Market Update
Neben der US-Zollpolitik und dem Konflikt zwischen Washington und Teheran dürften aber die Quartalszahlen von NVIDIA am Mittwoch das Highlight der Woche sein. Diese könnten nicht nur für den KI-Sektor, sondern für den gesamten Aktienmarkt richtungsweisend sein.
Drei Themen dürften die Marktteilnehmer in der kommenden Woche bewegen. Zum einen die US-Zölle, die vom Supreme Court deutlich gestutzt wurden. Doch Donald Trump wird sich mit dieser Entscheidung nicht zufriedengeben und hat bereits eine neuerliche Erhöhung der weltweiten Zölle von 10% auf 15 angekündigt. Auch der USA-Iran-Konflikt könnte in der neue Woche Beachtung finden. Ein Militärschlag wird immer wahrscheinlicher, vor allem, wenn Teheran nicht zu einer Einigung bereit ist. Aber Highlight der Woche dürften die Quartalszahlen vom Tech-Boliden NVIDIA am Mittwoch (nachbörslich) sein. Die Ergebnisse könnten für den gesamten KI-Sektor richtungsweisend sein.
23.02.2026
25.02.2026
27.02.2026
Quartalszahlen
Am Mittwoch, nachbörslich, dürften die Anleger weltweit mit Spannung auf die Quartalszahlen von NVIDIA warten. Die Messlatte für den Tech-Boliden liegt sehr hoch. Neben den Ergebnissen steht vor allem der Ausblick sowie die Investitionsausgaben (CapEx) im Mittelpunkt des allgemeinen Interesses. Eine Enttäuschung könnte nicht nur bei der NVIDIA-Aktie, sondern im gesamten KI-Sektor eine Verkaufswelle auslösen.
Charttechnisch hat die Rekordjagd Ende Oktober des vergangenen Jahres eine Verschnaufpause eingelegt, die immer noch andauert. Der Big Tech-Titel hält sich unverändert in einer Seitwärtsphase auf. Für einen Ausbruch aus der Trading Zone müsste zuerst der Widerstand bei 193,63 USD bezwungen werden, um dann die Oberseite der Handelsspanne bei 212,19 USD ins Visier zu nehmen.
Ein Rutsch unter die steigende exponentielle 50-Wochen-Durchschnittslinie bei 167,42 USD und der unteren Begrenzung der Seitwärtsphase bei 164,07 USD sollte vermieden werden. Ansonsten könnte der mittelfristige Aufwärtstrend Schaden nehmen.
Quelle: TradingView; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen