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Hohe Volatilität erhöht das Risiko von plötzlichen, hohen oder schnellen Verlusten.

EUR/USD: Auf Christine Lagarde kommt es an

Das heutige Highlight dürfte der EZB-Zinsentscheid am frühen Nachmittag sein. In Anbetracht des genannten Termins halten sich die Anleger beim Euro Dollar zurück.

Die Marktteilnehmer erwarten eine weitere Aufstockung des bestehenden Anleihekaufprogramms um rund 600 Mrd EUR sowie eine Verlängerung der genannten geldpolitischen Maßnahme. Wir werfen aus diesem Grund einen prüfenden Blick auf die europäische Gemeinschaftswährung.

Zur Stunde legt der Euro zum US-Dollar leicht um 0,2% auf 1,21033 USD zu.

Euro auf dem Siegertreppchen

Bei der Betrachtung der Relativen-Stärke-Liste fällt auf, dass der neuseeländische Dollar zum US-Greenback seit vier Wochen auf Platz eins liegt. Die „rote Laterne“ hat im gleichen Zeitraum der USD/CAD inne. Auf den Plätzen zwei und drei sind der AUD/USD sowie der Euro zum US-Greenback zu finden.

Relative-Stärke-Liste nach Levy (130 Tage)

RSL_121020

Quelle: IG Research

Flaggenformation muss gen Norden verlassen werden

Der Euro hat mit dem Beginn einer kurzen Korrektur Anfang Dezember eine Fortsetzungsformation in Form einer Flagge gebildet. Für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung sollte die Oberseite der Flagge bei 1,2140 USD überwunden werden. Aus der Höhe der Chartformation errechnet sich ein Kursziel von 1,2752 USD. Ein wenig realistischer ist zurzeit jedoch ein Kursziel von rund 1,25 USD.

Die Unterseite der Flaggenformation bei aktuell 1,2051 USD sollte dagegen nicht unterschritten werden. Dies hätte eine Trendwende zur Folge. Abwärtspotenzial bestünde dann bis zum ehemaligen Hoch bei 1,2011 USD von Anfang September und anschließend bis zur Unterseite der Handelsspanne bei 1,1612 USD.

EUR/USD auf Tagesbasis mit Flaggenformation

EURUSD_1_121020

Quelle: ProRealTime

1-2-3-Formation vollendet

Der EUR/USD hat am 1. Dezember mit dem Sprung über das bereits erwähnte Hoch bei 1,2011 USD (Punkt 2) eine übergeordnete 1-2-3-Formation nach oben vollendet. Die beiden Tiefs bei 1,1612/1,1602 USD (Punkt 3) fungieren hier als Unterstützungen und sollten nicht unterschritten werden. In diesem Fall wäre der Aufwärtstrend beendet.

EUR/USD auf Tagesbasis mit 1-2-3-Formation

EURUSD_2_101220c

Quelle: ProRealTime

Modifizierte Indikatoren auf der Seite der Bullen

In dem Indikatoren-Modell sind die klassischen Oszillatoren Momentum, Relative-Stärke-Index (RSI) sowie der Williams %R als Trendfolgeindikatoren mit der Einstellung 50 Tage zu sehen. Als Signalgeber fungieren die Bollinger Bänder mit den Parametern 50 Handelstage und einer Standardabweichung. Notiert der Oszillator oberhalb des oberen Bollinger Bandes, liegt ein Einstiegssignal vor. Unterhalb des unteren Bandes entsprechend ein Ausstiegssignal. Ziel dieser Darstellung ist es, frühere Signale zu erhalten. Die drei genannten „Dinosaurier“ weisen mehrheitlich seit Mitte November bis zum heutigen Tag gültige Kaufsignale auf. Dies spricht für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung.

Momentum, RSI und Williams %R mit den Bollinger Bändern auf Tagesbasis

EURUSD_3_121020

Quelle: ProRealTime

UMSETZUNGSMÖGLICHKEITEN MIT TURBO24

Steht man auf der Verkäuferseite (Put) und meint, dass der EUR/USD in Zukunft fällt, könnten Turbozertifikate von IG mit einer Knock-out-Level, oberhalb der gegenwärtigen charttechnischen Widerstandszone bei 1,2140 USD interessant werden. Bullisch eingestellte Trader (Call) hingegen könnten in umgekehrter Weise Knock-out-Level unterhalb von 1,2011 USD im Blick behalten.

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