Weiter zum Inhalt

Optionen und CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 72 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. 72 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Index Update

DAX Aktuell – Die Marktbreite spricht für einen Ausbruch nach oben 

Zugegeben, im Augenblick sieht es beim DAX nicht unbedingt nach einer neuen Rekordjagd aus. Doch laut der Marktbreite könnte es in Kürze wieder in höhere Kursgefilde gehen.

Quelle: Bloomberg
Quelle: Bloomberg

Geschrieben von

Christian Henke

Christian Henke

Chief Market Analyst

Veröffentlicht am

Anlass zum Optimismus liefert die Advanced Decline-Linie, ein beliebter Marktbreite-Indikator. Hierbei wird von der Zahl der Aktien mit einem Kursplus die mit einem Kursminus subtrahiert und das Ergebnis dem des Vortages addiert bzw. abgezogen. Die daraus entstehende AD-Linie liefert dann entweder eine Konvergenz oder eine Divergenz. Im Augenblick ist im Wochenchart eine positive Divergenz zu sehen. Der DAX kommt nicht so recht vom Fleck, die Advanced Decline-Linie steigt aber und konnte sogar ein vorheriges Hoch überwinden. Nun muss der deutsche Leitindex nur noch nachhaltig gen Norden drehen. Erste Anlaufstelle wäre dann das Allzeithoch bei 25.522 Punkten vom 13. Januar dieses Jahres.

Was aber auf keinem Fall passieren sollte, wäre ein nachhaltiger Rutsch unter die Oberseite der Handelsspanne bei 24.645 Zählern. In diesem äußerst ungünstigen Szenario könnte es für den DAX dann erneut in Richtung der unteren Begrenzung der erwähnten Seitwärtsphase bei 23.021 Punkten gehen.  

DAX Chart mit der Advances Decline-Line auf Wochenbasis 

Quelle: TradingView; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen 

Long- und Short-Setups

Long-Szenario

  • Gelingt die Verteidigung der Oberseite der Handelsspanne bei 24.645 Punkten, wäre das Allzeithoch bei 25.522 Zählern das erste Ziel
  • Der Stop Loss sollte knapp unterhalb der genannten Unterstützung bei 24.645 Punkten platziert werden

Short-Szenario

  • Die besagte Verteidigungslinie bei 24.645 Zählern wird von den Bären überrannt. In diesem Fall müsste mit einem wiederholten Test der Unterseite der Trading Zone bei 23.031 Punkten gerechnet werden
  • Der Initial Stop könnte oberhalb der oberen Begrenzung der Seitwärtsphase bei 24.645 Zählern gelegt werden

Fünf-Jahres-Chart

Quelle: TradingView; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen