Optionen und CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 74 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. 74 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Aktienmarkt
Auf die Wahleuphorie folgt der Abverkauf: Anleger verkaufen KI- und Halbleiteraktien und setzen auf defensive Werte. Für den Nasdaq 100 wird die Marke von 27.000 Punkten zur Bewährungsprobe.
Der Nasdaq 100 verliert am Donnerstag, 5. November, zeitweise mehr als 1.000 Punkte. Sorgen um den weiteren Ausbau der KI-Infrastruktur belasten den Technologiesektor. Gleichzeitig zeigt sich eine Rotation in Gesundheits- und Basiskonsumwerte. Im IG-Stundenchart notiert der US Tech 100 am Nachmittag bei rund 27.040 Punkten. Hält die psychologische Marke von 27.000 Punkten nicht, könnte sich der Rückgang in Richtung 26.000 Punkte ausweiten. Eine deutlichere technische Entspannung setzt dagegen eine Rückeroberung von 27.800 Punkten voraus.
Nach dem Wahlsieg der Demokraten befürchten Anleger strengere Auflagen und mögliche Verzögerungen beim Bau neuer Rechenzentren. Diese Sorgen treffen auf die bereits bestehende Unsicherheit, ob die milliardenschweren Investitionen in künstliche Intelligenz ausreichend Erträge liefern werden. Besonders Halbleiterhersteller und Unternehmen rund um die KI-Infrastruktur geraten deshalb unter Druck.
Raus aus Tech, rein in defensive Werte: Während KI-nahe Aktien verkauft werden, sind im S&P 500 Gesundheitsunternehmen und Hersteller von Gütern des täglichen Bedarfs gefragt. Das spricht dafür, dass Anleger die Verlässlichkeit von Erträgen wieder stärker gewichten. Die Verluste großer Technologieunternehmen belasten die Indizes dabei besonders stark: Zwischenzeitlich steigt sogar eine knappe Mehrheit der S&P-500-Aktien, obwohl der Gesamtindex deutlich nachgibt.
Der Tageschart zeigt einen dynamischen Ausbruch nach unten. Das jüngste Zwischentief im Bereich von 27.500 Punkten wurde unterschritten; auch unter die Marke von 27.000 Punkten fiel die IG-Indikation bereits kurzzeitig.
Der RSI (34) unterhalb von 48,5 unterstreicht das schwache Momentum. Gleichzeitig verläuft die fallende 100-Stunden-Linie deutlich über dem Kurs bei ungefähr 28.300 Punkten. Das technische Bild bleibt damit angeschlagen, auch wenn nach dem schnellen Rückgang jederzeit eine Gegenbewegung einsetzen kann.
Ein Stundenschluss unter 27.000 Punkten mit anschließend gescheitertem Rückeroberungsversuch würde das Risiko einer Fortsetzung erhöhen. Als mögliches nächstes Abwärtsziel rückt dann die Zone um 26.000 Punkte in den Blick. Vom 27.000er-Niveau wären das weitere rund 1.000 Punkte. Eine schnelle Rückkehr über die Ausbruchsmarke würde dieses unmittelbare Fortsetzungssignal abschwächen.
Eine Verteidigung von 27.000 Punkten könnte zunächst eine technische Gegenbewegung ermöglichen. Für eine deutlichere Verbesserung müssten die Käufer jedoch 27.800 Punkte zurückerobern und verteidigen. Anschließend kämen 28.000 und der Bereich um 28.300 Punkte als nächste Hürden infrage. Ein erneuter Rückfall unter 27.800 würde das Erholungsszenario schwächen.
| Szenario | Voraussetzung | Mögliche Ziele | Signal verliert an Stärke, wenn … |
|---|---|---|---|
| Short | Stundenschluss unter 27.000; Rückeroberung scheitert | 26.000 Punkte | der Kurs 27.000 zurückerobert und hält |
| Long | Rückeroberung und Verteidigung von 27.800 | 28.000 / 28.300 Punkte | der Kurs wieder unter 27.800 fällt |
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
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CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 74 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
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