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Hohe Volatilität erhöht das Risiko von plötzlichen, hohen oder schnellen Verlusten.

DAX Ausblick: Erholung nach dem katastrophalen Wochenauftakt

Gestern hatten die Anleger eine Panikattacke. Die Angst vor einer Ausbreitung der Delta-Variante und somit vor neuerlichen Beschränkungen ist im Augenblick riesengroß.

Heute versucht der DAX Boden gut zu machen. Aktuell notiert der deutsche Leitindex bei 15.274 Punkten, rund 1,1% über dem Schlusskurs vom Montag.

Touristikaktien besonders hart betroffen

Besonders hart getroffen hat die eingangs erwähnte Angst vor einer Ausbreitung der Delta-Variante die Touristikbranche. Vor allem das Reiseziel Spanien leidet im Augenblick unter einer steigenden Zahl an Stornierungen. Aber auch andere Destinationen sind davon betroffen. Kein Wunder, dass es für den Subindex Stoxx 600 Travel & Leisure zuletzt deutlich gen Süden ging. Vor allem die Aktien der Reiseveranstalter wie beispielsweise TUI, aber auch die der Flughafenbetreiber wie Fraport, mussten deutliche Kursverluste hinnehmen. Konjunkturell besteht die Sorge davor, dass die Konjunkturerholung ausgebremst wird, sollte es zu neuerlichen Beschränkungen kommen.

Performance Stoxx 600 Travel & Leisure, Stoxx 600 und Touristikaktien auf Wochenbasis in %

Performance_072021

Quelle: IG Research

DAX 30 – Wichtige Unterstützungen sollten schnell zurückgewonnen werden

Gestern mussten einige Unterstützungen der Angebotsseite überlassen werden. Die wichtigste davon war das 61,8%-Retracement bei 15.196 Punkten. Hierbei wurde die Aufwärtsbewegung von Mitte Mai bis zum jüngsten Allzeithoch in der vergangenen Woche berücksichtigt. Aber auch die Unterkante der ehemaligen Handelsspanne bei 15.169 Zählern konnte dem Abgabedruck nicht standhalten. Die genannten Chartmarken sollte schnellstmöglich zurückgewonnen werden. Ein heutiger Schlusskurs darüber wäre durchaus hilfreich. Dreht der DAX aber davon nach unten, müsste die psychologische Marke bei 15.000 Punkten ins Kursgeschehen eingreifen. Ansonsten drohen weitere Verluste bis zum Ausgangspunkt der erwähnten Aufwärtsbewegung bei 14.814 Zählern.

DAX 30 Chart

DAX_072021

Quelle: ProRealTime

Bitcoin – Keine Alternative zu Aktien

Um die Kryptowährung ist es zuletzt ruhiger geworden. Schlagzeilen wie neue Höchststände sind nicht zu lesen. Vielmehr ging es zuletzt für den Bitcoin abwärts. Ende der vergangenen Woche wurde das symmetrisches Dreieck nach unten verlssen. Das Zwischentief bei 31.158 USD von Ende Mai wurde bereits unterschritten. Heuten könnten das Tief bei 30.028 USD vom 19. Mai und die psychologische Marke bei 30.000 USD folgen. Was auf alle Fälle nicht passieren sollte, wäre ein Rutsch unter das 61,8%-Retracement bei 27.209 USD. Dann könnte erneut Abgabedruck aufkommen.

Bitcoin Chart

Bitcoin_072021

Quelle: ProRealTime

Goldpreis – Edelmetall glänzt wieder ein wenig mehr

Nach dem jüngsten Test des Verlaufshochs bei 1.798 USD von Ende April dieses Jahres gelang dem Goldpreis der Sprung über die zweite Fächerlinie bei aktuell 1.807 USD. Allerdings sollte das 38,2%-Retracement bei 1.837 USD überwunden werden. Anschließend könnte die dritte und letzte Fächerlinie bei momentan 1.883 USD angepeilt werden. Darüber wäre der Goldpreis aus dem Gröbsten heraus. Bei einem Rutsch unter die genannte zweite Fächerlinie, dem Hoch bei 1.798 USD und den exponentiellen 13-, 21-, 34- und 55-Tage-Durchschnittslinien bei 1.814/1.809 USD müsste die charttechnische Situation überarbeitet werden.

Goldpreis Chart

Gold_072021

Quelle: ProRealTime

UMSETZUNGSMÖGLICHKEITEN MIT TURBO24

Steht man auf der Verkäuferseite (Put) und meint, dass der DAX in Zukunft fällt, könnten Turbozertifikate von IG mit einer Knock-out-Level, oberhalb der gegenwärtigen charttechnischen Widerstandszone bei 15.314 Punkten interessant werden. Bullisch eingestellte Trader (Call) hingegen könnten in umgekehrter Weise Knock-out-Level unterhalb von 15.000 Punkten im Blick behalten.

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