Bitcoin-Update
Die am späten Mittwochabend veröffentlichten Fed-Mitschriften haben Anleger am Kryptomarkt weiter verunsichert.
Wichtigste Punkte:
Hinweis: Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Die am späten Mittwochabend veröffentlichten Fed-Mitschriften haben Anleger am Kryptomarkt weiter verunsichert. Die Fragezeichen über die zukünftige Ausgestaltung der US-Geldpolitik könnte weiterhin zulasten von zinslosen und riskanten Anlagen wie Bitcoin gehen. Im weiteren Wochenverlauf gilt es zudem US-Konjunkturdaten im Auge zu behalten, welche Investoren nach geldpolitischen Hinweisen abklopfen sollten. Nach wie vor warten Marktteilnehmer auf eine nachhaltige Eroberung der psychologischen 70.000-Dollar-Marke.
Wie aus den am Mittwoch veröffentlichten Protokollen der jüngsten Fed-Notenbanksitzung hervorgeht, schließen einige Währungshüter weitere Zinserhöhungen nicht aus, sollte die Teuerung hoch bleiben.
Bei der Sitzung am 27. und 28. Januar stimmten die Währungshüter fast einstimmig dafür, den Leitzins bei einer Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent zu belassen. Christopher Waller und Stephen Miran hatten allerdings dagegen gestimmt
Bereits im Juni könnte der designierte Fed-Chef, Kevin Warsh, die Leitung des US-Währungshüters übernehmen. US-Präsident Donald Trump hatte Warsh jüngst als neues Oberhaupt der US-Notenbank vorgeschlagen. Allerdings muss dieser noch vom US-Senat bestätigt werden.
Unklar bleibt jedoch, wie die zukünftige Ausgestaltung der US-Geldpolitik vonstattengeht. Das Zinsband selbst liegt derzeit bei 3,50 bis 3,75 Prozent.
Laut Angaben des „Fed-Watch-Tools“ der CME Group rechnen aktuell sechs Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinssenkung in Höhe eines Viertelprozentpunkts und 94 Prozent mit einer Zinspause.
Am Freitag gilt es zudem die Kernrate für die persönlichen Konsumausgaben sowie die BIP-Wachstumsrate in den USA im Auge zu behalten (14:30 Uhr).