DAX: Sieben Punkte haben gefehlt

09.10.2017 – 07:20 Uhr (Werbemitteilung): Die 13.000-Punkte-Marke blieb den Anlegern in der Vorwoche noch verwehrt. 

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Quelle: Bloomberg

Am Freitag stand diese „runde“ Zahl kurz vor dem Fall. Doch ein schwächer als erwarteter US-Arbeitsmarktbericht versperrte das Tor in noch nie betretenes Terrain. Gelingt es dem deutschen Leitindex, auch diese Hürde zu überspringen, könnte es angesichts einer möglichen Herbst- und Jahresendrally weiter gen Norden gehen.

Termine der Woche

In dieser Woche könnte am Mittwoch das Sitzungsprotokoll der US-Notenbank Fed von Interesse sein. Aber auch der Kern-Verbraucherpreisindex sowie die Einzelhandelsumsätze in den Vereinigten Staaten dürften bei den Marktteilnehmern im Terminkalender vermerkt sein. Heute werden hierzulande die Daten zur heimischen Industrieproduktion veröffentlicht.

Charttechnik

Die psychologische Marke bei 13.000 Punkten war in der vergangenen Woche greifbar nahe. Mit 12.993 Zählern fehlten lediglich sieben Punkte bis zu diesem Ziel. Im Augenblick streiten sich Bullen und Bären um die „runde“ Zahl. Gelingt ein beherzter Sprung darüber, könnte es weiter aufwärts bis zum Fibonacci-Kursziel bei 13.620 Zählern gehen. Hierbei wurde die Korrekturphase von Ende Juni bis Ende August berücksichtigt. Der DAX ist nach dem jüngsten Höhenflug überkauft. Im Fall von Gewinnmitnahmen könnte es in Richtung 12.681/12.660 Punkten gehen. Im Tageschart liegen dort die steigende einfache 20-Tage-Durchschnittslinie sowie die Oberseite der bezwungenen Schiebezone. 

DAX auf Tagesbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

Das heimische Börsenbarometer konnte zuletzt unter anderem auch von einem schwächelnden Euro profitieren. Die Gemeinschaftswährung befindet sich seit Anfang September im Korrekturmodus. In der zurückliegenden Woche mussten sich das 23,6%-Fibonacci-Retracement bei 1,1731 USD sowie das ehemalige Zwischenhoch bei 1,1715 USD von Ende August 2015 einem Test unterziehen. Zeitweise notierte der EUR-USD darunter, schloss jedoch dann oberhalb der genannten Unterstützungen. Entfernt sich der Euro zum US-Dollar davon nach oben, könnte es zu einer Gegenbewegung in Richtung des fallenden 20-Tage-Durchschnitts bei momentan 1,1847 USD und der waagerechten Trendlinie bei 1,1870 USD kommen. Bei einem Rutsch unter die besagten Chartmarken wäre das einstige Verlaufstief bei 1,1616 USD von Anfang Mai 2016 das Ziel. 

EUR-USD auf Tagesbasis

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Quelle: IG Handelsplattform

Ausblick

Der DAX dürfte heute freundlich in die neue Handelswoche starten. Zur Stunde sehen wir den deutschen Leitindex bei 12.964 Punkten, leicht über dem Schlusskurs vom Freitag vergangener Woche. Der Euro zum US-Dollar zeigt sich aktuell mit 1,1735 USD kaum verändert. Gold legt momentan um 0,5% auf 1.283 USD je Feinunze zu.

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