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Was sind die besten Swing-Trading-Indikatoren?

Marktschwankungen können reichlich Gelegenheiten für Gewinne bieten, aber um davon profitieren zu können, müssen Sie die Swing-Trading-Indikatoren kennen. Hier geben wir Ihnen eine Einführung in die wichtigsten Indikatoren.

Was ist Swing-Trading und wie funktioniert es?

Swing-Trading ist eine Marktstrategie, die darauf abzielt, von kleineren Kursbewegungen innerhalb eines größeren Trends zu profitieren. Die Grundlage dafür bildet das Prinzip, dass das Kursverhalten selten linear ist und stattdessen aufgrund der Spannung zwischen Bulle und Bär ständig hin und her schwankt. Swing-Trader sehen diese Schwankungen als Möglichkeit, Gewinne zu machen.

Durch Konzentration auf die Punkte, an denen es zu einer Richtungsänderung der Dynamik kommt, ermöglicht Swing-Trading Gewinnmitnahmen in einem kürzeren Zeitrahmen als bei traditionellen Anlagemöglichkeiten. Genau wie beim Day Trading versuchen Swing-Trader von positiven als auch von negativen Ereignissen zu profitieren.

Allerdings sind die Strategien beim Swing-Trading nicht an die Maxime des Day Trading gebunden, dass alle Positionen bis zum Ende des Tages geschlossen werden müssen. Stattdessen halten Sie den Handel so lange aufrecht, wie die gegenwärtige Dynamik anhält. Der Zeitrahmen kann hierfür weniger als eine Stunde sein, unter Umständen aber auch mehrere Tage andauern.

Trader müssen auf zwei „Swings“ achten:

  • Swing Highs: Wenn ein Markt einen Höchststand erreicht, bevor er sich wieder zurückzieht, bietet sich eine Gelegenheit für einen Short-Trade
  • Swing Lows: Wenn ein Markt einen Tiefstand erreicht und wieder auf sein normales Niveau zurückspringt, ergibt sich eine Gelegenheit für einen Long-Trade

Wenn Sie eine Short-Position zu einem Hoch eröffnen, versuchen Sie, die Position bei einem Tief zu schließen, um den Gewinn zu maximieren. Ebenso eröffnen Sie eine Long-Position bei einem Tief, die Sie dann bei einem Hoch schließen.

Erfahren Sie mit der IG Academy mehr über Swing-Trading

Was ist ein Swing-Indikator?

Ein Swing-Trading-Indikator ist ein technisches Analyseinstrument, das zur Identifizierung neuer Möglichkeiten eingesetzt wird. Swing-Trader wollen von den kleinsten Trends profitieren, die zwischen Hochs und Tiefs (und umgekehrt) entstehen. Dazu müssen sie die gegenwärtige Dynamik so schnell wie möglich erfassen. Genau dafür setzen sie Indikatoren ein.

Es gibt zwei Möglichkeiten, die ein Swing-Trader anhand von Indikatoren identifiziert: Trends und Breakouts. Trends sind längerfristige Marktbewegungen, die kurzfristige Schwankungen enthalten. Breakouts markieren dagegen den Beginn eines neuen Trends.

Swing-Trader können Indikatoren auf fast jedem Markt einsetzen, einschließlich Forex, Indizes, Aktien und Kryptowährungen. Um mit dem Handel auf diesen und anderen Märkten zu beginnen, müssen Sie ein Live-Konto bei IG eröffnen.

Die fünf wichtigsten Swing-Trading-Indikatoren

  1. Gleitende Durchschnittswerte
  2. Volumen
  3. Ease of Movement
  4. Relative Stärke Index (RSI)
  5. Stochastischer Oszillator

Um Indikatoren zu finden, die mit jeder Handelsstrategie funktionieren, werfen Sie einen Blick in unseren Leitfaden zu den 10 Indikatoren, die jeder Trader kennen sollte.

Gleitende Durchschnittswerte

Mit gleitenden Durchschnittswerten wird der Mittelwert der Kursbewegungen über einen bestimmten Zeitraum berechnet. Auf diese Weise werden kurzfristig auftretende sprunghafte Spitzen ausgeglichen.

Gleitende Durchschnittswerte werden auch als nachlaufende Indikatoren bezeichnet, weil sie auf vergangene Kursaktionen zurückblicken. Je länger der von einem gleitenden Durchschnittswert abgedeckte Zeitraum ist, desto nachlaufender ist er. Als nachlaufende Indikatoren werden die gleitenden Durchschnittswerte in der Regel zur Bestätigung von Trends eingesetzt, anstatt diese vorherzusagen.

Quelle: IG-Charts

Die gleitenden Durchschnittswerte werden in kurz-, mittel- oder langfristige Kategorien eingeteilt, je nachdem, wie viele Zeitabschnitte damit analysiert werden: 5- bis 50-Perioden-MAs werden als kurzfristig eingestuft, 50- bis 100-Perioden-MAs als mittelfristig und 100- bis 200-Perioden-MAs als langfristig. Es gibt zwei Hauptarten:

  • Der einfache gleitende Durchschnitt (SMA) zieht alle Schlusskurse in einem bestimmten Zeitraum heran und bildet den Durchschnitt davon
  • Der exponentiell gleitende Durchschnitt (EMA) stellt die Kursbewegung stärker in den Mittelpunkt, die sich näher an der Gegenwart befindet

Eine beliebte Methode, zu der Swing-Trader gleitende Durchschnitte einsetzen, besteht darin, darauf zu achten, wann der kurzfristige gleitende Durchschnitt eines Markts einen längerfristigen gleitenden Durchschnitt kreuzt. Diese Punkte werden Schnittpunkte genannt und technische Trader sind der Meinung, dass sie auf eine veränderte Dynamik hindeuten. Wenn ein schneller gleitender Durchschnitt einen langsameren gleitenden Durchschnitt von unten kreuzt, kann dies ein Hinweis auf eine bevorstehende Hausse-Bewegung sein. Wenn ein schneller gleitender Durchschnitt einen langsameren gleitenden Durchschnitt stattdessen von oben kreuzt, kann eine Baisse-Bewegung bevorstehen.

Volumen

Das Volumen ist ein wesentliches Instrument für Swing-Trader, da es Hinweise auf die Stärke eines neuen Trends gibt. Das Prinzip ist sehr einfach: Ein Trend mit hohem Volumen wird stärker sein als ein Trend mit geringem Volumen. Wenn mehr Trader kaufen oder verkaufen, ist die Grundlage für eine Kursaktion besser.

Das Volumen ist insbesondere als Teil einer Breakout-Strategie von Nutzen. Ausbrüche folgen tendenziell auf eine Periode der Konsolidierung, die mit einem geringen Volumen einhergeht. Wenn sich der Breakout durchsetzt, erreicht das Volumen seinen Höchststand.

Ease of Movement

Der „Ease of Movement“-Indikator von IG gibt einen genaueren Überblick über das Volumen, indem er Ihnen anzeigt, wie er mit der Kursaktion zusammenhängt. Mit dem „Ease of Movement“-Indikator können Sie feststellen, ob die Marktbewegung durch ein vergleichsweise geringes Handelsvolumen angetrieben wird.

Der „Ease of Movement“-Indikator wird auf einem Diagramm mit Null als Basislinie dargestellt. Wenn ein Ease of Movement über Null steigt, ist das normalerweise ein Zeichen dafür, dass der Kurs relativ leicht steigt. Je weiter der Ease of Movement steigt, desto leichter steigt der Kurs. Sinkt der Ease of Movement unter Null, ist das ein Zeichen dafür, dass der Markt zunehmend leichter fällt.

Nehmen wir beispielsweise an, dass die Aktie von Microsoft an einem einzigen Tag von 140 $ auf 150 $ springt. In diesem Zeitraum steigt jedoch auch deren Ease of Movement. Die neue Volatilität wird nicht durch ein hohes Volumen angetrieben, was auf einen Mangel einer starken Hausse-Stimmung und auf das mögliche Auftreten einer Baisse-Bewegung hindeutet.

Relative Stärke Index

Momentum-Indikatoren weisen auf potenzielle Schwankungen innerhalb eines größeren Trends hin, weshalb sie bei Swing-Tradern beliebt sind. Das vielleicht am weitesten verbreitete Beispiel ist der Relative Stärke Index (RSI), der anzeigt, ob ein Markt überkauft oder überverkauft ist, und damit auch, ob sich demnächst ein Swing abzeichnet.

Der RSI misst die Anzahl und den Umfang positiver und negativer Abschlüsse auf einem Markt über einen festgelegten Zeitraum (normalerweise 14 Tage). Er wird als Oszillator dargestellt: ein Chart, der sich zwischen 0 und 100 bewegt.

Ein Wert über 70 gilt allgemein als überkauft, weshalb es ratsam sein kann, sich short zu positionieren. Wenn der RSI unter einen Wert von 30 fällt, wird allgemein angenommen, dass sich der Markt im überverkauften Bereich befindet. Dies wird oftmals als Zeichen dafür gewertet, sich long zu positionieren.

Wenn sich zum Beispiel der Bitcoin in einem Aufwärtstrend befindet, sein RSI jedoch über 70 steigt, könnte der Aufwärtstrend kurz davor stehen, sich in einen Bärenmarkt zu verwandeln. Bleibt der RSI dagegen darunter, kann sich der Trend fortsetzen.

Erfahren Sie mehr über RSI-Strategien

Stochastischer Oszillator

Der stochastische Oszillator ist eine weitere Form eines Momentum-Indikators, der ähnlich wie der RSI funktioniert. Er vergleicht den Schlusskurs eines Markts mit dessen Kursspanne über einen bestimmten Zeitraum.

Genau wie der RSI wird auch der stochastische Oszillator auf einem Chart zwischen 0 und 100 dargestellt. In diesem Fall wird jedoch ein Wert über 80 gewöhnlich als überkauft angesehen, während ein Wert unter 20 als überverkauft gilt. Im Gegensatz zum RSI besteht er jedoch aus zwei Linien. Die eine Linie zeigt den aktuellen Wert des Oszillators an und die andere Linie stellt den dreitägigen gleitenden Durchschnitt dar.

Ein überkaufter oder überverkaufter Wert bedeutet nicht notwendigerweise, dass eine Umkehrung bevorsteht, denn starke Trends können in beiden Bereichen über lange Zeiträume anhalten. Aus diesem Grund achten viele Trader darauf, wann sich die beiden Linien eines stochastischen Oszillators kreuzen, was als Zeichen dafür gewertet wird, dass eine Umkehrung bevorstehen könnte.

Andere nützliche Tools zum Swing-Trading

Indikatoren alleine geben Ihnen kein umfassendes Bild zu einem Markt. Daher nutzen viele Swing-Trader auch Unterstützung, Widerstand und Muster für sich, wenn sie nach zukünftigen Trends oder Breakouts Ausschau halten.

Unterstützung und Widerstand

Unterstützung und Widerstand sind die Bereiche eines Marktcharts, die der Markt nur schwer durchqueren kann. Sie bilden die Grundlage der meisten technischen Strategien. Auch beim Swing-Trading ist das nicht anders.

Wenn sich ein Markt in einen Unterstützungsbereich bewegt, kommt es in der Regel zu einer Bullen-Bewegung und der Markt klettert wieder höher. Wird dagegen ein Widerstandsbereich erreicht, übernehmen die Bären und der Markt entwickelt sich nach unten. Dies macht beide Bereich zu nützlichen Stellen, an denen Sie Ihre Trades so nah wie möglich an Umkehrpunkten eröffnen oder schließen können.

Je öfter ein Markt an einer Unterstützungs- oder Widerstandslinie abprallt, umso stärker wird er angesehen. Wenn sich der Markt dann über diesen Bereich hinaus bewegt, führt dies häufig zu einem Breakout.

Muster

Swing-Trading-Muster können ein frühes Anzeichen für eine Kursbewegung sein. Zu den üblichen Mustern, auf die Sie achten sollten, gehören:

  • Keile, die zur Identifizierung von Umkehrpunkten eingesetzt werden. Ein fallender Keil auf einem fallenden Markt oder ein steigender Keil auf einem steigenden Markt kann auf eine bevorstehende Kursumkehr hinweisen
  • Wimpel, die zu neuen Breakouts führen können. Sie treten auf, wenn sich ein Markt nach einer signifikanten Kursbewegung konsolidiert
  • Dreiecke werden oftmals als Vorläufer eines Breakouts gesehen, wenn das Muster ungültig ist
  • Standard Kopf/Schulter, was zu Baisse-Märkten führen kann. Das Gegenteil kann dagegen zu Aufwärtstrends führen

Erfahren Sie mit der IG Academy mehr über Chartmuster

Wie Sie Swing-Trading-Indikatoren einsetzen

  1. Eröffnen Sie ein Live-Konto bei IG, um tausende globale Märkte mit niedrigen Spreads zu traden
  2. Wählen Sie auf der IG-Handelsplattform, bei MetaTrader 4 (MT4) oder ProRealTime aus einer Reihe von professionellen Indikatoren
  3. Suchen Sie nach Ihrer Handelschance und eröffnen Sie Ihre Position

Wenn Sie dagegen erst einmal üben möchten, ohne Ihr Kapital zu riskieren, können Sie ein Demokonto bei uns eröffnen.

Zusammenfassung zu Swing-Trading-Indikatoren

  • Beim Swing-Trading werden kleinere Kursaktionen innerhalb größerer Trends ausgenutzt
  • Indikatoren ermöglichen Tradern, Swing Highs und Swing Lows zu erkennen, sobald diese auftreten
  • Beliebte Indikatoren sind gleitende Durchschnitte, Volumen, Unterstützung und Widerstand, RSI und Muster

Veröffentlicht am : 2020-11-09T14:58:48+0000

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