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Bitcoin-Update

Bitcoin steigt in Richtung 70.000 Dollar

Der Bitcoin kann sich am Freitag wieder in Richtung 70.000-Dollar-Marke bewegen.

Bitcoin Quelle: Bloomberg

Geschrieben von

Timo Emden, B.A.

Timo Emden, B.A.

Finanzjournalist

Veröffentlicht am

Wichtigste Punkte:

  • Bitcoin steigt in Richtung 70.000 Dollar
  • „Bedeutende Fortschritte“ – Geopolitische Risiken zwischen Iran und USA dürfte aber bleiben
  • US-Erzeugerpreise heute Nachmittag im Blick – Anleger hoffen auf geldpolitische Signale
  • Charttechnik im Blick: Rutsch unter 60.000 Dollar weiterhin denkbar

Bitcoin Kurs Chart auf Monatsbasis

Bitcoin Quelle: IG Handelsplattform

Hinweis: Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.

Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Bitcoin steigt in Richtung 70.000 Dollar

Der Bitcoin kann sich am Freitag wieder in Richtung 70.000-Dollar-Marke bewegen. Marktteilnehmer, die im großen Stil auf fallende Kurse gesetzt hatten, dürften sich zunehmend gezwungen, ihre Leerverkaufspositionen zu schließen. Derartige Rückkäufe verstärken das Aufwärtsmomentum. Anleger sehen einen Silberstreif an einem sonst trüben Börsenhimmel.

Trotz der positiven Dynamik sollten Investoren die fragilen strukturellen Rahmenbedingungen nicht außer Acht lassen. Geopolitische Spannungen sowie Handelsstreitigkeiten könnten schon bald wieder die Schlagzeilen dominieren. Insbesondere eine Verschärfung geopolitischer Konflikte könnte die Erholung schnell wieder in Frage stellen.

„Bedeutende Fortschritte“ – Geopolitische Risiken zwischen Iran und USA dürfte aber bleiben

Omans Außenminister Badr al-Bussaidi sprach von „bedeutenden Fortschritten“ in den Verhandlungen. So seien für die kommende Woche Gespräche in Wien auf technischer Ebene geplant. Sollten diese stattfinden, könnten Details eines möglichen Abkommens ausgehandelt werden, hieß es.

Trotz der Fortschritte dürfte die Unsicherheit weiterhin schwelend bleiben. Eine geopolitische Eskalation könnte zulasten von Risikoanlagen gehen.

Auch die jüngsten Unwägbarkeiten aus den USA gilt es weiterhin zu beachten. Vor einer Woche hatte das Oberste Gericht (Supreme Court) dem US-Präsidenten die Erhebung von länderspezifischen Zöllen untersagt. Die Unsicherheit darüber könnte Anleger nach wie vor begleiten. Nach dem Urteil kündigte er einen weltweiten Zollsatz auf Importe in die USA von 10 Prozent und am Samstag in Höhe von 15 Prozent an.

US-Erzeugerpreise heute Nachmittag im Blick – Anleger hoffen auf geldpolitische Signale

Am heutigen Freitag sollten Anleger aus Sicht des Wirtschaftsdatenkalenders die US-Erzeugerpreise im Auge behalten (14:30 Uhr), welche geldpolitische Impulse hervorbringen könnten.

Laut Werten des „Fed-Watch-Tools“ der CME Group rechnen 3,9 Prozent der Marktteilnehmer derzeit mit einer Zinssenkung in Höhe von 25 Basispunkten und 96,1 Prozent mit einer Zinspause. Aktuell liegt das Leitzinsniveau bei 3,50 bis 3,75 Prozent.

Charttechnik im Blick: Rutsch unter 60.000 Dollar weiterhin denkbar

Erst eine nachhaltige Eroberung der psychologischen 70.000-Dollar-Marke könnte weitere Aufwärtschancen bis auf zunächst 80.000 Dollar eröffnen.

Auf der Gegenseite bleibt ein Rutsch zurück auf 60.000 Dollar und darunter denkbar. In diesem Zusammenhang sollten sich Anleger weiterhin auf mögliche Abwärtsrisiken gefasst machen. 

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