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Der EUR/USD testet nach dem Ausbruch aus dem Doppelboden die Marke von 1,16. CFTC-Daten und Charttechnik sprechen weiterhin für steigende Kurse – doch wichtige Bestätigungen stehen noch aus.
Der Euro-US-Dollar-Kurs testet nach dem Ausbruch über den August-Doppelboden erneut die Marke von 1,16. Bleibt die Unterstützung intakt, könnte eine weitere Aufwärtsbewegung folgen.
EUR/USD hat im August einen Doppelboden ausgebildet und anschließend die Nackenlinie überwunden. Der aktuelle Rücksetzer an die Ausbruchszone um 1,16 ist zunächst konstruktiv. Ein Wochenschluss über 1,1610 sowie ein Anstieg über 1,1646 könnten neue Kursziele bei 1,1670 und 1,1760 aktivieren.
Der EUR/USD hat im August einen Doppelboden ausgebildet. Mit dem Ausbruch über dessen obere Begrenzung bei rund 1,1610 wurde ein neues charttechnisches Kaufsignal aktiviert. Anschließend stieg das Währungspaar zeitweise über 1,17.
Zum Monatswechsel setzt der Euro nun auf knapp 1,16 zurück. Diese Pullback-Bewegung ist zunächst nicht negativ, solange die ehemalige Ausbruchszone verteidigt wird. Ein nachhaltiger Wochenschluss über 1,1610 und eine Rückeroberung von 1,1646 könnten neue Anschlusskäufe auslösen.
Die nächsten Kursziele liegen bei 1,1670 und anschließend bei 1,1760. Oberhalb davon rückt die Marke von 1,18 in den Fokus. Gleichzeitig sollte der RSI die Schwelle von 48,5 verteidigen, damit das positive Momentum erhalten bleibt.
Wie ein Doppelboden entsteht, wann das Kaufsignal aktiviert wird und wie sich daraus ein technisches Kursziel ableiten lässt, erklärt das folgende Video:
Auch die aktuelle CFTC-Positionierung bleibt für EUR/USD konstruktiv. Die Commercials halten 17.095 Kontrakte netto long, während die Spekulanten mit 53.872 Kontrakten netto short positioniert sind. Die Larry-Williams-Indizes liegen entsprechend bei 79 beziehungsweise 18.
Diese ungewöhnliche Verteilung eröffnet grundsätzlich Short-Squeeze-Potenzial: Steigt der Euro weiter, könnten spekulative Short-Positionen durch Rückkäufe zusätzlichen Aufwärtsdruck erzeugen.
Allerdings hat sich das Signal zuletzt abgeschwächt. Die Commercials reduzierten ihre Positionierung innerhalb einer Woche um 27.280 und innerhalb von vier Wochen sogar um 61.754 Kontrakte. Die CFTC-Daten unterstützen damit den Long-Bias, liefern allein aber noch keinen neuen Einstieg.
| Szenario | Technischer Auslöser | Mögliche Kursziele | Risikomarke |
|---|---|---|---|
| Long | Wochenschluss über 1,1610 und Ausbruch über 1,1646; RSI über 48,5 | 1,1670, 1,1760 und 1,1800 | Rückfall unter 1,1580 |
| Short | Nachhaltiger Bruch von 1,1580 und RSI unter 48,5 | 1,1480 und 1,1400 | Rückkehr über 1,1646 |
Der Rücksetzer an die Marke von 1,16 ist bislang als technischer Pullback zu werten. Verteidigt EUR/USD die Ausbruchszone und steigt wieder über 1,1646, bleibt das Kursziel des Doppelbodens bei 1,1760 erreichbar. Die CFTC-Positionierung stützt dieses Szenario, hat durch den jüngsten Abbau der Commercial-Longs jedoch an Stärke verloren.
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Morning Report
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