DAX ohne Durchschlagskraft

18.07.2017 – 07:45 Uhr (Werbemitteilung): Der Start in die neue Handelswoche war doch eher verhalten. 

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Quelle: Bloomberg

Von guten Vorgaben aus den USA und erfreulichen Konjunkturdaten aus China konnte der deutsche Leitindex gestern nicht profitieren. Viele Marktteilnehmer scheinen in Anbetracht der am Donnerstag anstehenden EZB-Zinsentscheidung an der Seitenlinie Platz zu nehmen. Allerdings könnte die Erwartungshaltung zu groß sein.

Termine des Tages

  • D            : ZEW-Konjunkturerwartungen Juli (11:00 Uhr)
  • EWU     : ZEW-Konjunkturerwartungen Juli (11:00 Uhr)
  • Quartalsberichte von IBM, Johnson & Johnson, Rio Tinto und Novartis

Charttechnik

Der DAX ist an dem Kreuzwiderstand bei 12.662/12.654 Punkten gescheitert. Die Unterseite der Schiebezone sowie der einfache 50-Tage-Durchschnitt konnten nicht bezwungen werden. Von den genannten Chartmarken musste sich das heimische Börsenbarometer nach unten entfernen. Am Ende des gestrigen Handelstages fiel das 23,6%-Fibonacci-Retracement bei 12.602 Zählern der Angebotsseite in die Hände. Technisch betrachtet könnte es nun in Richtung der waagerechten Trendlinie bei 12.484/12.490 Punkten gehen.

Der Euro zum US-Dollar schloss in der Vorwoche über den seit August 2015 vorherrschenden Abwärtstrend. Auch die waagerechte Trendlinie bei 1,1452 USD wurde überwunden. Allerdings konnten beide Hürden noch nicht nachhaltig hinter sich gelassen werden. Vor allem die horizontale Widerstandsbarriere bei 1,1494 USD sollte übersprungen werden. Erst dann könnte die Reise gen Norden fortgesetzt werden. Für den Fall eines Rückzugs sichert die Unterstützungszone bei 1,1299/1,1284 USD nach unten ab.

Auch am heutigen Dienstag sieht es auf dem Frankfurter Börsenparkett zuerst nach fallenden Notierungen aus. Zur Stunde sehen wir den DAX bei 12.563 Punkten und somit rund 0,2% unter dem Vortagesschlusskurs. Belastend könnte sich unter anderem der Euro auswirken. Die Gemeinschaftswährung wird aktuell oberhalb der Marke bei 1,15 USD gehandelt. 

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