Lernen Sie ein Trader zu werden

Egal, ob Sie in Ihrer Freizeit handeln oder ein professioneller Trader werden möchten, eine gute Vorbereitung auf das Handeln auf aktiven Märkten ist immer die Grundlage. Die von uns in diesem Artikel herausgearbeiteten drei Schritte sollten Ihnen dabei helfen, ein Trader zu werden.

US STOCKS

Gerade für Neulinge beim Trading, ist es leicht, von all den Informationen über Märkte, verschiedenen Strategien und Wegen zum Erzielen eines Gewinns, überwältigt zu werden.

Die Wirklichkeit ist jedoch eine andere: Ihr Weg zum erfolgreichen Trader sollte einzigartig sein; ebenso wie Ihre Ziele und Ihre Einstellung zum Risiko.

Es gibt jedoch einige wichtige Schritte, welche alle, die in das Trading einsteigen, befolgen sollten. So kann sichergestellt werden, dass die Grundprinzipien der Märkte und wie man auf ihnen handelt verstanden werden.

Schritt eins: Marktrecherche

Es sollte eine solide Grundlage an Wissen über Finanzmärkte aufgebaut werden, da das Ausmaß des Risikos und der erforderlichen Strategie zwischen den Märkten variieren kann. Zudem ist es eine sehr empfehlenswerte Vorgehensweise, zunächst die Ihnen zur Verfügung stehenden Märkte zu erforschen und sicherzustellen, dass Sie die wesentlichen Unterschiede zwischen ihnen verstehen.

Mit IG können Sie beispielsweise eine Vielzahl von Anlagenkategorien handeln:

Aktien sind eines der beliebtesten Finanzinstrumente. Bei der Platzierung einer Aktienposition ist es wichtig, das Unternehmen, die Branche und die Börse, an der sie notiert ist, zu analysieren. Sofern Ihr Provider Märkte außerhalb der Handelszeiten nicht anbietet, wird sich Ihre Handelsaktivität auf die Öffnungszeiten der Börse beschränken.

Der Handel auf Indizes könnte für Sie interessant sein, wenn Sie auf die Wertentwicklung einer Gruppe von Aktien und nicht nur eines Unternehmens setzen wollen. Da es viele Faktoren gibt, die den Markt beeinflussen können, sind die Aktienindizes in der Regel volatiler als einzelne Aktien.

Forex (FX) ist der liquideste Markt der Welt, da es eine große Anzahl an Devisenhändlern gibt. Er ist auch der volatilste Markt und schafft eine einzigartige Kombination an Risiken für Händler. Zum Beispiel werden FX-Märkte 24 Stunden am Tag gehandelt. Der Markt kann sich also auch in jener Zeit bewegen, in derdie [BW5] Sie nicht da sind, um ihn zu verfolgen.

Der Rohstoff-Handel ist beliebt, da er enorme Gewinnmöglichkeiten bietet, aber die Marktgegebenheiten bringen ein hohes Maß an Risiko mit sich. Der Rohstoffpreis kann stetigen Schwankungen unterliegen, da die Produktions- und Verbrauchsraten dynamisch sind.

Auf Kryptowährungen kann genauso spekuliert werden wie auf physische Währungen. Der Kryptomarkt steht nicht unter dem Einfluss traditioneller Faktoren, sondern stellt ein neues Wissensgebiet mit neuen Begrifflichkeiten (z.B. Skalierbarkeit und Blockchain) dar, mit denen sich Händler vertraut machen müssen.

Erfahren Sie mehr über die Märkte, die Sie mit IG handeln können

Schritt zwei: Aufbau einer Handelsstrategie

Der nächste Schritt ist die Festlegung einer Handelsstrategie. Sie soll Ihnen dabei helfen, einen Gewinn auf dem von Ihnen ausgewählten Markt zu erzielen und genau zu bestimmen, wann Sie Ihre Trades öffnen und schließen werden. Eine Trading-Strategie ist die treibende Kraft hinter Ihrem Trading-Plan - sie sollte helfen, Ihre Ziele zu quantifizieren und vor allem sicherzustellen, dass Sie konsistent sind und nicht Entscheidungen nicht aufgrund von Emotionen treffen.

