Gold-Update
Der Goldmarkt zeigt sich nach dem anfänglichen Schock über die mögliche Personalie Kevin Warsh zum neuen Fed-Chef zunehmend stabilisiert.
Wichtigste Punkte:
Hinweis: Mögliche Währungsschwankungen können sich auf die Rendite auswirken.
Hinweis: Frühere Wertentwicklungen oder Simulationen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
Goldpreis nahe 5.000 Dollar – US-Jobdaten verschoben
Der Goldmarkt zeigt sich nach dem anfänglichen Schock über die mögliche Personalie Kevin Warsh zum neuen Fed-Chef zunehmend stabilisiert. Zwar scheint die erste Verunsicherung inzwischen weitgehend verdaut, doch geldpolitische Unwägbarkeiten dürften die Märkte weiterhin begleiten. Marktteilnehmer bleiben in Alarmbereitschaft.
Anleger registrieren aufmerksam die wachsende Diskrepanz zwischen den geldpolitischen Vorstellungen Donald Trumps und den Erwartungen des Marktes. Sollte Warsh einen deutlich restriktiveren geldpolitischen Kurs einschlagen als erwartet, dürfte dies die Risikobereitschaft deutlich dämpfen.
Partieller US-Shutdown seit Samstag – Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten fällt aus
Indes hat das US-Arbeitsministerium (Bureau of Labor Statistics) am Montag mitgeteilt, dass der Arbeitsmarktbericht für den Januar wegen des partiellen Regierungsstillstands nicht wie eigentlich für Freitag vorgesehen veröffentlicht wird. Auch der Bericht über die offenen Stellen im Dezember werde sich verzögern, hieß es.
Seit Samstag stehen die US-Regierungsgeschäfte wegen einer fehlenden Finanzierung partiell still. Erwartet wird, dass der Shutdown sich bis mindestens Dienstag hinziehe. Allerdings seien dieses Mal weniger Ministerien betroffen als im November, wo der Shutdown insgesamt 43 Tage andauerte und damit so lange wie nie zuvor in der Geschichte.
Aus charttechnischer Perspektive bleibt weiterhin die Eroberung der psychologischen 5.000-Dollar-Marke von Bedeutung. Gegenteilig sollten sich Anleger immer wieder auf mögliche Gewinnmitnahmen und damit Rücksetzer einstellen.