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CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 72 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Optionen und Wertpapiere, die IG anbietet, sind komplexe Finanzinstrumente und gehen mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 72 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Optionen und Wertpapiere, die IG anbietet, sind komplexe Finanzinstrumente und gehen mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren.

Energie-Trading: Was ist das und wie können Sie handeln oder investieren?

Unser Leitfaden für Investitionen in und den Handel mit Energie: Erfahren Sie, was investieren oder traden mit Energie ist und wie es funktioniert.

Chart Source: Bloomberg

Was finden Sie auf dieser Seite?

  1. Was ist Energie-Trading?
  2. Wie funktioniert der Energiehandel?
  3. Wie handelt man am besten mit Energie?
  4. So handeln Sie mit Energie
  5. Was beeinflusst den Preis von Energiewerten?

Was ist Energiehandel?

Energiehandel bedeutet das Kaufen und Verkaufen von Energierohstoffen wie Öl, Erdgas, Elektrizität und Karbonemissionen. Dabei setzen Sie auf Preisschwankungen in den verschiedenen Energiemärkten.

Überblick Energiesektor

Der Energiemarkt ist gewaltig und umfasst eine Reihe von Produkten, darunter fossile Brennstoffe wie Öl und Gas sowie erneuerbare Energiequellen wie Sonne und Wind.
Die Größe des Energiemarkts lässt sich unterschiedlich messen. Es wird erwartet, dass die weltweite Energienachfrage im Jahr 2050 etwa 660 Quadrillionen BTU (British Thermal Units) erreichen wird – das ist ein Anstieg von ca. 15 % gegenüber 2021.¹ Dieser zukünftige Nachfragezuwachs wird voraussichtlich aus Entwicklungsländern kommen.

Erdöl ist derzeit die wichtigste Quelle für die weltweite Energieversorgung. Erdgas und Kohle sind die beiden anderen Hauptquellen der globalen Energieversorgung. Es wird jedoch prognostiziert, dass Kohle in den nächsten Jahrzehnten an Bedeutung verliert, da sie zu hohen CO₂-Emissionen beiträgt. Angesichts dieser Faktoren werden erneuerbare Energiequellen zunehmend wichtiger werden.

Wie funktioniert der Energiehandel?

Es gibt eine Reihe von Energierohstoffen, die Sie direkt auf unserer Plattform handeln können. Zu den häufigsten zählen US-Rohöl, Erdgas und Brent-Rohöl. Ebenfalls verfügbar sind Karbonemissionen, Londoner Gasöl, Benzin, Heizöl und britisches Erdgas. Die liquidesten Energierohstoffe, US-Rohöl und Brent-Rohöl, können Sie fast 24 Stunden am Tag und fünf Tage die Woche auf unserer Plattform handeln.

Als Energie-Trader versuchen Sie, die Preisentwicklung eines Energierohstoffs vorherzusagen. Um die wichtigsten Faktoren zu verstehen, die Angebot und Nachfrage eines Rohstoffs beeinflussen, recherchieren Sie mithilfe technischer und fundamentaler Analysen, bevor Sie Ihre Trades platzieren. Sie können versuchen, von kurzfristigen Preisschwankungen zu profitieren oder längerfristige Trends zu erkennen. Die Energiemärkte können sehr volatil sein. Daher sollten Sie, unabhängig von Ihrer Handelsstrategie, Ihr Risiko stets sorgfältig im Auge behalten.

Es gibt keine öffentlichen Märkte für den direkten Handel mit erneuerbaren Energien wie Wind- und Solarenergie. Sie können jedoch mit Aktien von Unternehmen handeln, die in diesen Bereichen tätig sind, sowie mit ETFs, die diese abbilden.

Energierohstoffe

Spot-Preise (auch Öl-Kassa-Kurse genannt), Futures und Optionen sind drei Möglichkeiten für den Handel mit Energierohstoffen.

