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Index Update
Der S&P hat die Rekordjagd unterbrochen. Die Zeichen stehen auf Korrektur. Zudem könnte der US-Index Gegenwind von der Saisonalität bekommen.
Das zweite Halbjahr ist schon ein paar Tage alt. Dennoch ein Grund, sich die saisonale Entwicklung in den letzten sechs Monaten des Börsenjahres genauer anzuschauen. Vor allem, da 2026 ein Zwischenwahljahr ist und im November die US-Amerikaner zur Wahlurne gehen. Und die Midterms haben statistisch betrachtet nicht den besten Ruf. Im zweiten Halbjahr kommt der S&P in den vergangenen sechs Zwischenwahljahren auf eine durchwachsene Performance. Unter dem Strich hat sich der US-Index zwischen Anfang Juni und Ende Dezember nicht von der Stelle bewegt.
Aussagekräftiger ist die Analyse der verschiedenen Zeiträume im zweiten Halbjahr. Bis zum 21. Juli könnte es zu einer Schwäche an der Wall Street kommen. In der Vergangenheit ging es in 67% der Fälle um durchschnittlich 4,1% abwärts. Bis zum Jahresultimo wechseln sich die Phase mit Kursgewinnen und Verlusten ab. Die stärkste Marktphase ist die vom 10. Oktober bis zum 2. Dezember. In den zurückliegenden sechs Zwischenwahljahren konnte der S&P im Mittel um 7,6% zulegen.
Zeitraum |
Trefferquote in % |
Average Return in % |
01.06. – 21.07. |
33 |
-4,1 |
21.07. – 18.08. |
83 |
5,2 |
18.08. – 10.10. |
33 |
-4,8 |
10.10. – 02.12. |
100 |
7,6 |
02.12. – 31.12. |
33 |
-3,3 |
01.06. – 31.12. |
50 |
0,0 |
Die Rekordjagd ist erst einmal beendet. Von seinem Allzeithoch bei 7.621 Punkten musste sich der S&P gen Süden verabschieden. Und im Tageschart wurden nun das enge Abwärts-Gap bei 7.273/7.294 Zählern sowie die wichtige exponentielle 50-Tage-Durchschnittslinie bei aktuell 7.262 Punkten erreicht. Die genannte Unterstützungszone gilt es verteidigen.
Laut dem Directional Movement-Indikator (DMI) könnte diese in die Hände der Bären fallen. Der ADX, der die Stärke eines Trends misst, verweilt oberhalb der Marke von 30. Somit liegt eine starke Trendphase vor. Wichtig ist die Betrachtung der beiden Linien DI+ und DI-. DI+ misst den Kaufdruck und DI- den Verkaufsdruck. Im Augenblick liegt DI- oberhalb von DI+. Seit dem 5. Juni signalisiert der DMI einen Abwärtstrend. Zudem hat der Verkaufsdruck zuletzt zugenommen.
Folglich könnte es unterhalb der Unterstützungszone weiter abwärts gehen. Ziel ist das ehemalige Hoch bei 7.147 Punkten. Anschließend könnte die psychologische Marke bei 7.000 Zählern angesteuert werden.
Quelle: TradingView; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen
Szenario |
Trigger |
Zielbereich |
Stopp |
Long |
Die genannten Unterstützungen können auf Schlusskursbasis verteidigt werden und der S&P entfernt sich davon nach oben |
7.621 |
7.147 |
Short |
Unterhalb der Unterstützungszone bei 7.273/7.262 könnte es weiter abwärts gehen |
7.147 |
7.397 |
Quelle: TradingView; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen
Morning Report
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