Finanzmarkt Definition

Was ist ein Finanzmarkt?

Ein Finanzmarkt ist ein Medium, über das Vermögenswerte gehandelt werden, was Käufern und Verkäufern ermöglicht, miteinander zu interagieren und Handel zu betreiben. Der Begriff kann jedoch in unterschiedlichem Kontext benutzt werden – er kann sich auf physische Orte, virtuelle Börsen oder Gruppen von Menschen, die Interesse daran haben, Transaktionen durchzuführen, beziehen.

Genauer gesagt kann der Begriff „Markt“ für Folgendes verwendet werden:

  • Eine umfangreiche Gruppierung von Vermögenswerten (wie der Technologiemarkt) oder einen einzelnen Vermögenswert
  • Einen Ort – physisch oder dem Namen nach – der den Kauf und Verkauf von Vermögenswerten ermöglicht (wie zum Beispiel der Wertpapiermarkt oder Einkaufszentren)
  • Den Handel oder Bewegung von Vermögenswerten als Ganzes (Märkte oder Finanzmärkte)
  • Den Preis, zu dem ein Vermögenswert gehandelt wird (der Marktpreis)
  • Unbefugte Märkte (wie zum Beispiel ein Grauer Markt)

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Beispiele für Finanzmärkte

Aktienmarkt

Ein Aktienmarkt ist ein Marktplatz, an dem Investoren Aktien der öffentlich gehandelten Unternehmen kaufen und verkaufen können. Der Aktienmarkt wird sowohl als Primärmarkt als auch als Sekundärmarkt definiert, wobei er häufiger als Sekundärmarkt bezeichnet wird.

Eine Neuemission der Aktien findet zuerst auf dem Primärmarkt statt, auf dem Investoren bei einem IPO direkt von Unternehmen kaufen können. Der anschließende Handel dieser Aktien geschieht auf dem Sekundärmarkt, entweder über Wertpapierbörsen oder auch mittels Over-the-Counter (OTC)-Handels.
Beispiele für Wertpapierbörsen sind die NASDAQ, die New York Stock Exchange (NYSE) und die London Stock Exchange (LSE).

Over-the-Counter

Over-the-Counter (OTC) ist ein Sekundärmarkt, auf dem das Trading direkt zwischen zwei Parteien erfolgt, und zwar ohne Aufsicht wie bei einer regulierten Börse. Der OTC-Handel beinhaltet üblicherweise unnotierte Aktien, Forex-Paare, Staatsanleihen und weiteres, was an einer Börse nicht notiert ist.

Geldmarkt

Ein Geldmarkt ist ein Finanzmarkt, der sehr liquide Vermögenswerte anbietet. Dieser Markt wird mit kurzfristiger Kreditaufnahme und dem Leihen von Wertpapieren, deren Fälligkeit weniger als ein Jahr beträgt, in Verbindung gebracht. Häufige Beispiele für Instrumente des Geldmarktes sind Einlagenzertifikate, Bankakzepte, bestimmte Rechnungen, Scheine und Geldmarktpapiere.

Derivatenmarkt

Der Derivatenmarkt ist eine Finanzbörse, an der Derivate gehandelt werden, mit denen Marktteilnehmer auf die Kursbewegungen der Wertpapiere spekulieren, ohne den Vermögenswert physisch zu erwerben. Der Wert eines Derivatenkontrakts wird durch den Marktwert des zugrunde liegenden Basiswertes bestimmt. Auf dem Derivatenmarkt werden Wertpapiere wie Forward Kontrakte, Futures, Optionen, Spread-Wetten und Differenzkontrakte (CFDs) gehandelt.

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