Sie können ein sogenanntes „Contract for Difference“, also ein CFD-Handelskonto nutzen, um alle diese Handelsarten zu traden. Sie können aber auch für bestimmte Energierohstoffe Knock-out-Zertifikate nutzen.

Beim Handel mit Knock-out-Zertifikaten oder CFDs erwerben Sie nicht das Eigentum am Vermögenswert, sondern nehmen eine Position in Bezug auf die Kursentwicklung des Basiswerts ein. Beides sind gehebelte Derivate.

Bei CFDs bedeutet das, dass Sie eine Position mit einer Einlage eröffnen, Verluste und Gewinne werden aber auf den vollen Wert der Position berechnet. Gewinne und Verluste können weitaus größer sein als der ursprüngliche Betrag, den Sie für die Eröffnung der Position bezahlt haben.

Beim Handel mit Knock-out-Zertifikaten ist das Risiko geringer, da bei der Eröffnung der Position ein Stop-Loss gesetzt wird.

Energie-ETFs

Börsengehandelte Fonds (Exchange Traded Funds, kurz ETFs) bieten Anlegern eine Vielzahl von Märkten und Vermögenswerten, indem sie die Bewegungen eines zugrunde liegenden Index, Rohstoffs oder Aktienkorbs abbilden. ETFs kaufen die Aktien, aus denen sich der Index zusammensetzt, oder sie nutzen Derivate, um die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Vermögenswertes abzubilden. ETFs bieten Anlegern eine kostengünstige Möglichkeit, Kapital in ein Thema oder einen Index zu investieren.

Zu den bekannten Energie-ETFs gehört der Energy Select Sector SPDR Fund, der den Energy Select Sector Index abbildet. Dieser börsengehandelte Fonds hält US-Energieaktien mit hoher Marktkapitalisierung. Auch der Invesco Energy S&P US Select Sector UCITS ETF hält US-Energieaktien mit hoher Marktkapitalisierung. In ähnlicher Weise bildet der iShares STOXX Europe 600 Oil & Gas UCITS ETF die Wertentwicklung des STOXX Europe 600 Öl und Gas Index ab.

ETFs eignen sich gut für den themenorientierten Handel. Für saubere und erneuerbare Energien können Sie mit ETFs handeln, die ausschließlich in Solar-, Wind- und saubere Energie investieren. So bildet beispielsweise der Invesco Solar ETF den MAC Global Solar Energy Index ab, der in Unternehmen investiert, die in der Solarbranche aktiv sind. Für ein Engagement in Windenergieaktien können Sie den First Trust Global Wind Energy ETF handeln. Der First Trust NASDAQ Clean Edge Green Energy ETF wiedrum bildet die Performance von Unternehmen aus dem Bereich saubere Energie ab.

Knock-Out-Zertifikate auf ETFs sind nicht verfügbar, Sie können also nur mit CFDs handeln.

Energieaktien

Sie können mit Aktien von Unternehmen handeln, die in den Bereichen Produktion, Verteilung und Verkauf von Energierohstoffen aktiv sind. Einige der größten Unternehmen der Welt sind an der Förderung und Produktion von Öl beteiligt. Dazu gehören etwa Exxon Mobil und Chevron in den USA, Total in Frankreich und Royal Dutch Shell im Vereinigten Königreich. Knock-out-Zertifikate sind für den Handel mit den größten europäischen und einigen ausgewählten US-Unternehmen erhältlich.

Erneuerbare Energien werden im weltweiten Kampf gegen den Klimawandel immer wichtiger. Zu den Unternehmen, die im Bereich der sauberen Energie aktiv sind, gehören Enphase Energy und First Solar. Beide stellen Solarstromanlagen her.

Tesla wird aufgrund seiner Energieerzeugungs- und -speichersysteme als Clean-Energy-Unternehmen eingestuft. Als solche ordnen Trader auch Unternehmen wie Albemarle und Livent ein, die sich mit der Gewinnung und Verarbeitung von Lithium befassen, einer Schlüsselkomponente für die Herstellung von Batterien.

