Wie wird Forex gehandelt?

Erfahren Sie, wie Sie am Devisenmarkt spekulieren können,
wie dieser funktioniert und wie Sie Ihre erste Position eröffnen.

Es ist leicht nachzuvollziehen, warum Forex unter Händlern so beliebt ist. Es gibt eine große Anzahl verschiedener Währungspaare - von Majors über Schwellewährungen bis hin zu Exoten - 24 Stunden am Tag. Und viele dieser Paare gehören zu den liquidesten verfügbaren Märkten mit engen Spreads und volatilen Preisen.

So werden Sie Forex-Trader:

  1. Wählen Sie Ihre bevorzugte Handelsart
  2. Lernen Sie den Forex-Markt verstehen
  3. Eröffnen Sie Ihre erste Position

Die zwei Handelsmethoden für Forex

Der größte Teil des Devisenhandels findet zwischen großen Banken und Finanzinstituten statt, die jeden Tag riesige Mengen an Devisen kaufen und verkaufen. Für einzelne Händler, die nicht die Mittel haben, Milliarden-Dollar-Forex-Trades zu machen, gibt es jedoch zwei Hauptwege, sich zu positionieren: Forex-CFDs oder über einen Broker.

Hier ist eine kurze Einführung, wie die beiden funktionieren.

Was ist ein Forex-CFD?

Ein Forex CFD ist ein Vertrag, mit dem Sie über Differenzen im Kurs eines Währungspaares zwischen dem Zeitpunkt, zu dem Sie Ihre Position eröffnen, und dem Zeitpunkt, zu dem Sie sie schließen, handeln können. Sie eröffnen eine Long-Position, und wenn der Wert Ihrer Forex-Position steigt, werden Sie einen Gewinn erzielen. Wenn er fällt, dann werden Sie einen Verlust machen. Sie eröffnen eine Short-Position, und das Gegenteil tritt ein.

Sie können mit Hebel traden und brauchen keine Kommission zu bezahlen, um eine Position zu eröffnen. 

Forex-CFDs werden in Kontrakten oder Lots gehandelt. Wir zeigen daher CFD-Forex-Preise in der gleichen Weise wie eine FX-Börse an: z. B. 1.31425

Der Forex-Handel über einen Broker

Der Forex-Handel über einen Broker - oder manchmal über eine Bank - funktioniert ähnlich wie CFD-Trading.

Sie spekulieren auf Kursbewegungen von Währungspaaren, ohne die Währungen selbst in Besitz zu nehmen. Wenn Sie glauben, dass der Preis eines Währungspaares nach unten tendiert, können Sie short statt long gehen.

Wenn Sie Forex über einen Broker handeln, haben Sie keinen Zugang zu anderen Märkten.

Ähnlichkeiten zwischen CFD- und Brokerhandel

Zwar gibt es einige wichtige Unterschiede zwischen Forex CFDs und Forex-Brokerhandel, aber es gibt auch viele Ähnlichkeiten. Welche Option Sie auch wählen, Sie werden für die Positionseröffnung wahrscheinlich einen Spread bezahlen anstelle einer Provision und auf Preisbewegungen von Forex-Paaren spekulieren, anstatt auf einzelne Währungen.

Forex-Privatanleger werden versuchen die Hebelwirkung zu Ihrem Vorteil zu nutzen. Der Hebel ermöglicht es Forex-Händlern, sich in großen Währungsbeträgen zu engagieren, ohne den vollen Wert ihrer Position im Voraus bezahlen zu müssen. Stattdessen leiten Sie nur eine Anzahlung, auch als Margin bekannt.

Ihr Gewinn oder Verlust wird immer noch basierend auf der vollen Größe Ihrer Position berechnet. Ihre Gewinne und Verluste  können also weit größer sein als der Betrag, den Sie für die Eröffnung des Trade ausgeben, und Ihre Verluste können manchmal sogar Ihre ursprüngliche Einzahlung übersteigen (wenn Sie keinen garantierten Stop setzen).

Erfahren Sie mehr darüber, wie ein Forex-Trade funktioniert.

Den Forex-Markt verstehen

Wenn Sie Währungen handeln möchten, ist es wichtig zu lernen, wie der Forex-Markt funktioniert und sich von Börsen-basierten Systemen wie Aktien oder Futures unterscheidet.