Trading-Stile

Es gibt eine Vielzahl von Stilen, die Sie beim Traden verwenden können.

Dies sind vier der gebräuchlichsten:

Das Day-Trading (Tages-Trading) ist die Praxis des Kaufs und Verkaufs von Vermögenswerten innerhalb eines einzigen Handelstages, um so schnelle Gewinne aus kleinen Kursbewegungen zu erzielen.

Das Scalping ist eine Form des Day-Trading, bei der Positionen schnell - innerhalb von Sekunden oder höchstens wenigen Minuten - eröffnet und geschlossen werden, um von kleinen Veränderungen des Preises des Vermögenswertes zu profitieren.

Das Swing Trading ist die Praxis, Trades an dem Punkt einzuführen, an dem erwartet wird, dass der Markt die Kursrichtung ändert, und von dieser Bewegungen des Preises des Vermögenswertes zu profitieren.

Beim Position-Trading hingegen wird eine Position über einen längeren Zeitraum, sei es Wochen, Monate oder sogar Jahre, gehalten, um von großen Kursveränderungen zu profitieren.

Das Ziel eines jeden Trading-Stils ist das gleiche - von der Entwicklung des Preises eines Vermögenswertes zu profitieren. Der Unterschied liegt darin, wie häufig Sie handeln möchten und wie lange Sie jeden einzelnen Trade ausführen möchten. Es gibt keine "Einheitslösung" , da der richtige Stil für Sie von Ihrem Lebensstil, Ihrer Persönlichkeit und der Zeit, die Sie mit dem Trading verbringen möchten, abhängt.

Sobald Sie sich für Ihren Handelsstil entschieden haben, können Sie mit dem Aufbau Ihres Tradingplans beginnen. Dieser sollte die Schritte beinhalten, welche Sie ergreifen werden, um Ihre Handelsstrategie zu erfüllen sowie Ihre Motivationen, Ziele und wie viel Eigenkapital Sie sich aufbringen können, um es zu investieren.

Marktanalyse

Ein wichtiger Teil der Erstellung einer Handelsstrategie ist die Marktanalyse. Dabei wird versucht, verfügbare Informationen zu nutzen, um damit das Verhalten der Märkte vorherzusagen und eine Methodik zur Identifizierung von Ein- und Ausstiegspunkten zu entwickeln.

Diese Methoden zur Marktanalyse lassen sich in zwei große Kategorien einteilen:

Die technische Analyse basiert auf dem Grundsatz, dass die Geschehnisse der Vergangenheit Auskunft darüber geben können, was in der Zukunft passieren könnte. Trader können Charts analysieren und preisbasierte Indikatoren verwenden, um ihre Handelsstrategie zu entwickeln entwerfen und so ein System zu entwickeln, das Kursmuster und -tendenzen für das erzielen von Gewinnen nutzt.

Die fundamental Analyse basiert auf einem Vermögenswert mit einem sogenannten Fair Value. Durch die Identifizierung von unter- und überteuerten Vermögenswerten kann ein Händler potenziell von der Marktkorrektur profitieren. Die Trader nutzen dabei makroökonomische Daten - einschließlich der Zahlen des Bruttoinlandsprodukts (BIP) und der Arbeitsmarktstatistik - sowie Nachrichtenberichte und politische Kommentare, um Handelschancen zu erkennen.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Märkte äußerst volatil sein können, und es so unmöglich ist, deren Verhalten vollständig vorherzusagen. Eine gute Handelsstrategie kann Ihnen jedoch helfen, sich auf jedes Ergebnis vorzubereiten.

