Weiter zum Inhalt

Optionen und CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 71 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. 71 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

DAX 40

Commerzbank und Lufthansa stehen im Zentrum des Drucks im DAX

Banken, Fluggesellschaften und Telekommunikation prägen den Ton des deutschen Marktes

Geschrieben von

Sergio Ávila

Sergio Ávila

Senior Analyst bei IG Spanien

Veröffentlicht am

Commerzbank

Die Führung von Commerzbank hat heute erneut den Annäherungsversuch von UniCredit zurückgewiesen. Die Vorstandsvorsitzende teilte den Mitarbeitenden mit, dass sie keinen überzeugenden Fusionsplan sieht, während Rom die deutsche Expansion von UniCredit unterstützt, aber eine Verlegung des Firmensitzes nach Deutschland ablehnt.

Analyse. Die Auswirkungen sind tendenziell hoch, da der Unternehmens- und Übernahmeaspekt bestehen bleibt, was üblicherweise Bewertungsprämien stützt. Kurzfristig begrenzt der Widerstand des Vorstands die Sichtbarkeit einer einvernehmlichen Transaktion, schließt jedoch zusätzlichen Druck seitens UniCredit nicht aus. Daraus ergibt sich eine doppelte Lesart: spekulative Unterstützung durch mögliche Unternehmensbewegungen, aber auch höhere Volatilität, falls der Markt politische Blockaden oder Stillstand wahrnimmt.

Lufthansa

Der Gerichtshof der Europäischen Union hat heute die Aufhebung der europäischen Genehmigung für das deutsche staatliche Rettungspaket in Höhe von 6 Milliarden Euro für Lufthansa aus dem Jahr 2020 bestätigt, in einem von Ryanair angestoßenen Verfahren.

Analyse. Die erste Einschätzung ist negativ, da ein regulatorisches und juristisches Risiko wieder auflebt – in einem Unternehmen, bei dem Visibilität und Finanzdisziplin entscheidend sind. Der Markt reagiert in der Regel negativ auf Nachrichten, die rechtliche Unsicherheit erhöhen, wobei der endgültige Effekt von den tatsächlichen wirtschaftlichen Folgen des Urteils abhängt. Bleibt es ein begrenztes Problem, könnte der Börsenschaden moderat ausfallen; führt es zu neuen Auflagen oder Kosten, könnte sich der Druck verstärken.

Deutsche Telekom

Reuters berichtet heute, dass Deutsche Telekom eine mögliche Integration mit T-Mobile US prüft, um einen Telekommunikationsriesen im Wert von rund 300 Milliarden US-Dollar zu schaffen. Laut Reuters fielen beide Aktien nach Bekanntwerden der Möglichkeit um etwa 4 %. Das Unternehmen und T-Mobile US lehnten eine Stellungnahme ab.

Analyse. Der Markt reagiert auf eine derart große Transaktion meist zurückhaltend. Die strategische Logik ist vorhanden: Vereinfachung der Struktur, Skaleneffekte und Annäherung der Bewertung an das höhere Multiple des US-Geschäfts. Problematisch sind jedoch die hohen regulatorischen, politischen und aktionärsbezogenen Hürden sowie begrenzte operative Synergien. Daher überwiegt kurzfristig eher ein Abschlag wegen Umsetzungsrisiken als echte Euphorie.

Infineon

Reuters zählt Infineon heute zu den europäischen Chipherstellern, die vom erneuten Kaufinteresse im Zusammenhang mit Investitionen in künstliche Intelligenz profitieren. In dieser Sektorrotation stieg Infineon zusammen mit anderen europäischen Halbleiter- und Ausrüstungsunternehmen.

Analyse. Die Nachricht verändert für sich genommen nicht die Fundamentaldaten des Unternehmens, stärkt jedoch ein Narrativ, das der Markt schnell einpreist: Exponierung gegenüber der KI-Wertschöpfungskette und dem Halbleiterzyklus. In solchen Fällen ist der Kurseffekt in der Regel positiv, solange die Branchenergebnisse Nachfrage und Aufträge bestätigen. Das Risiko ist klar: Ein Teil der Bewegung hängt stärker vom KI-Investitionsthema ab als von unternehmensspezifischen Entwicklungen bei Infineon.

So handeln Sie mit uns

Die Investition in Finanzderivate bietet attraktive Möglichkeiten zur Diversifikation und Renditesteigerung. Umso wichtiger ist es, sich für einen sicheren und zuverlässigen Broker zu entscheiden. Online-Broker ermöglichen Ihnen einen schnellen und komfortablen Zugang zu den Finanzmärkten – ganz bequem über Ihr Smartphone oder Ihren Computer.

Mit einem Konto bei einem Online-Broker erhalten Sie Zugang zu einer Vielzahl von Märkten. Beim Trading spekulieren Sie auf die Kursentwicklung eines Basiswerts, ohne diesen direkt besitzen zu müssen.

Wenn Sie mit Indizes, Devisen, Rohstoffen, Aktien und weiteren Märkten handeln möchten, gehen Sie einfach wie folgt vor:

  1. Eröffnen Sie ein Trading-Konto oder loggen Sie sich in Ihr MyIG-Konto ein.
  2. Wenn Sie Ihre Strategien zunächst mit 20.000 Euro virtuellem Kapital testen möchten, können Sie dies in unserem Demokonto tun.
  3. Suchen Sie den Markt oder Vermögenswert aus, den Sie handeln möchten.
  4. Entscheiden Sie sich je nach Ihrer Markteinschätzung für eine Long- oder Short-Position.
  5. Legen Sie passende Risikomanagement-Maßnahmen fest.
  6. Wählen Sie den gewünschten Ordertyp und passen Sie bei Bedarf die Positionsgröße an.
  7. Eröffnen, überwachen und schließen Sie Ihre Position.

Morning Report

Starten Sie inspiriert: Tägliche Analysen und Tradingideen für den Handelstag.