Market Update
Mit dem Beginn des Iran-Krieges ist die Angst auf die internationale Börsenbühne zurückgekehrt. Und gerade die wieder deutlich gestiegene Volatilität bekommt den Indizes überhaupt nicht.
Wenn die Volatilität steigt, ziehen die Anleger oft den Kopf ein. Mit anderen Worten. Zieht die Vola an, geht es an den Börsen in der Regel abwärts. Dies ist gut in der Absoluten Performance-Matrix zu sehen. Hier werden auf Sicht der letzten vier Wochen und drei Monate die Performance der wichtigsten Indizes dargestellt, wie auch die Volatilität, vertreten durch den Volatilitäts-Index auf den S&P 500, VIX. Und der VIX hält sich zurzeit im zweiten Quadranten auf (Aufwärtstrend). Infolge der historisch bedingten inversen Korrelation zwischen VIX und den Aktienindizes sind DAX & Co. im dritten (Korrektur) bzw. vierten (Abwärtstrend) Quadranten zu finden. Erst wenn die Vola den Rückzug antreten sollte, könnte die Börsen aufatmen und die derzeitigen Quadranten verlassen.
Im Augenblick pendelt der Volatilitäts-Index auf den S&P, kurz VIX, um die Marke von 25. Über diesem Wert herrscht an den Märkten Angst, aber noch keine Panik. Dies wäre erst ab einem Level von über 35 der Fall. Dennoch könnte die Vola noch eine Weile auf einem hohen Niveau verharren. Zum einen steigt der exponentielle 50-Wochen-Durchschnitt und zum anderen notiert der VIX oberhalb des oberen Bollinger Bandes. Erst wenn der Volatilitäts-Index dieses unterschreitet, könnte es zu einer Korrektur in Richtung des 20-Wochen-Durchschnitts bei aktuell 19,63 kommen. Dieser Wert entspricht in etwa dem langfristigen Durchschnitt des VIX auf Sicht der letzten zwanzig Jahren von zurzeit 20,46.
Quelle: TradingView; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen