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5 Faktoren, die den Ölpreis fallen lassen

Rohöl zählt zu den bedeutendsten Energieträger der Welt. Der Preis für das „schwarze Gold“ gilt als schwankungsanfällig. Welche fünf Faktoren können den Ölpreis fallen lassen?

Oil Source: Bloomberg

5 Faktoren, die den Ölpreis fallen lassen

Die Entwicklung des Ölpreises gilt als vielerorts angesehene Indikation für den Gesundheitszustand der Weltwirtschaft, welcher auch in machen Anlegerkreisen als „schwarzes Gold“ bezeichnet wird.

Ölprodukte sind mittlerweile in zahlreichen Bestandteilen des alltäglichen Lebens angekommen, wie etwa in Plastik- und Chemieprodukten oder etwa als Treibstoff für Kraftfahrzeuge. Vor allem für die Industrie bleibt Rohöl ein nicht mehr wegzudenkender Rohstoff. Kommt es zu steigenden Preisen am Weltmarkt, kann dies den globalen Konjunkturmotor abwürgen.

Im Folgenden lernen Sie fünf Einflussfaktoren kennen, die den Ölpreis fallen lassen können.

Erdölreserven – Ölvorkommen gelten als endlich

Die aktuellen Erdölreserven rund um den Globus können Einfluss auf den Ölpreis ausüben und diesen entsprechend auch unter Druck setzen. Kommt es beispielsweise dazu, dass ein Land weniger Erdöl besitzt als tatsächlich gedacht, dürfte dies in der Theorie auf der Angebotsseite für Kürzungen sorgen.

Erdölreserven nach Ländern im Jahr 2020

Venezuela verfügte im Jahr 2020 mit rund 304 Milliarden Barrel über die weltweit größten Erdölreserven, gefolgt von Saudi-Arabien und Kanada.

Platz Land Milliarden Barrel
1 Venezuela 303,8
2 Saudi-Arabien 297,5
3 Kanada 168,1
4 Iran 157,8
5 Irak 145
6 Russland 107,8
7 Kuwait 101,5
8 Vereinigte Arabische Emirate 97,8
9 USA 68,8
10 Libyen 48,4

Quelle: Statista

OPEC – Organisation erdölexportierender Länder

Der Ölverbund OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) ist ein Kartell, bestehend aus insgesamt 13 Staaten:

  • Algerien
  • Angola
  • Äquatorialgionea
  • Gabun
  • Iran
  • Irak
  • Republik Kongo
  • Kuwait
  • Libyien
  • Nigeria
  • Saudi-Arabien
  • Vereinigte Arabische Emirate
  • Venezuela

Insgesamt sind die OPEC-Staaten für rund 40 Prozent der weltweiten Erdölförderung verantwortlich, welche im Besitz von ca. 75 Prozent der weltweiten Erdölreserven sind.

Ziel der OPEC ist es, Einfluss auf den Ölpreis am Weltmarkt zu nehmen, um die Preise zu stabilisieren und nicht zuletzt auch die Energieversorgung zu sichern. In Absprache mit allen Mitgliedern kann die Angebotsmenge beispielsweise künstlich erhöht werden, was den Preis unter der Bedingung gleichbeibender Nachfrage drücken kann.

OPEC ist nicht gleich OPEC+

Die im Fachjargon sogenannte OPEC+ besteht aus 10 weiteren Kooperationspartnern, welche auch als Nicht-OPEC-Mitglieder bezeichnet werden. Ins Leben gerufen wurde diese, um die Stabilisierung des globalen Ölmarktes zu forcieren.

Übersicht Mitglieder der OPEC und OPEC+ 1

Die OPEC besteht aus insgesamt 13 Mitgliedsstaaten wie etwa Algerien. Der OPEC+ gehören insgesamt 10 Staaten an, wie z.B. Mexiko.

