Optionen und CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 72 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. 72 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.
Rohstoff Update
Ruhe kehrt ein im USA-Iran-Konflikt, vorerst wenigstens. Infolgedessen setzen beim Ölpreis der Sorte WTI Gewinnmitnahmen ein. Die Erholung ist aber noch nicht beendet. Jederzeit können die Notierungen des schwarzen Goldes wieder kräftig anziehen.
Gaps (Kurslücken) gehören zu den wichtigsten Signalen der Chartanalyse, da sie einen plötzlichen Angebots- oder Nachfrageüberhang widerspiegeln und häufig den Beginn oder die Fortsetzung eines Trends anzeigen. Gleichzeitig wirken viele Gaps später als bedeutende Unterstützungs- oder Widerstandszonen und werden daher von Tradern und Investoren besonders aufmerksam beobachtet.
Kurslücken, so genannte Gaps, zählen zu den Lieblings-Formationen der Anleger. In der Candlestick-Analyse heißen diese Raising und Falling windows. Vor allem stellen diese sehr gute Unterstützungs- und Widerstandszonen dar. Ein Beispiel dafür ist der Ölpreis der Sorte WTI, der seit dem Beginn des Iran-Krieges einige dieser Gaps aufweist.
Nach der erfolgreichen Verteidigung des Raising windows Anfang Juli konnte anschließend das Abwärts-Gap von Mitte dieses Monats geschlossen und überwunden werden. Daraufhin haben die Notierungen des schwarzen Goldes den Weg in Richtung der vorherigen Kurslücke eingeschlagen. Die Unterseite des genannten Falling windows bei 91,77 USD in Kombination mit dem ehemaligen Aufwärtstrend bei aktuell 92,81 USD stellen nun einen Kreuzwiderstand dar. Dieser Bereich wurde nun erreicht. Im Augenblick kommt es zu Gewinnmitnahmen.
Und infolgedessen könnte nun das zurückeroberte Falling window bei 81,77/80,31 USD angesteuert werden. Zusätzliche Rückendeckung gibt es von der exponentiellen 50-Tage-Durchschnittslinie bei aktuell 81,23 USD.
Die derzeitigen Gewinnmitnahmen gehen einher mit einer Zunahme des Verkaufsdrucks, gemessen mit der (DI-)-Linie. Gleichzeitig lässt der Kaufdruck (DI+) nach. Doch das übergeordnete Kaufsignal hat Bestand. Dieses wurde am 10. Juli mit dem Sprung von DI+ über DI- generiert. Der ADX (Einstellung 10 Tage) steigt und signalisiert eine starke Trendphase.
Im Augenblick sieht es nach einer Korrektur aus. Gelingt jedoch der beherzte Sprung über das Failing window bei 91,77/93,80 USD sowie den erwähnten Aufwärtstrend bei 93,40 USD, müssten die charttechnischen Karten neu gemischt werden. Mit anderen Worten, das einstige Hoch bei 106,57 USD von Anfang April dieses Jahres könnte dann das Ziel sein.
Quelle: TradingView; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen
Szenario |
Trigger |
Zielbereich |
Stopp |
Long |
Oberhalb des Failing window bei 91,77/93,80 USD könnte die Erholung wieder aufgenommen werden |
106,57 USD |
91,77 USD |
Short |
Unterhalb der Unterkante des Gaps bei 80,31 USD müsste mit einer Fortsetzung der Korrektur gerechnet werden |
67,64 USD |
81,77 USD |
Quelle: TradingView; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen
Morning Report
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