Bitcoin-Update
Nach dem politischen Rahmenabkommen im Grönland-Konflikt könnte sich die Erholung am Bitcoin-Markt weiter fortsetzen. Für die Börsen reicht aktuell schon die Aussicht auf einen möglichen Deal, während eine endgültige Lösung zweitrangig ist.
Wichtigste Punkte:
Hinweis: Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Nach dem politischen Rahmenabkommen im Grönland-Konflikt könnte sich die Erholung am Bitcoin-Markt zunächst weiter fortsetzen. Für die Börsen reicht womöglich schon die Aussicht auf einen möglichen Deal, während eine endgültige Lösung zweitrangig ist. Am Nachmittag stehen zudem noch Konjunkturdaten aus den USA auf der Tagesagenda, welche geldpolitische Impulse abgeben könnten.
Nach dem Weltwirtschaftsforum im Schweizer Alpenort Davos könnten sich Anleger zudem bereits für die anstehende Fed-Notenbanksitzung warmlaufen, welche für Mittwoch geplant ist.
US-Präsident Donald Trump hat im Streit um Grönland seine angedrohten Zölle gegen europäische Verbündete zurückgenommen. Eigentlich waren zusätzliche Zölle in Höhe von 10 Prozent auf Importe in die USA vorgesehen und ab dem 1. Juni weitere 25 Prozent. Ein geplantes Rahmenabkommen zu Grönland soll zur Sicherheit in der Arktis fungieren.
Ausschlaggebend ist, dass der Eskalationspfad zumindest vorerst verlassen wurde. Die Märkte laufen derzeit auf Hoffnung, was als guter Treibstoff, aber nicht als Ersatz für Substanz fungiert.
Die politische Gemengelage dürfte jedoch ein Unsicherheitsfaktor bleiben. Donald Trump entfacht zunächst rhetorische Brände, um sie kurz darauf selbst wieder zu löschen. Ein Muster, das Anleger inzwischen bestens vertraut ist.
Am heutigen Nachmittag rücken zunächst die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe auch die US-BIP-Wachstumsrate in den Fokus (14:30 Uhr). Um 16:00 Uhr stehen neue Daten zur Kernrate für die persönlichen Konsumausgaben auf der Agenda, welche es nach geldpolitischen Hinweisen abzuklopfen gilt.
Ob es zu einer nachhaltigen Erholungsbewegung zurück bis auf 100.000 Dollar kommt, bleibt abzuwarten. Angesichts der nach wie vor bestehenden Unsicherheit rund um den Grönland-Konflikt sollten sich Anleger auf weitere Unwägbarkeiten einstellen.
Für einen Sprung zurück über 100.000 Dollar bedarf es womöglich insbesondere Klarheit in Sachen US-Geldpolitik. Dass die Fed am kommenden Mittwochabend an den Zinsschrauben dreht, bleibt fraglich. Laut Angaben des „Fed-Watch-Tools“ der CME Group rechnen aktuell lediglich 5,0 Prozent der Marktteilnehmer mit einem Zinssenkungsschritt in Höhe von 25 Basispunkten und 95 Prozent mit einer Zinspause. Das Zinsband selbst liegt derzeit bei 3,50 bis 3,75 Prozent.