Index Update
Noch ist der charttechnische Deckel beim S&P drauf. Doch ein Ausbruch gen Norden könnte unmittelbar bevorstehen. Die Marktbreite signalisiert eine Fortsetzung der Rekordjagd.
Der S&P hat im Wochenchart im Augenblick zwei charttechnische Probleme. Dies sind das Hoch bei 6.978 Punkten, welches bislang nicht überwunden werden konnte und die psychologische Marke bei 7.000 Zählern. Doch Rettung naht.
Und dies in Form der Marktbreite. Diese wird anhand der so genannten Advance Decline-Line berechnet. Dieser Indikator berechnet sich wie folgt:
Am Beispiel des US-Index steigt die AD-Linie. Weitaus wichtiger sind aber die Ausbrüche nach oben, die im Vergleich zum Hauptchart wesentlich früher generiert werden. Im Wochenchart ist dies gut zu erkennen. Bevor der S&P Widerstände bezwingen konnte, wurden diese bereits im Advance Decline-Chart überwunden.
Im Augenblick notiert die AD-Linie oberhalb des vorangegangenen Hochs. Um dieses hinter sich lassen zu können, bedarf es eines entsprechenden Wochenschlusskurses. Mit einer zeitlichen Verzögerung könnte der S&P darauf reagieren und ebenfalls nach oben ausbrechen.
Gelingt dieses Unterfangen, wäre die obere Trendlinie des mittelfristigen Aufwärtstrendkanals bei aktuell 7.354 Punkten das Ziel auf der Oberseite. Trotz der Aussichten könnte der erhoffte Ausbruch ausbleiben. Daher ist das Setzen einer Stop Loss-Marke ratsam. Das Verlaufstief bei 6.521 Zählern von November des vergangenen Jahres könnte als charttechnische „Reißleine“ genutzt werden.
Quelle: TradingView; Vergangene Wertentwicklungen sind kein zuverlässiger Indikator für zukünftige Wertentwicklungen