Saisonalität sorgt für versöhnlichen Jahresausklang

07.01.2015 - 09:45 Uhr: Das Börsenjahr 2014 ist seit dem 30. Dezember nun Geschichte. Der deutsche Leitindex verzeichnete in den zurückliegenden zwölf Monaten ein mageres Plus von rund drei Prozent.

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Quelle: Bloomberg

In Anbetracht der Palette von Belastungsfaktoren eine durchaus beachtliche Leistung. Dank gebührt aber auch der Saisonalität. Vor allem das Schlussquartal hat den DAX nach oben gezogen.

Der Zeitraum von Anfang Oktober bis Ende Dezember gehört zu den stärksten Marktphasen eines Jahres. Dieser statistisch nachgewiesene Verlauf hat sich 2014 bewahrheitet. In den vergangenen zehn Jahren konnte das heimische Börsenbarometer zwischen 2005 und 2014 in 90% der Fälle mitunter deutlich zulegen. Lediglich 2008 mussten die Anleger einen spürbaren Kursverlust hinnehmen. Im vergangenen Jahr wurde vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember Kurssteigerungen von etwa vier Prozent erzielt.

Saisonaler Verlauf des DAX zwischen Oktober und Dezember 2005 bis 2014

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Quelle: IG, eigene Berechnungen

Aber auch der Zeitraum vom 19. Dezember bis zum 6. Januar findet bei den Marktteilnehmern sehr große Beachtung. Diese eigentliche Jahresendrally wird vor allem von institutionellen Investoren zum Einstieg genutzt. In den vergangenen dreißig Jahren stieg der DAX in dem genannten Zeitfenster um durchschnittlich drei Prozent. In den letzten Zügen 2014 hatten die Sorgenkinder Griechenland und Ölpreis die Stimmung auf dem Frankfurter Börsenparkett gedrückt. Im Börsenjahr 2014 fiel die Jahresendrally im wahrsten Sinn ins Wasser. Infolge der genannten Belastungsfaktoren fiel ein Minus von mehr als vier Prozent an.

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