Dax testet 10.000 Punkte – Schwacher Euro und Vorgaben schieben an

13.04.2016 – 15:52 Uhr: Dank positiver Vorgaben aus den Vereinigten Staaten und Fernost präsentierte der deutsche Aktienmarkt bereits zu Beginn einen formidablen Handelsauftakt.

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Quelle: Bloomberg

So schloss der japanische Nikkei mit einem Plus von 2,8 Prozent die Börsenpforten. Ähnliche Aufschläge konnten die chinesischen Festlandbörsen vermelden, nachdem schon die US-Aktienindizes den Handelstag hinter hell-grünen Vorzeichen beendeten.

Für gute Stimmung sorgen dabei hoffnungsvolle Konjunkturdaten aus dem Reich der Mitte. Die chinesischen Exporte für den Monat März weisen seit Juni 2015 erstmals wieder einen Anstieg aus. Erwartet wurde ein Plus von 8,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Tatsächlich kletterten die Ausfuhren aber um 11,5 Prozent.

Gestützt wird die momentan zu beobachtende Aufwärtsbewegung zudem von einem schwach tendierenden Euro, der zur Wochenmitte rund 0,9 Prozent auf den Greenback verliert. Von einem schwachen Euro profitiert vor allem die deutsche Wirtschaft, da letztere insbesondere exportorientiert ausgerichtet ist und damit im internationalen Wettbewerb auch mit Währungsargumenten punkten kann. 

Am Nachmittag rückten derweil Konjunkturzahlen aus den USA in den Blickpunkt. Die ‚Retail Sales‘ wurden mit minus 0,3 % (Kernrate plus 0,02) im März etwas schlechter als erwartet veröffentlicht! Damit fallen die US-Einzelhandelsumsätze zwar ein wenig zurück, könnten auf der anderen Seite aber die US-Notenbank vorerst von weiteren zeitnahen Zinserhöhungen abhalten.

Zudem richtet sich der Blick im weiteren Tagesverlauf auf die noch zur Publikation anstehenden US-Lagerbestände für den Monat Februar sowie die wöchentlichen Rohöllagerbestände. Angesichts der zuletzt engen Korrelation zwischen Ölpreis und Aktienmärkten, dürften Anleger hier besonders genau hinschauen. Am Abend (20:00 Uhr) wartet schließlich das Beige Book, sprich der Konjunkturbericht der Federal Reserve, auf die Marktteilnehmer.

Zur Stunde notiert der Dax bei 9.992 Punkten 2,4 Prozent fester. Der Euro verliert derweil 0,9 Prozent auf momentan 1,1282 US-Dollar. Selbiges gilt für Gold, das am späten Nachmittag 0,8 Prozent auf aktuell 1.243 US-Dollar verliert.

Hier finden Sie weitere aktuelle Analysen zum S&P 500 und Nasdaq 100.

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