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PRE-IPO: ANTHROPIC
Anthropic ist noch nicht börsennotiert. Bei IG können Trader sich dennoch schon vor dem möglichen IPO auf die erwartete Marktkapitalisierung von Anthropic positionieren.
Anthropic steht mit seinem geplanten IPO im Fokus der Anleger. Das Unternehmen hinter der KI-Produktfamilie Claude entwickelt Anwendungen für Wissensarbeit, Softwareentwicklung und den Einsatz künstlicher Intelligenz in Unternehmen. Dazu gehört auch Claude Code. Ein möglicher Anthropic-Börsengang würde Anlegern Zugang zu einem Unternehmen eröffnen, dessen Geschäft eng mit der weiteren Verbreitung von KI verbunden ist.
Doch viele Trader stellen sich eine praktische Frage: Kann man Anthropic schon vor dem IPO handeln? Die Antwort lautet: Ja, bei IG ist eine Positionierung auf die mögliche Bewertung von Anthropic vor dem Börsengang möglich. Dabei handelt man aber nicht die Anthropic-Aktie selbst und nimmt auch nicht direkt am IPO-Zeichnungsverfahren teil. Den entsprechenden Markt finden Sie auf der IG-Marktseite zu Anthropic.
Stattdessen geht es um einen sogenannten Pre-IPO-Markt. Dieser Markt bezieht sich auf die erwartete Marktkapitalisierung von Anthropic zum Börsendebüt. Pre-IPO-Märkte ermöglichen es, schon vor dem offiziellen Börsengang eine Marktmeinung zur Bewertung eines privaten Unternehmens umzusetzen. Trader handeln dabei nicht die spätere Aktie, sondern die erwartete Marktkapitalisierung zum Börsendebüt. Wird die Position nicht vorher geschlossen, wird sie auf Basis der tatsächlichen Marktkapitalisierung am Ende des ersten Handelstages abgerechnet.
Bei einem Anthropic Pre-IPO-Markt handeln Trader nicht die spätere Anthropic-Aktie. Sie positionieren sich auf die erwartete Marktkapitalisierung von Anthropic am Ende des ersten offiziellen Handelstages. Solange der Markt handelbar ist, können offene Positionen bereits vor dem IPO aktiv verwaltet oder geschlossen werden.
Ein Pre-IPO-Markt ermöglicht es, auf ein Unternehmen zu handeln, das noch nicht börsennotiert ist, bei dem aber ein Börsengang erwartet wird. Im Fall von Anthropic bedeutet das: Trader können bereits vor dem offiziellen IPO eine Marktmeinung zur möglichen Bewertung des Unternehmens umsetzen.
Wichtig ist die Unterscheidung: Wer einen Pre-IPO-Markt handelt, erwirbt keine Aktien. Es entsteht kein Anspruch auf Zuteilung beim Börsengang. Auch eine spätere Umwandlung in echte Anthropic-Aktien findet nicht statt.
Der Markt bildet vielmehr die Einschätzung ab, wie hoch Anthropic am Ende des ersten Handelstages bewertet sein könnte. Diese Bewertung ergibt sich aus der maßgeblichen Zahl der ausgegebenen Aktien multipliziert mit dem Aktienkurs am Ende des ersten Börsentages.
Da Anthropic aktuell nicht börsennotiert ist, gibt es keinen täglich gehandelten Aktienkurs wie bei Apple, Tesla oder Nvidia. Der Pre-IPO-Markt basiert daher auf Erwartungen, Schätzungen und Ereignissen rund um einen möglichen Börsengang – nicht auf einem bereits bestehenden Aktienkurs.
In diese Bewertung können verschiedene Faktoren einfließen: neue Finanzierungsrunden, regulatorische Entwicklungen, Unternehmensnachrichten, Fortschritte bei Claude oder Claude Code, die Nachfrage nach KI-Anwendungen in Unternehmen, die allgemeine Marktstimmung oder mögliche Verzögerungen beim Börsengang.
Der Markt „Anthropic IPO Market Cap ($bn)“ zeigt die erwartete Marktkapitalisierung von Anthropic in Milliarden US-Dollar. In der vorliegenden Grafik liegt der angezeigte Kurs beispielsweise bei 2.092,4. Das entspricht einer erwarteten Marktkapitalisierung von 2.092,4 Milliarden US-Dollar – also rund 2,09 Billionen US-Dollar.
Das bedeutet: Der Kurs steht nicht für einen Aktienpreis wie bei einer bereits börsennotierten Aktie. Er steht für eine erwartete Unternehmensbewertung von Anthropic zum Börsendebüt.
Je höher der Kurs, desto höher ist die vom Markt erwartete Bewertung von Anthropic zum Börsendebüt. Fällt der Kurs, sinkt entsprechend die erwartete Bewertung. Für Trader geht es also nicht um den Handel einer Anthropic-Aktie, sondern um die Frage, ob die aktuelle Bewertungserwartung vor dem IPO zu hoch, zu niedrig oder fair erscheint.
