Ölpreis – Tiefstes Niveau seit 2003

COVID-19 und der Streit innerhalb der Opec+ drücken weiterhin auf die Stimmung am Ölmarkt. Der Ölpreis verliert erneut mehr als 5% und notiert kurzeitig unter 25 Dollar pro Barrel.

Ölpreis stürzt weiter ab

West Texas Intermediate (WTI) handelte heute unter 25 Dollar pro Barrel und fiel damit auf das niedrigste Niveau seit 2003, da die Ungewissheit bezüglich der Nachfragesituation wegen dem Coronavirus und des Ölstreits zwischen Russland und Saudi-Arabien immer mehr zunimmt. Anfang des Monats beendeten die beiden Ölsupermächte ihre Vereinbarung über Fördermengenkürzungen, da sie sich nicht einigen konnten.

Die Coronavirus-Krise führt insgesamt zu weltweiten Verkehrsbeschränkungen und dadurch zur Begrenzung der Transporte. Die jüngste Entscheidung zur Schließung der Außengrenzen innerhalb der Europäischen Union wirkt sicherlich ebenfalls negativ.

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Unterdessen forderte der Irak eine Dringlichkeitssitzung der Mitglieder der Organisation der erdölexportierenden Länder (OPEC) und anderer wichtiger Produzenten, da der Markt mit erheblichen Unsicherheiten konfrontiert ist. Darüber hinaus warnte Fitch Ratings davor, dass ein Sturz der Ölpreise zu einer Herabstufung der Bonität von Ländern mit einem erheblichen Engagement im Energiesektor führen könnte.

Als Gegenmaßnahme für die Herausforderungen in der heutigen Weltlage implementieren die unterschiedlichen Ölunternehmen eine Reihe von Maßnahmen, die bis auf Weiteres signifikante Kürzungen der geplanten Investitionsprogramms und Aussetzung von Dividendenzahlungen führen könnte. Wie die Grafik von Goldman Sachs zeigt, hielten die internationalen Ölkonzerne in Zeiten des Rohstoff- und Wirtschaftsabschwungs die Dividenden stabil. Ob dies in diesem Fall auch so sein wird bleibt abzuwarten, da dies an die Substanz der Unternehmen gehen würde.

OPEC+ im Clinch

Saudi-Arabien und Russland liefern sich derzeit einen Preiskrieg um Marktanteile mittels Erhöhung der Produktion, während gleichzeitig die Nachfrage nach dem Rohstoff bedingt durch die Auswirkungen der Coronavirus-Krise weltweit rückläufig ist.

Saudi-Arabien wird seine Rohölexporte ab Mai auf über 10 Millionen Barrel pro Tag steigern, um den inländischen Ölverbrauch von rund 250.000 Barrel pro Tag auszugleichen, so das Energieministerium des Landes.

„Das Königreich Saudi-Arabien wird das aus der Fadhili-Gasanlage geförderte Gas nutzen, um etwa 250.000 Barrel pro Tag des inländischen Ölverbrauchs auszugleichen, was es dem Königreich ermöglicht, seine Rohölexporte in den kommenden Monaten auf über 10 Millionen Barrel pro Tag zu steigern", erklärte der Sprecher des Ministeriums am Dienstag.

Letzte Woche teilte der russische Energieminister Alexander Novak mit, dass die erforderlichen Bedingungen für eine Einigung über die Kürzung der Ölproduktion innerhalb der Organisation der erdölexportierenden Länder (OPEC) und ihrer Verbündeten (OPEC+) noch nicht erfüllt seien aber Russland den Verhandlungstisch bei geänderter Sachlage wieder betreten würde.

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