OPEC-Mitglieder Nicht-OPEC-Mitglieder
Algerien Aserbaidschan
Angola Bahrain
Äquatorialguniea Brunei
Gabun Kasachstan
Irak Malaysia
Iran Mexiko
Kuwait Oman
Libyen Russland
Nigeria Sudan
Republik Kongo Südsudan
Saudi-Arabien
Venezuela
Vereinigte Arabische Emirate

Exogene Schocks (Coronavirus-Krise)

Der Rohölpreis kann maßgeblich durch sogenannte exogene Schocks wie etwa durch Pandemien kollabieren. Mit Ausbruch der Coronavirus-Pandemie in der westlichen Welt im Frühjahr 2020 erlitt die US-amerikanische Rohlölsorte West Texas Intermediate einen sprichwörtlichen Kollaps. Durch die Restriktionen dies- und jenseits des Atlantiks war die Konjunktur zum Erliegen gekommen, was die Nachfrage nach dem schwarzen Gold hat folgerichtig einbrechen lassen.

COVID-19 bleibt auch heute noch ein ernstzunehmender Belastungsfaktor für den Ölpreis. Im Kampf gegen das Coronavirus verfolgte das Reich der Mitte bis Anfang Dezember 2022 eine in der Fachsprache sogenannte „Null-Covid-Strategie“. Da die zweitgrößte Volkswirtschaft auch als klassische Konjunkturlokomotive für den Rest der Welt angesehen wird, können wirtschaftliche Sorgen unmittelbaren Einfluss auf den Ölpreis ausüben, da diese in der Regel die Nachfrage nach wirtschaftlichen Aktivitäten ausbremst.

Konjunkturentwicklung

Die Konjunkturentwicklung bedeutender Volkswirtschaften kann einen unmittelbaren Einfluss auf den Ölpreis ausüben. Die Vereinigten Staaten gelten weltweit als größter Verbraucher von Erdöl mit einem Konsum von rund 18,68 Millionen Barrel pro Tag. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt China und Indien folgen danach, welche gleichzeitig als die weltweit bevölkerungsreichsten Länder fungieren.

Wissenswertes: Lernen Sie die zehn bevölkerungsreichsten Länder der Welt kennen.

Gerät die Konjunktur ins Stocken, kann dies die Nachfrage nach Erdöl folgerichtig drosseln und somit auch einen signifikanten Einfluss auf den Marktpreis haben.

Als ein weiteres Beispiel kann auch die restriktive Geldpolitik der US-Notenbank Federal Reserve (Fed) aus dem Jahr 2022 herangezogen werden, welche vielerorts die Sorgen vor einem Abtauchen der Konjunktur (Rezession) nährte. Im Zuge einer Konjunkturerholung kann sich der Ölpreis vice versa auch wieder erholen.

Erhalten Sie alle wichtigen Informationen zur Rezession in Deutschland.


US-Dollar – die Weltreservewährung

Währungen kommen traditionell unterschiedliche Bedeutungen zu: Der Euro (EUR) und der US-Dollar (USD) repräsentieren weltweite Leitwährungen, also globale Transaktions- und Reservewährungen – als weltweit führend gilt jedoch der US-Dollar.

Am Ölmarkt hat sich die US-amerikanische Dollarwährung durchgesetzt. Sogenannte Währungseffekte können eintreten, wenn sich der Wert des US-Dollar bewegt bzw. verändert.

Fall 1: Bleibt die Angebots- und Nachfrageseite gleich, bewegen sich die Rohölpreise (Dollar) im selben Ausmaß.

Fall 2: Kommt es zu Änderungen auf der Angebots- und oder Nachfrageseite, kann gleichzeitig auch der US-Dollar bewegt werden, da die Konsumenten das Rohöl in der Weltreservewährung auf dem Weltmarkt einkaufen.

Im Gegenzug kann ein aufwertender Dollar die Nachfrage außerhalb des Dollarraums drosseln und somit den Ölpreis belasten. 2, 3


Was ist Ihre Meinung über den Ölpreis?

Was auch immer Ihre Ansicht ist, Sie können heute über die Weltklasse-Handelsplattform* von IG über Differenzkontrakte (CFDs) sowohl steigende als auch fallende Märkte handeln. CFDs ermöglichen es Ihnen, ohne Direktinvestment eine Position in Devisen einzugehen.*

Bitte beachten Sie folgende Risiken:

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  5. Bestätige den Handel


*Ausgezeichnet als „Beste Handelsplattform“ bei den ADVFN International Financial Awards und Professional Trader Awards 2019. Ausgezeichnet als „Beste Trading-App“ bei den ADVFN International Financial Awards 2020.



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