Trader können bei einem Pre-IPO-Markt eine Long- oder Short-Position eingehen. Entscheidend ist die eigene Einschätzung zur Bewertung.
Wer glaubt, dass Anthropic am Ende des ersten offiziellen Handelstages höher bewertet sein wird als der aktuelle Pre-IPO-Markt, kann eine Long-Position in Betracht ziehen. Wer glaubt, dass die Erwartungen zu hoch sind und die tatsächliche Bewertung niedriger ausfallen könnte, kann eine Short-Position prüfen.
Vereinfachtes, hypothetisches Beispiel: Der Anthropic Pre-IPO-Markt steht bei 2.000. Das entspricht einer erwarteten Marktkapitalisierung von 2,0 Billionen US-Dollar. Ein Trader hält diese Erwartung für zu niedrig, weil er von einer starken Nachfrage im IPO, großem Interesse an Claude und einem positiven Marktumfeld ausgeht. Er entscheidet sich für eine Long-Position.
Ein anderer Trader sieht die Bewertung kritischer. Er hält die Erwartungen für überzogen, weil die erwartete Bewertung bereits sehr viel zukünftiges Wachstum einpreist. In diesem Fall könnte eine Short-Position zur eigenen Markteinschätzung passen.
Viele Missverständnisse entstehen genau an diesem Punkt. Ein Pre-IPO-Markt bedeutet nicht automatisch, dass die Position bis zum Börsengang gehalten werden muss.
Der Markt funktioniert grundsätzlich wie ein anderer handelbarer Markt auf der Plattform: Trader können kaufen oder verkaufen, um eine Position einzugehen. Solange der Markt handelbar ist, kann eine offene Position auch vor dem IPO aktiv verwaltet oder geschlossen werden.
Wichtig ist aber: Die Handelbarkeit hängt vom jeweiligen Markt, der Liquidität, den Kursstellungen und den Produktbedingungen ab. Wird die Position nicht vorher geschlossen, erfolgt die finale Abrechnung auf Basis der Marktkapitalisierung am Ende des ersten offiziellen Handelstages.
Damit gibt es zwei praktische Wege:
| Möglichkeit | Was bedeutet das? |
|---|---|
| Position vor dem IPO schließen | Der Trader realisiert Gewinn oder Verlust auf Basis des dann aktuellen Pre-IPO-Marktpreises. |
| Position bis zur Abrechnung halten | Der Trade wird auf Basis der offiziellen Marktkapitalisierung am Ende des ersten Handelstages abgerechnet. |
Genau deshalb sollten Trader vor dem Einstieg wissen, ob sie eher kurzfristig auf Nachrichten und Erwartungsänderungen reagieren wollen oder ob sie ihre Position bewusst bis zum Börsendebüt halten möchten.
Wenn die Position bis zum Börsengang gehalten wird, erfolgt die Abrechnung auf Basis der offiziellen Marktkapitalisierung am ersten Handelstag. Maßgeblich ist dabei der Schlusskurs am ersten Handelstag, wie er für die Abrechnung herangezogen wird. Die konkreten Produktbedingungen des Anthropic-Marktes sind entscheidend. Die grundsätzliche Bewertungslogik erläutert IG beim Handel mit Börsengängen.
Vereinfacht gesagt: Entscheidend ist, wo Anthropic am Ende des ersten Börsentages tatsächlich bewertet wird. Liegt diese Bewertung über dem Niveau, auf das ein Trader long positioniert war, wäre das vor Kosten positiv für die Long-Position. Liegt sie darunter, wäre das negativ. Bei einer Short-Position gilt die Logik umgekehrt.
Ein Trader eröffnet eine Long-Position bei einem IG-Kurs von 2.000. Das entspricht einer erwarteten Bewertung von 2,0 Billionen US-Dollar. Am Ende des ersten offiziellen Handelstages liegt die relevante Marktkapitalisierung bei 2,2 Billionen US-Dollar. In diesem vereinfachten Beispiel hätte sich die Bewertung um 200 Milliarden US-Dollar oberhalb des Einstiegsniveaus entwickelt.
Liegt die finale Bewertung dagegen nur bei 1,8 Billionen US-Dollar, hätte sich der Markt 200 Milliarden US-Dollar unter das Einstiegsniveau bewegt. Für eine Long-Position wäre das negativ, für eine Short-Position positiv.
Der persönliche Gewinn oder Verlust ergibt sich aus der gehandelten Punktedifferenz und der Positionsgröße, abzüglich der anfallenden Kosten. Die Veränderung der Unternehmensbewertung um 200 Milliarden US-Dollar entspricht daher nicht dem Gewinn oder Verlust des Traders.