Risikomanagement

Im Handel bezieht sich das "Risiko" auf die Möglichkeit, dass Ihre Entscheidungen nicht zu dem gewünschten Ergebnis führen. Dies kann eine Vielzahl von Folgen haben, aber am häufigsten wird der Trade einen Verlust verursachen. Wenn Sie mit Hebelprodukten handeln, können Verluste Ihre ursprüngliche Einlage übersteigen. Das Erleiden von Verlusten ist ein unvermeidlicher Teil des Tradings und eine Tatsache, auf die Händler vorbereitet sein müssen, wenn sie an den Märkten teilnehmen. Mögliche Verluste können jedoch durch eine entsprechende Strategie minimiert werden. Sie können die Kontrolle über Ihre Trading-Aktivitäten übernehmen, indem Sie mehr über die individuellen Risiken des jeweiligen Marktes in Erfahrung bringen und Risikomanagement-Tools wie Stopps und Limits einsetzen. Erfahren Sie mehr über Handelsstrategien und Riskomanagement.

Schritt drei: Sammeln Sie Handelserfahrung

Die letzte Etappe, um ein Trader zu werden, ist es den entscheidenden Schritt zu wagen und das Trading an sich. Aber es gibt hier keine Grenzen: Sie können jederzeit mehr tun, um Ihr Wissen über die Märkte zu erweitern und Ihre Handelsstrategie zu verfeinern. Der beste Ansatz um in Erfahrung zu bringen, was am besten funktioniert, ist die Umsetzung der Handelsstrategie und einem anschließenden Back-Testing der Ergebnisse. Erfahrung zu sammeln muss nicht zwangsläufig bedeuten, dass Sie Ihr Kapital auf Live-Märkten riskieren. Sie können mit der Entwicklung Ihrer Fähigkeiten und der Umsetzung Ihrer Theorie in die Praxis risikofrei mit einem IG-Demo-Konto üben.

Diese Information wurde von IG Europe GmbH und IG Markets Ltd (zusammen IG) bereitgestellt. Zusätzlich zum untenstehenden Haftungsausschluss enthält das auf dieser Seite enthaltene Informationsmaterial weder eine Auflistung unserer Handelspreise noch ein Angebot oder eine Aufforderung zu einer Transaktion in ein Finanzinstrument. IG übernimmt keine Verantwortung für die Verwendung dieser Kommentare und die daraus resultierenden Folgen. Es wird keine Zusicherung oder Gewähr für die Richtigkeit oder Vollständigkeit dieser Informationen gegeben. Folglich trägt jeder Anleger alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen. Jede angebotene Studie berücksichtigt nicht das Investment spezifischer Ziele, die finanzielle Situation und die Bedürfnisse einer bestimmten Person, welche sie empfangen kann. Es wurde nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit des Investment Researchs (Anlageforschung) erstellt und gilt daher als Werbemitteilung. Obwohl IG nicht ausdrücklich darauf beschränkt ist, vor der Umsetzung unserer Empfehlungen zu handeln, versucht IG diese nicht zu nutzen, bevor sie den Kunden zur Verfügung gestellt werden. Sehen Sie die Nicht-unabhängige Recherche und Quartalszusammenfassung an.

Artikel finden

Einen Artikel finden

Schulungsangebot

  • Orders - Stops und Limits

    In diesem Abschnitt stellen wir unsere Online-Handelsplattform 'PureDeal' vor. Anhand von Praxis-Beispielen wird veranschaulicht, wie einfach und schnell eine breite Auswahl an Märkten via CFD gehandelt werden kann. Neben den unterschiedlichsten Facetten des CFD Tradings kommen der direkte Marktzugang sowie die unterschiedlichen Orderarten zur Sprache und wie genau der Handel mit Hebel funktioniert.

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76 % der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Optionen und Turbozertifikate sind komplexe Finanzinstrumente und gehen mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Verluste können extrem schnell eintreten. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren.