DAX zeigt Bären die Zähne

11.05.2015 – 15:30 Uhr: Die jüngste Talfahrt konnte am Freitag vergangener Woche aufgehalten werden. Infolge des korrekturbedingten günstigen Einstiegsniveaus haben sich die Marktteilnehmer zum Wochenausklang mit deutschen Aktien eingedeckt.

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Quelle: Bloomberg

Charttechnik

Nach der enttäuschenden Entwicklung in der Vorwoche haben die Bullen eine Gegenoffensive eingeleitet. Zurzeit ist der Widerstandsbereich, bestehend aus der oberen Trendlinie des kurzfristigen Abwärtstrendkanals bei 11.750 Punkten und des Fibonacci-Retracements bei 11.694 Zählern, hart umkämpft. Oberhalb der genannten Chartmarken könnte es wieder in Richtung der „runden“ Zahl bei 12.000 Punkten gehen.

Immer wieder Ärger mit Athen

Im griechischen Schuldendrama geht das große Zittern weiter. Auf konkrete Reformpläne wartet die Europäische Kommission in Brüssel bislang weiter vergebens. Doch Athen läuft zunehmend die Zeit davon. Verhandlungskreisen zufolge kann sich Griechenland noch bis Ende Juni über Wasser halten. Dann könnten die Kassen gespenstig leer sein. Auf dem Finanzminister-Treffen ist die Zuversicht auf ein baldiges Ende der hellenischen Tragödie eher gedämpft.

Der DAX konnte zuletzt wieder von einem fallenden EUR-USD profitieren. Die Einheitswährung rutschte unter die Marke bei 1,12 USD. In der heutigen Handelssitzung lässt es das heimische Börsenbarometer ein wenig ruhiger angehen und notiert zur Stunde leicht im Minus. Kaum verändert zeigt sich der Goldpreis. Das gelbe Edelmetall oszilliert weiterhin um den charttechnischen Bereich bei 1.180 USD je Feinunze.

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