Statt Devisen an einer zentralen Börse zu kaufen und zu verkaufen, werden Devisen über ein Netzwerk von Banken gekauft und verkauft. Dies wird als Over-the-Counter- oder OTC-Markt bezeichnet. Es funktioniert, weil diese Banken als Market Maker agieren - indem sie einen Geldkurs anbieten, um ein bestimmtes Währungspaar zu kaufen, und einen Angebotspreis, um ein Forex-Paar zu verkaufen.

Der Devisenhandel findet auf der ganzen Welt statt, und während die größten Handelszentren New York und London sind, sind Tokio, Singapur und Hongkong ebenfalls wichtige Knotenpunkte. Aus diesem Grund können Währungspaare 24 Stunden am Tag gehandelt werden. Wenn die asiatische Sitzung endet, beginnt die europäische; wenn die europäische endet, beginnt der Handel in Nordamerika.

Der Handel über Forex-Anbieter

Die meisten Privatenleger werden Devisen nicht direkt bei einer der großen Banken kaufen und verkaufen, sondern einen Forex-Trading-Anbieter nutzen. Forex-Trading-Anbieter handeln in Ihrem Namen mit den Banken, um die besten verfügbaren Preise zu finden und ihren eigenen Markt-Spread zu erhöhen.

Einige Anbieter ermöglichen den direkten Handel ins Orderbuch der Market Maker. Dies nennt man "direkter Marktzugang" oder DMA. Sie können somit am Forex-Markt ohne Spread kaufen und verkaufen – anstatt zu Kursen zu handeln, die von Währungsanbietern gestellt werden, zuzüglich einer variablen Kommission.

4 Schritte zum Forex-Handel

1. Eröffnen Sie ein Handelskonto

Um CFDs zu traden, benötigen Sie zuerst ein IG Handelskonto. Die Eröffnung dauert nur wenige Minuten und Sie können Ihre erste Position eröffnen, sobald Sie Geld eingezahlt haben.

2. Erstellen Sie einen Trading-Plan

Dies ist besonders wichtig, wenn Sie neu in den Märkten sind. Ein Trading-Plan hilft dabei, Emotionen bei Ihrer Entscheidungsfindung außen vor zu lassen und bietet Ihnen eine gewisse Struktur für das Öffnen und Schließen Ihrer Positionen. Sie könnten auch in Betracht ziehen, eine Forex-Trading-Strategie zu verwenden, die regelt, wie Sie am Markt eine Chance finden.

Erfahren Sie, wie man einen Trading-Plan erstellt.

3. Informieren Sie sich

Wenn Sie eine bestimmte Forex-Handelsstrategie gewählt haben, ist es jetzt an der Zeit, sie anzuwenden. Verwenden Sie Ihre bevorzugten technischen Analysetools auf den Märkten, die Sie handeln möchten, und entscheiden Sie, was Ihr erster Trade sein soll.

Selbst wenn Sie ein rein technischer Trader sind, sollten Sie auch auf Entwicklungen achten, die wahrscheinlich Volatilität verursachen. So könnten zum Beispiel kommende Wirtschaftsankündigungen auf den Forex-Märkten nachwirken - etwas, das Ihre technische Analyse möglicherweise nicht berücksichtigt.

Erfahren Sie mehr über Faktoren, die die Forex-Märkte antreiben.

4. Platzieren Sie einen Trade

Sobald Sie Ihre Position ausgearbeitet haben, können Sie sie umsetzen, indem Sie über unsere Web Plattform, unsere Apps oder den MetaTrader 4 einen Trade platzieren.

Dazu tragen Sie die Kontraktanzahl im Handelsticket ein und legen die Bedingungen zur Glattstellung fest. Bei unserer Standardkontoart Limited Risk muss für jede Position ein garantierter Stop gesetzt werden, um festzulegen bei welchem Level die Position geschlossen werden soll, falls sich der Markt nachteilig entwickelt. Dieser ist kostenfrei bis zur Ausführung. Sie können auch ein Limit setzen, wodurch Ihre Position bei einer bestimmten Gewinnschwelle geschlossen wird. Erfahren Sie mehr zum Thema Risiko-Management.

Wenn Sie meinen der Kurs wird steigen, dann "kaufen" Sie den Markt. Andernfalls "verkaufen" Sie ihn.

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Die Kontoeröffnung ist kostenfrei, mit wenigen Schritten möglich und es besteht keine Einzahlungs- oder Handelspflicht.

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