Rohstoff Update
Der Einfluss des US-Angriffs auf Venezuela und die Verhaftung des Machtinhabers Maduro auf den Ölpreis hält sich im IG Wochenendhandel in Grenzen. Vor der morgigen Handelseröffnung werfen wir einen Blick auf den Tageschart.
Seit Anfang November versucht der Ölpreis der Sorte WTI nach oben auszubrechen. Bislang jedoch ohne Erfolg. Vor allem die fallenden drei exponentiellen 21-, 34- und 55-Tage-Durchschnittslinien bei aktuell 57,62/58,33 USD stellen sich als Spielverderber heraus.
Auch am gestrigen Samstag und am heutigen Sonntag scheint kein Vorbeikommen an den genannten Glättungslinien. Aber auch die Reihe aus mehreren Hochs bei 58,52 USD steht einem Ausbruch gen Norden im Weg. Dreht der Ölpreis nach unten, bei einem gleichzeitigen Rutsch unter die 34- und 55-Tage-Durchschnitte, müsste mit einem Test des Tiefs bei 54,89 USD gerechnet werden.
Auch im Chart des Relativen Stärke-Index (RSI) mit der Einstellung 14 Tage kann die waagerechte Widerstandslinie nicht bezwungen werden.
Die drei gleitenden Durchschnitte sowie der Widerstand bei 58,52 USD sind nicht die einzigen Hürden auf dem Weg gen Norden. Die obere Abwärtstrendkanallinie bei momentan 58,68 USD sollte ebenfalls überwunden werden.
Erst dann könnte es in Richtung des fallenden Hochs bei 60,29 USD gehen.
Hier finden Sie den gestrigen Artikel Ölpreis aktuell: Angriff auf Venezuela - was ist passiert?