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Gold-Update

Goldpreis steigt wieder über 5.000-Dollar-Marke – Das ist für Anleger diese Woche wichtig

Bei den Parlamentswahlen in Japan hat die regierende LDP unter der Federführung von Sanae Takaichi die absolute Mehrheit erreicht und so auch für Aufsehen an den globalen Finanzmärkten gesorgt.

Gold Quelle: Bloomberg

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Timo Emden, B.A.

Timo Emden, B.A.

Finanzjournalist

Veröffentlicht am

Wichtigste Punkte:

  • Goldpreis steigt wieder über 5.000-Dollar-Marke – Das ist für Anleger diese Woche wichtig
  • Ökonomen erwarten Stellenplus außerhalb der US-Landwirtschaft
  • US-Teuerung am Freitag im Fokus – Anleger dürften auf deutlichen Rückgang der Inflation hoffen
  • Kernteuerung könnte ebenfalls sinken – Fed-Watch-Tool signalisiert nur leichte Chance für Zinssenkung im März

Goldpreis Chart auf Monatsbasis

Gold Quelle: TradingView

Hinweis: Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.

Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

Goldpreis steigt wieder über 5.000-Dollar-Marke – Das ist für Anleger diese Woche wichtig

Bei den Parlamentswahlen in Japan hat die regierende LDP unter der Federführung von Sanae Takaichi die absolute Mehrheit erreicht und so auch für Aufsehen an den globalen Finanzmärkten gesorgt. Im Blickpunkt der Anleger stehen in dieser Handelswoche neben den offiziellen Jobdaten die Teuerungswerte aus den Vereinigten Staaten. Zu Wochenbeginn gelingt dem Edelmetall damit wieder der Anstieg über die psychologisch wichtige 5.000-Dollar-Marke.

Ökonomen erwarten Stellenplus außerhalb der US-Landwirtschaft

Als eines der Wochenhöhepunkte dürfte am Mittwoch die Veröffentlichung der offiziellen US-Arbeitsmarktdaten (Non-Farm Payrolls) um 14:30 Uhr sein. Besagte Daten sollten eigentlich am vergangenen Freitag veröffentlicht werden. Wegen des mittlerweile beigelegten partiellen US-Haushaltsstreits wurden diese aber verschoben.

Nach einem Stellenplus in Summe von 50.000 Einheiten im Dezember außerhalb der Landwirtschaft rechnen Ökonomen nun mit einem Zuwachs von 70.000 Stellen. Die Arbeitslosenquote, welche separat ermittelt wird, dürfte weiterhin bei 4,4 Prozent verharren.

US-Teuerung am Freitag im Fokus – Anleger dürften auf deutlichen Rückgang der Inflation hoffen

Die US-Inflationsdaten stehen indes für Freitagnachmittag auf der Tagesagenda (14:30 Uhr).

Die Verbraucherpreisrate inklusive der Treiber Energie und Lebensmittel wird auf 2,5 Prozent für den Monat Januar (im Vergleich zum Vorjahresmonat) geschätzt, nach 2,7 Prozent im Vormonat.

Kernteuerung könnte ebenfalls sinken – Fed-Watch-Tool signalisiert nur leichte Chance für Zinssenkung im März

Für die Kernrate der Teuerung erwarten Fachleute im gleichen Zeitraum einen Wert von 2,5 Prozent (zuvor: 2,7 Prozent). Besagte Rate wird nicht zuletzt als wichtige Richtschnur für die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) im Hinblick auf die Inflationsentwicklung angesehen.

Laut Angaben des „Fed-Watch-Tools“ der CME Group rechnen derzeit 15,8 Prozent der Marktteilnehmer mit einer Zinssenkung in Höhe eines Viertelprozentpunkts auf der Sitzung am 18. März und 84,2 Prozent mit einer Zinspause. Das Zinsband selbst liegt derzeit bei 3,50 bis 3,75 Prozent.

Eine nachhaltige Eroberung der mentalen 5.000er-Marke könnte den Weg erneut zurück auf das derzeitige Rekordhoch bei rund 5.599 Dollar ebnen. Gegenteilig sollten sich Anleger angesichts ambitionierter Kurshöhen immer wieder auf mögliche Gewinnmitnahmen und damit Rücksetzer einstellen.  

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