Silber: Bullenfalle nicht ausgeschlossen

17.02.2014 – 14:00 Uhr: Edelmetalle scheinen zurzeit wieder gefragt zu sein.

Gold und auch Silber stehen auf der Einkaufsliste der Investoren. Eine baldige Trendumkehr ist jedoch noch nicht in trockenen Tüchern.

Ausgangslage der aktuellen Gegenbewegung war der Test der horizontalen Unterstützungen bei 19,40/19,47 bzw. 19,26/19,30 USD. Das im Langfristchart auf Monatsbasis vorkommende absteigende Dreieck wurde nicht nach unten vollendet. Der Silberpreis liegt zurzeit oberhalb der zur Dreiecksformation gehörenden Abwärtstrendlinie bei momentan 21,10 USD. Dieser Widerstand wird durch das Fibonacci-Retracement bei 21,40 USD verstärkt. Erst bei Notierungen von 21,70 USD wären die genannten Hürden nachhaltig überwunden. Dieser Preis sollte nach Möglichkeit bis Ende dieses Monats erreicht werden.

Es gibt einige Hinweise darauf, dass der aktuelle Ausbruchsversuch scheitern könnte. Zum einen ist der Silberpreis auf Tagesbasis nach dem jüngsten Kraftakt überkauft. Eine Korrektur ist auf dieser Zeitebene durchaus denkbar. Und zum anderen hält sich der Indikatoren-Mix aus MACD, Momentum, RSI und Williams %R auf Monatsbasis unverändert im negativen Terrain auf. Allerdings sollten die genannten Unterstützungen sowie die langfristige Aufwärtstrendlinie bei aktuell 18,40 USD nicht signifikant unterschritten werden. In diesem Fall könnte es zügig abwärts bis zur waagerechten Trendlinie bei 14,64/14,756 USD gehen.

Oberhalb der erwähnten Widerstände bei 21,10/21,40 USD wäre die Marke bei 26,00 USD äußerst interessant. In diesem Bereich liegen im Monatschart eine horizontale Trendlinie sowie die seit April 2011 intakte Abwärtstrendlinie. Knapp darüber müsste noch das Fibonacci-Retracement bei 26,95 USD aus dem Weg geräumt werden. Erst dann könnte von einer Trendumkehr gesprochen werden.

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