DAX ohne Schwung

24.10.2017 – 07:45 Uhr (Werbemitteilung): Das heimische Börsenbarometer war gestern freundlich in die Woche gestartet. 

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Quelle: Bloomberg

Im späten Handelsverlauf schmolzen die Kursgewinne weitgehend dahin. Am Ende des Tages konnte der DAX gerade so die psychologische Marke bei 13.000 Punkten behaupten. Die Indizes an der Wall Street haben gestern ihre Rekordjagd erst einmal eingestellt. Angesichts schwacher Vorgaben aus den USA sehen wir den deutschen Leitindex heute vorbörslich bei 12.993 Zählern, leicht unter dem Schlusskurs des Vortages.

Termine des Tages

F             : Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober (09:00 Uhr)

D            : Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober (09:30 Uhr)

EWU     : Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober (10:00 Uhr)

USA       : Einkaufsmanagerindex Dienstleistungssektor Oktober (15:45 Uhr)

Quartalsberichte (USA)    : 3M, AT&T, Caterpillar, General Motors, McDonalds

Quartalsberichte(D)           : BASF, Puma, Amadeus Fire

Quartalsberichte (EWU)    : Novartis (CH), Renault (F), Anglo American (UK)

Charttechnik

Der DAX hält sich zurzeit in einer Seitwärtsphase auf. Diese wird nach unten durch die Verlaufstiefs bei 12.910/12.893 Punkten begrenzt. Rückendeckung gibt es von der steigenden einfachen 20-Tage-Durchschnittslinie bei aktuell 12.945 Zählern. Damit es schwunghaft wieder aufwärts gehen kann, sollte das Rekordhoch bei 13.095 Punkten vom 18. Oktober auf Schlusskursbasis überwunden werden. Dann könnte es in Richtung des 161,8%-Fibonacci-Verlängerungsniveaus bei 13.620 Zählern gehen. Allerdings sprechen die überkaufte Situation beim Relative Stärke-Index (RSI sowie die negative Divergenz beim Momentum zurzeit eher für eine Korrektur. Konsolidierungspotenzial bestünde dann bis zur Unterseite der Schiebezone bei 12.660 Punkten. 

DAX auf Tagesbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

Beim Euro zum US-Dollar geht es erneut abwärts bis zum 23,6%-Fibonacci-Retracement bei 1,1731 USD und zum ehemaligen Verlaufshoch bei 1,1715 USD von Ende August 2015. Diese Unterstützungszone konnte zuletzt mehrmals verteidigt werden. Prallt die europäische Gemeinschaftswährung davon nach oben ab, wäre der Kreuzwiderstand bei 1,1859/1,1870 USD das Ziel der Gegenbewegung. Im Tageschart laufen hier der einfache 50-Tage-Durchschnitt, die waagerechte Trendlinie sowie die obere Abwärtstrendkanallinie zusammen. Zuvor könnte sich die fallende einfache 20-Tage-Durchschnittslinie bei momentan 1,1777 USD in den Weg stellen.

EUR-USD auf Tagesbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

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