Weiter zum Inhalt

Optionen und CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 72 % der Privatkundenkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. 72 % der Privatkundenkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

Index Update

S&P 500 Prognose – Marktbreite spricht für einen Ausbruch 

Noch ist der charttechnische Deckel beim S&P drauf. Doch ein Ausbruch gen Norden könnte unmittelbar bevorstehen. Die Marktbreite signalisiert eine Fortsetzung der Rekordjagd.

Quelle: Adobe
Quelle: Adobe

Written by

Christian Henke

Christian Henke

Chief Market Analyst

Veröffentlicht am

Der S&P hat im Wochenchart im Augenblick zwei charttechnische Probleme. Dies sind das Hoch bei 6.978 Punkten, welches bislang nicht überwunden werden konnte und die psychologische Marke bei 7.000 Zählern. Doch Rettung naht.

Und dies in Form der Marktbreite. Diese wird anhand der so genannten Advance Decline-Line berechnet. Dieser Indikator berechnet sich wie folgt:

  • Aktien mit Kursgewinnen (Advances) minus die Werte des S&P mit Kursverlusten (Declines)
  • Die tägliche Differenz wird der des Vortages addiert oder davon subtrahiert
  • Als Ergebnis ist ein Linienchart zu sehen, der einen bestehende Trend bestätigt oder Divergenzen aufzeigt

Am Beispiel des US-Index steigt die AD-Linie. Weitaus wichtiger sind aber die Ausbrüche nach oben, die im Vergleich zum Hauptchart wesentlich früher generiert werden. Im Wochenchart ist dies gut zu erkennen. Bevor der S&P Widerstände bezwingen konnte, wurden diese bereits im Advance Decline-Chart überwunden.

Im Augenblick notiert die AD-Linie oberhalb des vorangegangenen Hochs. Um dieses hinter sich lassen zu können, bedarf es eines entsprechenden Wochenschlusskurses. Mit einer zeitlichen Verzögerung könnte der S&P darauf reagieren und ebenfalls nach oben ausbrechen.

Gelingt dieses Unterfangen, wäre die obere Trendlinie des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals bei aktuell 7.354 Punkten das Ziel auf der Oberseite. Trotz der Aussichten könnte der erhoffte Ausbruch ausbleiben. Daher ist das Setzen einer Stop Loss-Marke ratsam. Das Verlaufstief bei 6.521 Zählern von November des vergangenen Jahres könnte als charttechnische „Reißleine“ genutzt werden.

S&P Chart auf Wochenbasis 

Quelle: TradingView; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen 

Long- und Short-Setups

Long-Szenario

  • Gelingt der Ausblick nach oben, könnte die obere Trendkanallinie bei 7.354 Punkten angesteuert werden
  • Der Stop Loss könnte unterhalb des Verlaufstiefs von November 2021 bei 6.521 Zählern platziert werden

Short-Szenario

  • Der Ausbruch bleibt aus und der S&P dreht anschließend nach unten. In diesem Fall könnte das Tief bei 6.521 Punkten angesteuert werden
  • Oberhalb des Widerstands bei 6.986/7.000 Zählern könnte der Initial Stop gelegt werden

Fünf-Jahres-Chart

Lernen Sie von Experten

Unsere Webinare geben Ihnen exklusive Trading-Insights – kompakt & praxisnah