditätsspritze erfolgen. Was ein austrocknender Repo-Markt anrichten kann, zeigt die Finanzkrise im Jahr 2008, als sich Banken gegenseitig kein Geld mehr liehen.

Was ist ein Repo?

Die allgemeinen Rückkaufvereinbarung oder Repo genannt sind Bestandteile des Geldmarktes und dienen in erster Linie der Beschaffung kurzfristiger Liquidität unter Banken. Bei einer Rückkaufvereinbarung verpflichtet sich der "Käufer", dem "Verkäufer" Vermögensgegenstände – in der Regel Anleihen – gegen Erhalt einer vereinbarten Geldsumme zu überlassen und bei Laufzeitende (meist 1 Tag) gegen Rückzahlung der vereinbarten Summe plus Zinsen wieder zurückzunehmen. Es spielt hierbei keine Rolle, welches Wertpapier als Sicherheit dient, solange es gewissen Qualitätsanforderungen hinsichtlich Schuldnerbonität, Marktliquidität und Emissionswährung genügt.

Warum ist der Repo gerade in aller Munde?

Ein Chart sagt mehr als 1000 Worte.

Montagnacht sind die Übernacht-Repo-Zinsen plötzlich auf über 7% gestiegen, nachdem sie über den Tag im normalen Rahmen blieben. Die Zinsen für die Repo-Geschäfte beliefen sich auch gestern zwischen 7-10%. Dies ist ein sehr ungewöhnliches Verhalten der Repo-Zinssätze und unerwarteter Anstieg der Finanzierungskosten für viele Banken.

Die Gefahr eines plötzlich steigenden Repos besteht darin, dass die schwächsten Banken oder Banken ähnliche Institutionen dadurch am härtesten getroffen werden, da sie sich keine kurzfristige Liquidität beschaffen können und theoretisch in eine Insolvenzsituation kommen können.

Welche Banken oder Institutionen von diesen Unregelmäßigkeiten betroffen sein könnten, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Es könnte sich auch um einen menschlichen oder technischen Fehler handeln. Das wahrscheinlichste Szenario wäre jedoch das Hedgefonds oder kleinere regionale Banken vielleicht in Schieflage gekommen sind oder große Probleme haben.

Die Chance für eine Zinssenkung um über 50 Basispunkte ist an der CME von 0% auf 40% gestiegen.

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