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Zoll-Konflikt

Zoll-Urteil des Supreme Courts im Blick: Mögliche Auswirkungen

Das jüngste Zoll-Urteil des Supreme Court dürfte nicht nur Anleger, sondern auch Unternehmen, Handelspartner als auch politische Akteure aufgeschreckt haben. Die Unsicherheit in puncto Zollstreit könnte nun allerdings weitergehen.

Donald Trump Quelle: Bloomberg

Geschrieben von

Timo Emden, B.A.

Timo Emden, B.A.

Finanzjournalist

Veröffentlicht am

Zoll-Urteil des Supreme Courts im Blick: Mögliche Auswirkungen

Das jüngste Zoll-Urteil des Supreme Court dürfte nicht nur Anleger, sondern auch Unternehmen, Handelspartner als auch politische Akteure aufgeschreckt haben. Die Unsicherheit in puncto Zollstreit könnte nun allerdings weitergehen.

Was hat das Oberste Gericht (Supreme Court) in den USA entschieden?

Das Oberste Gericht der USA (Supreme Court) hat am Freitag den 20. Februar 2026 entschieden, dass US-Präsident Donald Trump seine Befugnisse überschritt, als er unter Berufung auf ein Nostandsesetz umfangreiche Zölle gegenüber zahlreiche Staaten verhängte. Die Entscheidung war mit einer deutlichen Mehrheit von sechs zu drei der unter dem Strich neun Richter ausgefallen. Das Weiße Haus hatte am Abend zudem offiziell bekanntgegeben, die Zölle, welche auf Grundlage des Notstandsgesetz IEEPA liefen, zu beenden und nicht mehr zu erheben.

Donald Trump reagiert mit neuen Zöllen

Sie sind sehr unpatriotisch und illoyal gegenüber unserer Verfassung“, so Trump im Weißen Haus über die Richter, welche gegen seine Zölle stimmten.

Doch nur wenige Stunden nach dem Urteil kündigte Trump neue Zölle auf Einfuhren in die Vereinigten Staaten in Höhe von 10 Prozent an. Bereits einen Tag später wurde der Zollsatz um fünf Prozentpunkte auf 15 Prozent erhöht.

Dabei stützte sich Trump laut Mitteilung des Weißen Hauses auf ein Handelsgesetz aus dem Jahr 1974. Dieses würde es erlauben, Zölle auf Importe für bis zu 150 Tage zu erheben.
Ausgenommen seien allerdings Arzneimittel sowie pharmazeutische Wirkstoffe nebst Autos und schwere LKWs. Zudem würden für bestimmte Warenkategorien je nach Land zum Teil unterschiedliche Vereinbarungen gelten, hieß es.

Fazit:

Das Urteil des Supreme Court im Februar 2026 über die US-Zölle hat Anleger dies- und jenseits des Atlantiks aufgeschreckt. Auch wenn das Urteil einen womöglich bedeutenden Einschnitt in der US-Handelspolitik markiert, beendet die Entscheidung den politischen Konflikt um Zölle keineswegs.

Für Anleger dürfte die Lage nach wie vor von Unsicherheit geprägt sein, da handelspolitische Maßnahmen offensichtlich weiterhin über alternative gesetzliche Instrumente möglich sind. Für internationale Handelspartner könnte das jüngste Urteil Fragen in Bezug auf Verlässlichkeit als auch strategischer Ausrichtung der US-Handelspolitik bedeuten.

Unter dem Strich markiert das Urteil weniger das Ende des Zollstreits als vielmehr eine Neujustierung der Machtverhältnisse mit offenen wirtschaftlichen als auch politischen Folgen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

1.    Was hat der Supreme Court in puncto Zöllen entschieden?

Das Oberste Gericht der USA (Supreme Court) hat am Freitag den 20. Februar 2026 entschieden, dass US-Präsident Donald Trump seine Befugnisse überschritt, als er unter Berufung auf ein Nostandsesetz umfangreiche Zölle gegenüber zahlreiche Staaten verhängte. Die Entscheidung war mit einer deutlichen Mehrheit von sechs zu drei der unter dem Strich neun Richter ausgefallen. Das Weiße Haus hatte am Abend zudem offiziell bekanntgegeben, die Zölle, welche auf Grundlage des Notstandsgesetz IEEPA liefen, zu beenden und nicht mehr zu erheben.

2.    Wie waren die Folgen?

Nur wenige Stunden nach dem Urteil kündigte Trump neue Zölle auf Einfuhren in die Vereinigten Staaten in Höhe von 10 Prozent an. Bereits einen Tag später wurde der Zollsatz um fünf Prozentpunkte auf 15 Prozent erhöht.

Dabei stützte sich Trump laut Mitteilung des Weißen Hauses auf ein Handelsgesetz aus dem Jahr 1974. Dieses würde es erlauben, Zölle auf Importe für bis zu 150 Tage zu erheben.

Ausgenommen seien allerdings Arzneimittel sowie pharmazeutische Wirkstoffe nebst Autos und schwere LKWs. Zudem würden für bestimmte Warenkategorien je nach Land zum Teil unterschiedliche Vereinbarungen gelten, hieß es.

3.    Ist die handelspolitische Unsicherheit nun passe?

Nein. Für Anleger dürfte die Lage nach wie vor von Unsicherheit geprägt sein, da handelspolitische Maßnahmen offensichtlich weiterhin über alternative gesetzliche Instrumente mglich sind. Für internationale Handelspartner könnte das jüngste Urteil Fragen in Bezug auf Verlässlichkeit als auch strategischer Ausrichtung der US-Handelspolitik bedeuten.

Unter dem Strich markiert das Urteil weniger das Ende des Zollstreits als vielmehr eine Neujustierung der Machtverhältnisse mit offenen wirtschaftlichen als auch politischen Folgen.

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