Goldpreis – Üble Intraday-Volatilität

Gestern zur Mittagszeit notierte der Goldpreis knapp 2% im Plus bei $1530 je Unze. Am Nachmittag erfolgte dann der Nackschlag und der Goldpreis rauschte binnen weniger Minuten um $50 nach unten.

Am Dienstag konnte beim Goldpreis bei $1534 je Unze ein frisches Sechsjahreshoch erreicht werden. Gefragt war das Edelmetall dabei als „sicherer Hafen“ angesichts der Unruhen in Hongkong und der anhaltenden Unsicherheit über den Fortgang des Handelskonflikts zwischen den USA und China. Eine Rezession ist zumindest im zweiten Quartal in Deutschland Realität geworden. Die stärkste Volkswirtschaft Europas verzeichnete im zweiten Quartal einen Rückgang des BIP um 0,1%. Als "Warnsignal" und "Weckruf" stufte Wirtschaftsminister Peter Altmaier gegenüber Bild die aktuellen Daten ein. Er hofft, dass dies ein einmaliger Ausrutscher war.

Weiterhin gilt die Aufmerksamkeit dem chinesischen Yuan. Peking erhöhte den USD/CNY-Wechselkurs heute den neunten Tag in Folge auf 7,0326, nachdem der Kurs in der vergangene Woche erstmals seit 2008 ein Niveau über 7,00 erreicht hatte.

Die USA werfen China Währungsmanipulation vor, da die chinesischen Regierung über die Yuan-Abwertung das Ziel haben könnte die Auswirkungen der Strafzölle auf die eigene Wirtschaft abzufedern. Die Währung als Waffe im Handelsstreit.

Die weitere Goldpreisentwicklung dürfte nun von die US-Notenbank und die anderen großen Zentralbanken mit ihrer Geldpolitik sein. Im weiteren Wochenverlauf wird es interessant zu hören, ob und wie sich die FED beim jährlichen Symposium in Jackson Hole dazu äußern könnte. Die Futures Märkte gehen aktuell von 3 Zinssenkungen von 25 Basispunkten bis April 2020 auf eine Spanne von dann 1,25 bis 1,50% aus.

Sehen Sie die möglichen charttechnischen Auswirkungen hier.

Goldnachfrage weiterhin ungebremst

Der World Gold Council hat zum Ende der vergangenen Woche hin Daten zum weltweiten Angebot und der Nachfrage nach Gold per Q2 2019 veröffentlicht. Insbesondere die Nachfrage nach physischem Gold in Form von Barren und Coins ist dabei gefallen (-12 % YoY, -15,37 % QoQ). In anderen Segmenten gab es allerdings im zweiten Quartal ordentliche Zuwächse bei der Nachfrage. Vor Allem die Nachfrage der Zentralbanken legte deutlich zu. Dies könnte auf eine Diversifizierung der Reserven wegen dem Handelsstreit hindeuten.

  • Schmuck: + 4 % YoY, + 3,35 % QoQ
  • ETFs und andere Investments: + 99 % YoY, +67 % QoQ
  • Zentralbanken und andere Institutionen: + 47 % YoY, + 50 % QoQ

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