DAX-Update
Erstmals in der Historie hat der DAX die Marke von 25.000 Punkten überstiegen.
Hinweis: Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Erstmals in der Historie hat der DAX die Marke von 25.000 Punkten überstiegen. Der jüngste Sprung über die 25.000-Punkte-Marke dürfte einen Zeichen von Stärke sein. Offensichtlich beginnt das Börsenjahr saisonal bedingt mit frischem Kapital und mehr als einer handvoll Optimismus auf eine wirtschaftliche Erholung, welche den heutigen Sprung zusätzlich gestützt haben dürften.
Die Hoffnung auf stabilere oder sinkende Energiepreise dürfte zudem für frischen Rückenwind gesorgt haben. Zudem fallen die geopolitischen Beine im Konflikt zwischen den USA und Venezuela offensichtlich nicht so lang aus wie erwartet.
Trotz der Rekorstände sollten Investoren allerdings weiterhin die Unsicherheit über geopolitische Krisenherde rund um den Globus im Auge behalten.
Im weiteren Wochenverlauf blicken Anleger heute etwa auf die ADP-Beschäftigungsdaten (14:15 Uhr) und die „JOLTs“ (Job Openings and Labor Turnover Survey, 16:00 Uhr). Auch der ISM-Einkaufsmanagerindex für den Servicesektor sollte beachtet werden (16:00 Uhr).
Am Freitag stehen folgerichtig die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten auf der Agenda (Non-Farm Payrolls), welche für 14:30 Uhr erwartet werden. Aktuellen Schätzungen zufolge erwarten Ökonomen ein Stellenplus außerhalb der Landwirtschaft von 60.000 Einheiten, nach insgesamt 64.000 Einheiten im Vormonat. Für die Arbeitslosenquote wird ein Wert von 4,5 Prozent erwartet (zuvor: 4,6 Prozent).
Besagte Jobdaten könnten wichtige geldpolitische Impulse senden. Am 28. Januar will der US-Währungshüter das erste Mal in diesem Jahr zusammenkommen, um über die zukünftige Geldpolitik zu entscheiden. Laut Angaben des „Fed-Watch-Tools“ der CME Group rechnen derzeit 16,1 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinssenkung in Höhe eines Viertelprozentpunkts und 83,9 Prozent mit einer Zinspause. Das Zinsband selbst liegt derzeit bei 3,50 bis 3,75 Prozent.