Gold-Update
Grönland und die Vereinigten Staaten stehen zusehends im Zentrum einer internationalen Debatte, die weit über gewöhnliche diplomatische Auseinandersetzungen hinausgeht.
Geopolitische Spannungen, Inflations- oder Zinsängste. Das Edelmetall Gold steht zusehends im Mittelpunkt, wenn sich Anleger makroökonomischen Unsicherheiten gegenüberstehen. Der Goldpreis wird dabei von einer Vielzahl wirtschaftlicher und politischer Faktoren beeinflusst. Seit Jahresbeginn hat der Goldpreis um bis zu rund 19 Prozent an Wert zulegen können und im Jahr 2025 knapp über 75 Prozent.
Der designierte Fed-Notenbankchef Kevin Warsh könnte auch in Zukunft ein wichtiges Gesprächsthema am Markt darstellen. US-Präsident Donald Trump hatte im Januar 2026 Warsh als Nachfolger des Fed-Chefs, Jerome Powell, vorgeschlagen.
Warsh galt zumindest in der Vergangenheit als ein sogenannter Falke und damit als Verfechter hoher Zinsen. In jüngster Zeit hatte er sich allerdings hinter die Forderungen Donald Trumps gestellt, das Leitzinsniveau zu senken. Zudem hatte er Kritik an Jerome Powell geäußert.
Von Bedeutung dürften auch weiterhin die geldpolitischen Entwicklungen sein. Abzuwarten gilt, wie die Ausgestaltung der US-Geldpolitik in diesem Jahr tatsächlich ausfällt.
Laut Angaben des „Fed-Watch-Tools“ der CME Group rechneten am 24. März 2026 4,1 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinssenkung in Höhe eines Viertelprozentpunkts und 95,9 Prozent mit einer Zinspause. Das Zinsband selbst lag zu diesem Zeitpunkt bei 3,50 bis 3,75 Prozent.
Auch die geopolitischen Spannungen etwa zwischen dem Iran und den USA, der Ukraine-Russland-Konflikt als auch rund um die Artkisinsel Grönland dürfte die Attraktivität des Edelmetalls erhöht haben.
Im Konflikt zwischen Washington und Teheran geht es konkret um das iranische Atomprogramm. Einige Staaten fürchten, dass der Iran an Nuklearwaffen arbeitet. Dabei fordern die USA eine Lösung im Atomststreit und auch das Aus für das iranische Raketenprogramm.
Dabei dürfte Gold die Möglichkeit bieten, die Abhängigkeit von Zentralbankreserven in US-Dollar zu reduzieren. Die insgesamt massiven Goldkäufe einiger Zentralbanken könnten in den vergangenen Jahren als struktureller Unterstützungsfaktor für den Goldpreis fungiert haben. So dürften etwa die chinesische als auch die türkische Notenbank den Preis mit Käufen gestützt haben.
Neben Notenbankkäufen sollte auch die industrielle Bedeutung des Edelmetalls nicht vergessen werden. Gold gilt als besonders elektrisch leitfähig und korrisionsbeständig. Verwendung findet das Edelmetall nicht zuletzt in der Elektronikindustrie oder auch in der Medizin- und Dentaltechnik.
Hinweis: Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Der Goldpreis könnte auch im Jahr 2026 sensibel auf oben genannte Faktoren reagieren. Solange insbesondere geopolitische Risikofaktoren nicht ausgeräumt sind, könnte das Edelmetall tendenziell profitieren.
Ob sich die Hoffnung auf weitere US-Leitzinssenkungen in diesem Jahr bewahrheiten, bleibt abzuwarten. Insbesondere die Personalie Kevin Warsh dürfte dabei von Interesse sein. Zudem bleibt offen, ob es dem neuen Fed-Chef gelingt, den Spagat zu meistern, auf der einen Seite die Interessen Donald Trumps zu verfolgen, ohne die Unabhängikeit der Fed zu gefährden.
Auch die geopolitischen Spannungen etwa zwischen dem Iran und den USA, der Ukraine-Russland-Konflikt als auch rund um die Artkisinsel Grönland dürfte die Attraktivität des Edelmetalls erhöht haben.
Im Konflikt zwischen Washington und Teheran geht es konkret um das iranische Atomprogramm. Einige Staaten fürchten, dass der Iran an Nuklearwaffen arbeitet. Dabei fordern die USA eine Lösung im Atomststreit und auch das Aus für das iranische Raketenprogramm.
Der designierte Fed-Notenbankchef Kevin Warsh könnte auch in Zukunft ein wichtiges Gesprächsthema am Markt darstellen. US-Präsident Donald Trump hatte im Januar 2026 Warsh als Nachfolger des Fed-Chefs, Jerome Powell, vorgeschlagen.
Warsh galt zumindest in der Vergangenheit als ein sogenannter Falke und damit als Verfechter hoher Zinsen. In jüngster Zeit hatte er sich alelrdings hinter die Forderungen Donald Trumps gestellt, das Leitzinsniveau zu senken. Zudem hatte er Kritik an Jerome Powell geäußert.
Dabei dürfte Gold die Möglichkeit bieten, die Abhängigkeit von Zentralbankreserven in US-Dollar zu reduzieren. Die insgesamt massiven Goldkäufe einiger Zentralbanken dürften in den vergangenen Jahren als struktureller Unterstützungsfaktor für den Goldpreis fungiert haben. So dürften etwa die chinesische als auch die türkische Notenbank den Preis mit Käufen gestützt haben.
Neben Notenbankkäufen sollte auch die industrielle Bedeutung des Edelmetalls nicht vergessen werden. Gold gilt als besonders elektrisch leitfähig und korrisionsbetändig. Verwendung findet das Edelmetall nicht zuletzt in der Elektronikindustrie oder auch in der Medizin- und Dentaltechnik.