Sie können diese Aktien über CFDs auf unserer Plattform handeln.

Wie handelt man am besten mit Energie?

Mithilfe eines CFD-Handelskontos können Sie mit Vermögenswerten wie Rohstoffen, Aktien und ETFs handeln. Beim Handel mit Energierohstoffen haben Sie die Möglichkeit, den zugrunde liegenden Preis der verschiedenen Energierohstoffe zu handeln. US-Rohöl und Brent-Rohöl sind fast 24 Stunden am Tag und fünf Tage die Woche handelbar, sie sind am liquidesten. Gehen Sie sowohl long als auch short und Sie können sicher sein, dass Sie zu engen Spreads handeln.

Ebenso können Sie Energie mithilfe von Knock-out-Zertifikaten handeln – von Montag bis Freitag haben Sie rund um die Uhr Zugang zu den Märkten. Das gilt auch, wenn der zugrunde liegende Markt, an dem der Vermögenswert gehandelt wird, geschlossen ist. Unabhängig davon, ob Sie mit einem Vermögenswert short oder long gehen, ist Ihr Risiko begrenzt, da ein Knock-out-Zertifikate-Handel mit einem eingebauten Knock-out-Level versehen ist – Sie wählen das für Sie passende Level.

So handeln Sie mit Energie

  • Recherchieren Sie die verschiedenen Märkte.
  • Eröffnen Sie ein Konto bei uns oder üben Sie den Handel mit unserem Demokonto.
  • Entscheiden Sie, ob Sie mit Knock-out-Zertifikaten, CFDs oder Optionen handeln möchten.
  • Wählen Sie aus, mit welchem Vermögenswert Sie handeln und ob Sie long oder short gehen möchten.
  • Wählen Sie Ihre Positionsgröße und managen Sie Ihr Risiko.
  • Eröffnen und überwachen Sie Ihre Position.

Bei uns handeln Sie mit Hebelwirkung. Das bedeutet, dass Sie viel schneller Geld gewinnen – oder verlieren – können, als Sie vielleicht erwarten. Sie könnten sogar mehr als Ihre Einlage verlieren, da potenzielle Gewinne und Verluste auf den vollen Wert der Position vergrößert werden. Sie sollten Ihre Risikobereitschaft sorgfältig abwägen, bevor Sie sich auf den Handel mit Hebelprodukten einlassen, und Ihr Risiko entsprechend managen. Ebenso sollten Sie berücksichtigen, dass die vergangene Performance keine Garantie für zukünftige Ergebnisse darstellt.

Was beeinflusst den Preis von Energiewerten?

Der Preis von Energiewerten kann durch eine Reihe von Faktoren beeinflusst werden. Angebot, Nachfrage, makroökonomische und geopolitische Gegebenheiten sind einige der wichtigsten Faktoren, die den Preis von Energiewerten bestimmen.

Während der COVID-19-Pandemie ging die Nachfrage nach Öl und Energiewerten zurück, da sich die Weltwirtschaft verlangsamte und der Ölpreis in Folge deutlich fiel. Als sich die Weltwirtschaft wieder erholte und der Russland-Ukraine-Krieg begann, kam es zu einem starken Rückgang der Gaslieferungen aus Russland. Dies führte zu einer verstärkten Nachfrage nach alternativen Energiequellen und der Ölpreis stieg abermals deutlich an.

Auch Zinssätze können sich auf die Nachfrage nach Öl auswirken: Höhere Zinssätze haben das Potenzial, das Wirtschaftswachstum zu verlangsamen und zu einem Rückgang der Ölnachfrage sowie zu einem niedrigeren Preis zu führen. Umgekehrt können niedrigere Zinssätze zu höheren Wachstumserwartungen, einem Anstieg der Ölnachfrage und dadurch zu einem höheren Preis führen.

Energieaktien werden in ähnlicher Weise von makroökonomischen sowie geopolitischen Faktoren beeinflusst, zudem wirken sich Gewinnmeldungen auf die Aktienkurse aus. Darüber hinaus können Veränderungen der Marktstimmung starke Auswirkungen auf die Preise von weniger liquiden Vermögenswerten wie Aktien haben. Im Allgemeinen sind größere Vermögenswerte wie Energierohstoffe liquider und weniger volatil.

Die Preise von ETFs werden ebenfalls von den oben genannten Faktoren beeinflusst. Da ETFs sich jedoch in der Regel aus einem ganzen Korb an Aktien zusammensetzen, sind sie weniger volatil als einzelne Unternehmensaktien.

Energie-Trading: Zusammenfassung

  • Der Energiehandel umfasst den Kauf und Verkauf von Energierohstoffen wie Öl und Erdgas.
  • US-Rohöl, Erdgas und Brent-Rohöl sind die am häufigsten direkt gehandelten Energierohstoffe.
  • Knock-out-Zertifikate und CFDs sind beliebte Möglichkeiten, um Energierohstoffe zu traden.
  • Faktoren wie Angebot und Nachfrage sowie makroökonomische und geopolitische Gegebenheiten können die Preisbewegungen am Energiemarkt beeinflussen.


¹ Exxon Mobil, 2023

Bei diesem Artikel handelt es sich um eine Werbemitteilung. Diese Informationen werden von IG Europe GmbH (IGE) bereitgestellt. Zusätzlich zum untenstehenden Haftungsausschluss enthält das Informationsmaterial auf dieser Seite weder eine Auflistung unserer Handelskurse noch ein Angebot oder eine Aufforderung zum Handel mit genannten Finanzinstrumenten. IGE übernimmt keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser Informationen und übernimmt in der Folge keine Verantwortung für die Verwendung dieser Informationen und daraus resultierender Folgen. Die zur Verfügung gestellten Informationen stellen keine Anlageberatung dar, berücksichtigen also nicht die spezifischen Anlageziele, den Anlagehorizont sowie die finanzielle Situation einzelner Personen, welche diese Information erhalten. Der Anleger allein trägt das Risiko für jede eigenverantwortlich getroffene Anlageentscheidung oder Durchführung von Transaktionen in Finanzinstrumenten. Die Informationen wurden darüber hinaus nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit des Investment Researchs (Anlage-oder Anlagestrategieempfehlungen) erstellt und gelten daher insgesamt als Werbemitteilung. Obwohl der Handel in Finanzinstrumenten, die Gegenstand dieser Informationen sind, vor der Bereitstellung dieser Informationen an Kunden und andere Personen für die Mitarbeiter der IG nicht verboten ist, darf gemäß unserer Policy die Information nicht zum Vorteil der Mitarbeiter oder IG genutzt werden. Wir sind bestrebt wirksame organisatorische und administrative Vorkehrungen zu treffen und aufrechtzuerhalten, um alle angemessenen Schritte zu unternehmen, um zu verhindern, dass Interessenkonflikte ein wesentliches Risiko für die Interessen unserer Kunden darstellen oder zu einem solchen führen. Wir verfolgen eine Politik der Unabhängigkeit, die von unseren Mitarbeitern verlangt im Interesse unserer Kunden zu handeln und jegliche Interessenkonflikte bei der Erbringung unserer Dienstleistungen außer Acht zu lassen. Darüber hinaus liegt es nicht im Interesse von IG, die relevanten Informationen einem der Emittenten vor deren Veröffentlichung weiterzuleiten. Die hier erwähnten organisatorischen und administrativen Kontrollen werden in unseren Grundsätzen zur Handhabung von Interessenkonflikten dargelegt. Eine Zusammenfassung der Grundsätze für die Handhabung von Interessenkonflikten ist auf unserer Website verfügbar.

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