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Index Update

DAX Prognose Mai 2026 – Engagement drängt sich nicht auf 

Mittel- und Langfristig sieht es beim DAX nach dem Erreichen des Allzeithochs und anschließend nach neuen Kursgipfeln aus. Kurzfristig müssten die Anleger aber noch ein wenig Geduld aufbringen.

DAX Prognose Mai 2026 – Engagement drängt sich nicht auf
DAX Prognose Mai 2026 – Engagement drängt sich nicht auf

Geschrieben von

Christian Henke

Christian Henke

Chief Market Analyst für IG Deutschland

Veröffentlicht am

Langfristiger Aufwärtstrend ungefährdet intakt

Im Multitime-Frame-Ansatz schauen wir uns zuerst das große Big Picture auf Monatsbasis an. Diese Zeitebene gibt uns die grobe Trendrichtung vor. Und im Langfristchart auf Monatsbasis ist ein seit dem Jahr 2020 intakter Aufwärtstrend zu sehen. Dieser liegt bei aktuell 21.150 Punkten und sichert nach unten ab. Aber auch die gleitenden Durchschnitte signalisieren gültige Kaufsignale. Seit Dezember 2022 liegt der exponentielle 3-Monats-Durchschnitt über der 12-Monats-Glättungslinie. Beide Durchschnitte bei momentan 24.247/23.744 Zählern dienen als weitere Unterstützungen.

Fazit: Der DAX weist einen langfristigen Aufwärtstrend auf. Grundvoraussetzung für eine Engagement in den deutschen Leitindex 

Chartanalyse des DAX auf Monatscharts a
Chartanalyse des DAX auf Monatscharts a

Quelle: TradingView; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen 

Indikatoren-Modell spricht für Bruch des mittelfristigen Abwärtstrends

Charttechnisch kann die Situation im Wochenchart als sehr interessant bezeichnet werden. Infolge der jüngsten Ankündigung von US-Präsident Trump, wonach sich im Iran-Krieg bald eine Einigung abzeichnet, hat den DAX in Richtung des mittelfristigen Abwärtstrends bei 25.149 Punkten gehievt. Diese Hürde muss fallen, um das Allzeithoch bei 25.508 Zählern ansteuern zu können. Laut unserem Indikatoren-Modell könnte dieses Unterfangen gelingen.

  • Exponentieller Durchschnitt
    Der DAX notiert seit dem 8. April oberhalb des wieder steigenden exponentiellen 20-Wochen_Durchschnitts bei aktuell 23.988 Punkten
  • Momentum
    Das Momentum generiert oberhalb der Nulllinie ein neues Kaufsignal. Vor allem wichtig ist dann auch, wenn der Oszillator steigt und damit eine zunehmende Trenddynamik signalisiert. Zwar liegt das Momentum über der Nulllinie, die Dynamik lässt aber zu wünschen übrig
  • Relative Stärke-Index (RSI)
    Der Relative Stärke-Index fungiert in diesem Indikatoren-Modell als Trendfolge-Indikator. Oberhalb der Marke von 52 werden Kaufsignale geliefert. Unterhalb des Wertes von 48 liegen entsprechend Verkaufssignale vor. Seit dem 8. April steht die Ampel beim RSI auf Grün
  • Williams %R
    Der Williams %R liefert Einstiegssignale, wenn der Wert von -50 überwunden werden. Darunter liegen Ausstiegssignale vor. Und ebenfalls seit dem 8. April spricht auch der genannte Oszillator für steigende Notierungen beim DAX

Fazit: Das Indikatoren-Modell weist seit Anfang April intakte Kaufsignale auf. Allerdings sollte auf dieser Zeitebene der mittelfristige Abwärtstrend bezwungen werden.

DAX Chart auf Wochenbasis 

Chartanalyse des DAX mit Indikatoren-Modell
Chartanalyse des DAX mit Indikatoren-Modell

Quelle: IG Handelsplattform; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen 

Noch keine kurzfristigen Entry-Signale in Sicht

Lang- und mittelfristig steht die Ampel auf Grün. Kommen wir nun zum Timing-Aspekt. Hierbei sollte der DAX oberhalb des exponentiellen 50-Tage-Durchschnitts bei momentan 24.290 Punkten liegen und der Relative Stärke-Index (RSI) der letzten fünf Tage oberhalb des Levels von 70 notieren. Das erste der beiden Kriterien wird im Augenblick erfüllt.

Charttechnisch sollte ebenfalls der Ausbruch gen Norden abgewartet werden. Zurzeit notiert der deutsche Leitindex unterhalb des Abwärtstrends bei 24.523 Zählern. Drehen die Notierungen nach unten, müsste kurzfristig mit einem Test des erwähnten 50-Tage-Durchschnitts gerechnet werden.

Erst oberhalb des Hochs bei 24.794 Punkten würde ein neues Entry-Signal vorliegen. Diesmal sollte der DAX aber nachhaltig über dem genannten Hoch aus dem Handel gehen.

Fazit: Charttechnisch und Seiten der Indikatoren wird noch der letzte Funken benötigt, um kurzfristig ein Entry-Signal zu generieren. 

DAX Chart auf Tagebasis 

Chartanalyse des DAX mit 50-Tage-Durchschnitt und RSI
Chartanalyse des DAX mit 50-Tage-Durchschnitt und RSI

Quelle: TradingView; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen 

Langfristchart auf Monatsbasis 

DAX im Fünf-Jahres-Chart auf Wochenbasis
DAX im Fünf-Jahres-Chart auf Wochenbasis

Quelle: TradingView; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen 

Morning Report

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