Bitcoin-Update
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist der Bitcoin zwischenzeitlich unter die psychologische Marke von 70.000 Dollar gefallen.
Wichtigste Punkte:
Hinweis: Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist der Bitcoin zwischenzeitlich unter die psychologische Marke von 70.000 Dollar gefallen. Am Markt herrscht ein Cocktail der Unsicherheit, bestehend aus geldpolitischen Unwägbarkeiten, befürchteter Liquiditätsverknappung und dem Rückzug institutionellen Kapitals. Anleger zeigen sich nach wie vor spürbar verunsichert.
Dass der Bitcoin auf den niedrigsten Stand seit Trumps Wahlsieg zurückgefallen ist verdeutlicht, wie stark sich das Marktumfeld verändert hat. Der Markt bewertet Bitcoin heute unter deutlich restriktiveren Bedingungen und ohne den Rückenwind günstiger Liquidität.
Zudem besitzt das Niveau symbolische als auch psychologische Relevanz. Auf der einen Seite fungiert dies als langfristige Unterstützungszone. Andererseits verdeutlicht es, dass Bitcoin aktuell weniger von narrativen Zukunftserwartungen, sondern stärker von makroökonomischen Realitäten geprägt wird.
Auffällig ist zudem, dass sich der gesamte Kursrückgang nicht in einem abrupten Einbruch entladen hat, sondern sich über Monate hinweg in Etappen vollzieht. Wir sehen nach wie vor keinen klassischen Crash, sondern einen schleichenden Abbau von Bewertung und Risikoappetit. Die gestaffelte Abwärtsbewegung impliziert die Gefahr, dass sich aus der Kurskorrektur nun eine handfeste Vertrauenskrise entwickelt. Investoren könnten nun die Marke von 60.000 Dollar ins Auge fassen.
Aus charttechnischen Gesichtspunkten könnte sich die Gemengelage somit möglicherweise weiter zuspitzen. Weitere Verluste wären in diesem Zusammenhang möglicherweise bis auf 50.000 Dollar denkbar. Gegenteilig dürfte auf der Oberseite die Marke von 80.000 Dollar weiterhin von Bedeutung sein. In einem insgesamt von Unsicherheit geprägten Marktumfeld sollten sich Anleger auf weitere Abwärtsrisiken einstellen.
Wie das US-Arbeitsministerium (Bureau of Labor Statistics) am Mittwoch bekanntgab, soll der offizielle US-Arbeitsmarktbericht für den Monat Januar erst am 11. Februar und damit fünf Tage später als ursprünglich erwartet veröffentlicht werden.
Anleger versprechen sich in diesem Zusammenhang wichtige Erkenntnisse über die Ausgestaltung der US-Geldpolitik.
Der jüngste partielle US-Haushaltsstreit ist zudem mittlerweile beigelegt, welcher insgesamt nur knapp vier Tage andauerte.