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Silberpreis-Update

Silberpreis nahe Rekordhoch – Alle Augen auf die Fed

Der Rekordrallye in den Reihen von Silber könnte allmählich die Luft ausgehen.

Silber Quelle: Bloomberg

Geschrieben von

Timo Emden, B.A.

Timo Emden, B.A.

Finanzjournalist

Veröffentlicht am

Wichtigste Punkte:

  • Silberpreis nahe Rekordhoch – Alle Augen auf die Fed
  • Geopolitische Entwicklungen im Blick – Naher Osten und Grönland als Unsicherheitsfaktor

Silberpreis Chart auf Monatsbasis

Silber Quelle: IG Handelsplattform

Hinweis: Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.

Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Silberpreis nahe Rekordhoch – Alle Augen auf die Fed

Der Rekordrallye in den Reihen von Silber könnte allmählich die Luft ausgehen. Der Markt läuft derzeit heißer, als es die Fundamentaldaten allein rechtfertigen. Am Markt machen sich nun zusehends Überhitzungserscheinungen bemerkbar. Eine Konsolidierungsbewegung tut angesichts der heiß gelaufenen Kurse nicht zuletzt auch not. Das Tempo des Anstiegs dürfte als Warnsignal verstanden werden. Auch wenn sich das Aufwärtsmomentum in Bullenhand befindet, wird die Luft doch nun sukzessive dünner. Die technische Lage gestaltet sich weitestgehend überkauft. 

Geopolitische Entwicklungen im Blick – Naher Osten und Grönland als Unsicherheitsfaktor

Für Gesprächsstoff dürfte auch nach wie vor die geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten als auch in Sachen Grönland sorgen.

Am heutigen Abend dürfte sich die Aufmerksamkeit der Anleger auf den Fed-Leitzinsentscheid (20:00 Uhr) und die anschließende FOMC-Pressekonferenz mit Jerome Powell richten. Dass der US-Währungshüter an den Zinsschrauben nach unten dreht, bleibt unwahrscheinlich. Laut Angaben des „Fed-Watch-Tools“ der CME Group rechnen 97,2 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinspause und 2,8 Prozent mit einer Zinssenkung in Höhe eines Viertelprozentpunkts. Das Zinsband selbst liegt derzeit bei 3,50 bis 3,75 Prozent.

Aus charttechnischer Perspektive könnten Anleger auf der Oberseite schon bald die psychologische 120-Dollar-Marke ins Auge fassen. Gegenteilig bleiben angesichts ambitionierter Kurshöhen entsprechende Kursrücksetzer nicht ausgeschlossen. Auch ein Rutsch zurück auf die 100er-Marke sollte nicht allzu überraschend kommen.