Jahresendrally – Was hat es damit auf sich?

Mal kommt sie, dann soll sie ausfallen und ein anderes Mal steht man im Regen. Was hat es mit der Jahresendrally auf sich? Wie ist der Hexensabbat (Großer Verfall) im Dezember zu deuten. Was ist letzte Woche alles passiert?

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Ein letztes Mal steht der sogenannte Hexensabbat an.

Hexensabbat im Dezember

Viermal im Jahr kommt es an den weltweiten Derivatebörsen zum Verfall von Terminkontrakten wie Optionen und Futures. Am dritten Freitag im jeweiligen Quartal, dieses Mal am 20.12 ist es soweit. Der Dezemberverfall nimmt dabei geschichtlich gesehen eher einen bullischen Verlauf. Seit 1982 konnte der als weltweiter Leitindex bekannte Dow Jones Index 28 Mal in der Verfallwoche zulegen. Die Durchschnittliche Performance lag dabei bei +0,55%. Wie immer ist so eine statistische Auswertung mit Vorsicht zu genießen, da vergangene Ergebnisse nicht in die Zukunft übertragbar sind. Letztes Jahr zum Beispiel verloren die weltweiten Aktienmärkte in einem Beispiellosen Dezember-Abverkauf fast 20% an Wert. Als Grund wurde damals die rigorose Zinshaltung der US-Notenbank Fed angesehen. Kurz zuvor hatte sie den Leitzins um 0,25% erhöht, obwohl sich das Weltwirtschaftswachstum bereits abgekühlt hatte. Auch das Jahr 2011 liest sich in dieser Statistik negativ. Als die europäische Schuldenkrise sich immer mehr auf die Kapitalmärkte ausbreitete verlor der Markt in der Verfallswoche fast 2%.

Dax Jahresendrally

Allgemein zeigt sich der Dezember in diesem Jahr perfekt korrelierend mit den früheren saisonalen Mustern. Die Schwäche zu Beginn des Monats war typisch, gefolgt von der so oft erwähnten Jahresendrally. Die Rally begann an sich bereits im Oktober hatte ihre Schwächephase um Thanksgiving herum und befindet sich aktuell in ihrer Fortsetzung. Um den Begriff Jahresendrally weiter einzugrenzen, nimmt man hierfür gewöhnlich die letzten 5 Handelstage des laufenden Jahres und die ersten 2 Handelstage des neuen Jahres. Diese Periode lieferte seit 1969 einen durchschnittlichen Zuwachs von 1,3% in den US-Indizes.

4 wichtige Ereignisse in der vergangen Woche

  • Boris Johnson gewann die Wahl in Großbritannien mit einer deutlichen Mehrheit, die die Tür für einen Januar Brexit öffnete
  • Die Fed behielt die Geldpolitik bei, machte aber deutlich, dass für 2020 keine weiteren Kürzungen oder Erhöhungen geplant seien
  • Donald Trump verkündete, dass die erste Phase des Handelsabkommens mit China vereinbart wurde, was den Weg für die zweite Phase vor den Wahlen 2020 ebnet
  • Christine Lagarde läutete eine neue Ära bei der EZB ein. Sie bezeichnete sich nicht nur nicht nur als „Taube oder Falke“, sondern auch als „Eule". Eine bevorstehende Strategieüberprüfung die sie als "ein Haus, das wir Stein für Stein bauen werden" bezeichnete

Die Aussagen der Fed in der vergangenen Woche waren insofern von Bedeutung, als das sie ein Ende des Zinssenkungszyklus bestätigen. Inwiefern die Fed den möglichen Fehler des vergangen Dezember damit ausbügeln konnte oder einen neuen Fehler begeht, werden die kommenden Ereignisse des neuen Jahres zeigen.

Die konstruktive Ankündigung eines ersten Handelsabkommens zwischen den USA und China sind zweifellos ermunternd. Sie erinnern an Ronalds Reagan Abkommen mit Japan in seinem analogem Handelskrieg aus dem Jahr 1987.

Die Kombination dieser geopolitischer Faktoren verspricht große Chancen und Risiken für das kommende Börsenjahr 2020. Investoren und Trader sollten weiterhin wendig bleiben, um nicht von den extremen Stimmungen und Überschwänglichkeit eingeholt zu werden.

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