Multiplikatoreffekt Definition

Was bedeutet Multiplikatoreffekt?

Der Begriff Multiplikatoreffekt beschreibt die möglichen Auswirkungen einer Veränderung des Geldmengenangebots auf die Wirtschaftsaktivität. Falls Geld durch eine Einzelperson, eine Regierung oder ein Unternehmen ausgegeben wird, hat das für Unternehmen und Einzelpersonen einen Trickle-Down-Effekt (auf Deutsch: Pferdeäpfel-Theorie). Die daraus resultierenden Auswirkungen können viel größer sein als die ursprüngliche Aktion.

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Multiplikatoreffekt Beispiele

Der Multiplikatoreffekt kann in vielen verschiedenen Bereichen auftreten, wie z.B. Staatsausgaben, Exporteinnahmen oder Konsumausgaben. Zwei geläufige Beispiele für den Multiplikatoreffekt sind:

Bankdarlehen

Angenommen, ein Kunde hinterlegt Geld bei einer Bank, so muss diese zwar einen gewissen Teil sichern (die Mindestreserve), doch ist es ihr freigestellt, den Rest an andere Kunden zu verleihen. Diese Kunden können das Geld wiederum ausgeben und es landet möglicherweise als Einzahlung bei einer anderen Bank.

Aufgrund der Mindestreserve wird auch hier ein bestimmter Anteil des Geldes gesichert und ein Teil davon wird wieder weiter verliehen. Dieser Prozess wird fortgeführt, bis irgendwann das gesamte Geld auf verschiedenen Bankkonten gelagert ist. Durch diesen Prozess wurde die ursprüngliche Einzahlung vervielfacht und mehrfach verwendet.

Unternehmensausgaben

Falls ein Unternehmen besonders Erfolgreich mit Investitionen in eine neue Produktlinie war, zeigt sich der Multiplikatoreffekt in der Geschäftsausweitung bei anderen Unternehmen, welche zu dem neuen Produkt beitragen (z.B. durch Rohstoffproduktion oder Transport).

Unter Umständen erhalten auch die Angestellten des Unternehmens eine höhere Vergütung, die wiederum zu erhöhten Verbraucherausgaben führen würde. Die Auswirkungen auf das BIP gehen somit über den ersten Erfolg der Produktlinie hinaus.

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