Wichtigste Punkte:
Hinweis: Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Nach dem jüngsten Anstieg bis auf über 97.000 Dollar pro Bitcoin-Einheit sehen sich Anleger kurz vor dem Wochenende wieder mit Gewinnmitnahmen konfrontiert. Die temporäre Entspannung in Sachen Grönland könnte sich allerdings als trügerisch herausstellen.
Auch aus psychologischen Gesichtspunkten dürfte nun die 100.000-Dollar-Marke wieder verstärkt in den Fokus rücken.
Die Entwicklungen im Streit um Grönland dürften Investoren dies- und jenseits des Atlantiks weiterhin umtreiben. Beim jüngsten Krisengespräch zwischen den USA, Dänemark und Grönland hatte es keinen Durchbruch gegeben. Vor dem Treffen hatte der US-Präsident noch mal sein Interesse an Grönland bekräftigt. Trump verwies dabei auf die strategischen Sicherheitsinteressen er USA. Sollte es erneut zu größeren Spannungen kommen, könnte der Bitcoin möglicherweise wieder profitieren.
Im Blick dürften Investoren weiterhin die geldpolitischen Entwicklungen in den USA behalten. Am Dienstag wurden etwa neue US-Verbraucherpreisdaten publik, welche die Zinssenkungsfantasien etwas genährt haben könnten. Im Dezember lag der Preisdruck (Kernrate) in der größten Volkswirtschaft der Welt bei 2,6 Prozent (im Vergleich zum Vorjahresmonat) und damit etwas unter den Erwartungen (2,7 Prozent), nach ebenfalls 2,7 Prozent im November.
Eine nachhaltige Eroberung der psychologischen 100.000-Dollar-Marke könnte den Weg gen Norden möglicherweise weiter freimachen.
Angesichts ambitionierter Kurshöhen sollten sich Anleger aber immer wieder auf potenzielle Gewinnmitnahmen einstellen.