Da Anthropic aktuell nicht börsennotiert ist, gibt es keinen täglich gehandelten Aktienkurs. Der Pre-IPO-Markt basiert deshalb auf Erwartungen, Schätzungen und neuen Informationen rund um den möglichen Börsengang.
Für den Anthropic-IPO wird frühestens Mitte Oktober 2026 als Start der Vermarktung genannt. Ein genaues offizielles Datum für den ersten Handelstag steht noch nicht fest. Der Zeitplan beschreibt berichtete Planungen und kann sich ändern.
Einen formellen Schritt hat das Unternehmen bereits vollzogen: Am 1. Juni 2026 reichte Anthropic einen vertraulichen Entwurf seiner Registrierungsunterlagen auf Formular S-1 bei der US-Börsenaufsicht SEC ein. Ein Börsengang bleibt vom Abschluss der SEC-Prüfung, dem Marktumfeld und weiteren Faktoren abhängig. Offizielle Mitteilung von Anthropic.
Wichtige Einflussfaktoren sind unter anderem:
Die Veröffentlichung des öffentlichen S-1-Prospekts, neue Finanzierungsrunden, Angaben zur Geschäftsentwicklung, Fortschritte bei Claude und Claude Code, regulatorische Entwicklungen, institutionelle Nachfrage, die Marktstimmung bei Technologieaktien sowie mögliche Verzögerungen beim IPO.
Gerade bei einem Unternehmen wie Anthropic können diese Faktoren stark wirken. Für die Bewertung dürften neben dem bestehenden Geschäft auch Zukunftsthemen wie KI-gestützte Softwareentwicklung, automatisierte Arbeitsabläufe und der Einsatz von KI-Agenten in Unternehmen eine Rolle spielen.
Anthropic meldete im Mai 2026 eine Finanzierungsrunde über 65 Milliarden US-Dollar bei einer Bewertung nach der Finanzierung von 965 Milliarden US-Dollar. Diese private Finanzierungsbewertung ist eine Orientierung für Anleger; sie legt die spätere IPO-Bewertung nicht fest.
Anthropic ist für Trader interessant, weil das Unternehmen mehrere Anwendungen künstlicher Intelligenz verbindet. Claude unterstützt Wissensarbeit und betriebliche Aufgaben. Claude Code richtet sich an die Softwareentwicklung. Der weitere Einsatz dieser Anwendungen in Unternehmen eröffnet zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten.
Gleichzeitig ist genau diese Mischung auch riskant. Je höher die erwartete Bewertung, desto mehr zukünftigen Erfolg muss Anthropic liefern. Aus Anlegersicht kommt es deshalb darauf an, ob wachsende Nutzung auch zu einem wirtschaftlich tragfähigen Geschäft führt. Hohe Rechen- und Entwicklungskosten sowie der Wettbewerb zwischen KI-Anbietern können diese Erwartungen belasten.
Der Pre-IPO-Markt macht dieses Spannungsfeld handelbar: Im Mittelpunkt steht die Frage, ob die erwartete Bewertung von Anthropic zu hoch, zu niedrig oder fair erscheint. Selbst gute Unternehmensnachrichten müssen einen hohen Einstiegskurs nicht rechtfertigen, wenn darin bereits noch größere Erwartungen enthalten sind.
Anthropic ist nur ein Beispiel. Bei IG können Trader je nach Marktverfügbarkeit auch weitere private Unternehmen wie OpenAI, Canva, Discord oder Strava über Pre-IPO-Märkte handeln. Entscheidend ist immer: Trader handeln nicht die spätere Aktie, sondern die erwartete Bewertung zum Börsendebüt.
Der Anthropic Pre-IPO-Markt bei IG bietet Tradern die Möglichkeit, sich schon vor dem möglichen Börsengang auf die erwartete Marktkapitalisierung von Anthropic zu positionieren. Damit lässt sich eine Marktmeinung zur Bewertung des Unternehmens umsetzen, bevor die Aktie offiziell an der Börse gehandelt wird.
Der wichtigste Punkt: Trader kaufen dabei keine Anthropic-Aktien. Sie nehmen nicht am IPO-Zeichnungsverfahren teil und erhalten keine Aktienzuteilung. Stattdessen wird eine Position auf die erwartete Bewertung des Unternehmens gehandelt.
Für Trader kann das interessant sein, weil sich Erwartungen an Anthropic bereits vor dem Börsendebüt stark verändern können. Gleichzeitig ist der Markt spekulativ, nachrichtengetrieben und mit hohen Risiken verbunden. Bei CFDs verstärkt die Hebelwirkung Gewinne und Verluste. Wer Anthropic vor dem IPO handeln möchte, sollte deshalb die Geschäftsentwicklung und die Funktionsweise des Pre-IPO-Marktes verstehen.
Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
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Optionen sind komplexe Finanzinstrumente und gehen mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren.
CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 72 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Bei professionellen Kunden können Verluste die Einlagen übersteigen.
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