Bitcoin-Update
Am Freitag bewegt sich der Bitcoin wieder in Richtung 66.000-Dollar-Marke.
Wichtigste Punkte:
Hinweis: Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Am Freitag bewegt sich der Bitcoin (USD) wieder in Richtung 66.000-Dollar-Marke. Die Spannungen zwischen den USA und dem Iran hängen wie ein Damoklesschwert über den Köpfen der Anleger und dämpfen den Risikoappetit der Anleger. Solange geopolitische Brandherde schwelen, bleibt die Risikobereitschaft zu spekulativen Engagements begrenzt.
Hinzu kommt die anhaltende Unsicherheit über den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank. Die Märkte schwanken derzeit zwischen Hoffnung auf Lockerung und der Angst vor anhaltend hohen Zinsen.
In einem Umfeld aus Unsicherheit und Vorsicht fehlt derzeit schlicht der Treibstoff für eine nachhaltige Aufwärtsbewegung.
Die Sorge vor einer Eskalation der Spannungen zwischen dem Iran und den USA dürfte weiterhin eines der zentralen Gesprächsthemen am Markt bleiben. Trump hatte dem Iran jüngst eine Frist für ein Abkommen gegeben. Der US-Präsident nannte 10 bis 15 Tage als ausreichend. Im Gegenzug hatte Teheran mit Drohungen gegen die USA geantwortet.
Die am späten Mittwochabend veröffentlichten Fed-Protokolle der jüngsten US-Notenbanksitzung zeigten, dass über den künftigen Zinskurs offensichtlich Uneinigkeit herrsche. Für eine Zinspause sprachen sich auf der Sitzung vom 27. bis 28. Januar insgesamt zehn Stimmen aus und mit den Fed-Gouverneuren Christopher Waller und Stephen Miran zwei Stimmen dagegen, welche für eine Zinssenkung in Höhe eines Viertelprozentpunkts plädierten.
Laut Angaben des „Fed-Watch-Tools“ der CME Group rechnen derzeit sechs Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinssenkung in Höhe von 25 Basispunkten auf dem Fed-Leitzinsentscheid am 18. März und 94 Prozent mit einer Zinspause.
Im Fokus der Anleger standen heute folgerichtig noch die Kernrate für die persönlichen Konsumausgaben, welche mit 0,4 Prozent gegenüber dem Vormonat starker zulegte als gedacht (Erwartung: 0,3 Prozent).
Die BIP-Wachstumsrate für die USA fiel gegenüber dem Vorquartal auf das Jahr hochgerechnet mit 1,4 Prozent weniger stark aus als erwartet (3,0 Prozent).