Die größten Unternehmen Europas

Welches sind die größten Unternehmen Europas? Unter den Top 10 der umsatzstärksten Unternehmen befinden sich auch drei deutsche Konzerne.

Europas Konzerne wachsen von Jahr zu Jahr immer mehr und konnten in den vergangenen Jahren die Konkurrenten von anderen Kontinenten überholen. Die Top 10 der größten Unternehmen Europas befinden sich in den folgenden Branchen: Energie, Automobil, Rohstoffhandel, Investment, Bank und Versicherung.

Die folgenden Zahlen sind in Milliarden US-Dollar angegeben und beziehen sich auf die Geschäftszahlen Ende 2017.

Die größten Unternehmen Europas nach Umsatz

  1. Royal Dutch Shell (305,179 Mrd. US-Dollar)
  2. Volkswagen (260,028 Mrd. US-Dollar)
  3. BP (244,582 Mrd. US-Dollar)
  4. Glencore (205,476 Mrd. US-Dollar)
  5. Daimler (185,235 Mrd. US-Dollar)
  6. EXOR Group (161,677 Mrd. US-Dollar)
  7. AXA (149,461 Mrd. US-Dollar)
  8. Total (149,099 Mrd. US-Dollar)
  9. Allianz (123,532 Mrd. US-Dollar)
  10. BNP Paribas (117,375 Mrd. US-Dollar)

Traden Sie die Aktien der größten Unternehmen Europas

Möchten Sie selbst auch Aktien der größten Unternehmen Europas traden? Wir zeigen Ihnen wie es geht:

1. Recherchieren Sie die größten Unternehmen Europas und machen Sie sich mit den einzelnen Unternehmen vertraut.

2. Eröffnen Sie Ihr eigenes CFD-Handelskonto.

3. Entscheiden Sie sich für eines oder mehrere der Unternehmen und beginnen Sie mit dem CFD-Trading.

Wollen Sie sich noch weiterbilden und mehr über CFDs erfahren? Treten Sie unserer gebührenlosen IG Academy bei und lernen Sie alles, was Sie als erfolgreicher Trader wissen müssen. Davon abgesehen können Sie sich mithilfe eines Demokontos risikofrei im Traden üben.

1. Royal Dutch Shell

Hauptsitz: Niederlande
Branche: Energieunternehmen (Öl- und Erdgas)
Gründung: 1907
Umsatz: 305,179 Milliarden US Dollar
Standorte weltweit: in über 70 Ländern

Royal Dutch Shell ist ein internationales Energieunternehmen und die Muttergesellschaft des Shell Konzerns.

1907 entstand die Royal Dutch Shell Gruppe durch die Fusion von der Firma der Samuel Brüder, der Shell Transport and Trading Company und der Firma aus den Niederlanden. Die Royal Dutch Shell Group wurde in zwei Bereiche eingeteilt: Royal Dutch Petroleum und Shell Transport and Trading. 2005 wurden beide Firmen unter dem Namen Royal Dutch Shell vereint.

Shell ist in vielen Bereichen der Öl- und Gasindustrie tätig und ist das größte Unternehmen in Europa mit einem Umsatz von 305.179 Mrd. US-Dollar (Stand 2017). Der Konzern entwickelt sich weiter in den Bereichen alternative Energiequellen wie Wind und Biokraftstoffe.

Erfahren Sie hier mehr zu Ölaktien.

In den letzten Jahren litt das Unternehmen allerdings unter dem stets fallenden Ölpreis, was sich folglich auf den Aktienkurs ausspielt. Anfang 2009 bis 2012 stiegen die Royal Dutch Shell PLC A (NL)-Aktien um 100 % von circa 15 € auf über 30 €. In knapp zwei Jahren (2016-2018) erholte sich der Aktienkurs trotz schwachem Marktumfeld um 75 % und erreichte Mitte 2018 einen Höchstkurs von 32 €.

2. Volkswagen

Hauptsitz: Deutschland
Branche: Automobilindustrie
Gründung: 1937
Umsatz: 260.028 Milliarden US-Dollar
Standorte weltweit: 123

Die Volkswagen AG ist ein weltweit führender Automobilkonzern. VW schafft es in Europa an Platz zwei mit einem Umsatz von circa 260 Milliarden US-Dollar für 2017. Im Jahr 2017 wurden 10,74 Millionen verkaufte VW Fahrzeuge und 2018 ein Rekordverkauf von 10,83 Millionen gemeldet. Das Unternehmen wurde 1937 gegründet und betreibt derzeit global 123 Fertigungsstätten.

VW besitzt zwölf Tochtergesellschaften, die insgesamt 355 Modelle führen: Volkswagen Pkw, Audi, SEAT, ŠKODA, Bentley, Bugatti, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN.

Neue Kernkompetenzen wie Elektromobilität und autonomes Fahren spielen eine wichtige Rolle für diesen Konzern. Hier können Sie mehr über die deutschen Automobilhersteller lesen: Zukunftstrends der deutschen Automobilindustrie.

Angesichts des Abgasskandals im Jahr 2015 verlor der VW-Aktienkurs innerhalb drei Monaten mehr als 60 % an Wert. Zwar erreichte der Aktienkurs seitdem die 250 €-Marke nicht, bewegt sich jedoch in einem erholsamen Aufwärtstrend. Die Volkswagen AG-Aktien verlaufen seit Mitte 2018 in einem leicht schwankenden Seitwärtstrend um die 144 €-Marke.

3. BP

Hauptsitz: Vereinigtes Königreich
Branche: Energieunternehmen (Öl – und Gas)
Gründung: 1909
Umsatz: 244.582 Milliarden US-Dollar
Standorte weltweit: 72

Das Unternehmen auf Platz drei der größten und umsatzstärksten Konzerne ist BP (British Petroleum), eines der führenden internationalen Öl- und Gasunternehmen. Trotz eines Umsatzverlustes von circa sechs Milliarden US-Dollar von 2016 auf 2017 erreichte BP dennoch seinen Platz in den Top drei.

Der Ölkonzern ist in 72 Ländern mit rund 74.500 Mitarbeitern aktiv. BP vertieft sich auch in erneuerbare Energien wie Biokraftstoffe und Windenergie.

Die Volatilität im Ölpreis zeigt sich auch im BP PLC-Aktienkurs durch große Schwankungen. BP-Aktien zeigten ihren größten Aufschwung zwischen 1992 und 2000 mit einem 635 %-Anstieg im Aktienkurs. Seit 2016 befindet sich der Aktienkurs in einem Aufwärtstrend.

4. Glencore

Hauptsitz: Schweiz
Branche: Bergbau- und Rohstoffhandel
Gründung: 1974
Umsatz: 205,5 Milliarden USD 2017
Standorte weltweit: 150

Das Schweizer Unternehmen Glencore wurde 1974 gegründet und zählt mit einem Umsatz von 205,5 Milliarden US-Dollar in 2017 zu den größten Rohstoffunternehmen der Welt. Der Konzern besitzt momentan 150 Betriebe mit über 90 verschiedenen Rohstoffen weltweit.

Die Glencore-Aktie verlor 2015 circa 75 % an Wert und erreichte ihren Allzeittiefpunkt mit knapp 76 Euro, was zum schlechtesten Jahr seit dem Börsengang 2011 führte. Schuld des Kurssturzes ist die hohe Nettoverschuldung, die das Unternehmen nach der Xstrata-Übernahme 2013 auftürmte, sowie drastisch fallende Rohstoffpreise. Durch die Genesung verschiedener Rohstoffe 2016 wie z.B. des Ölpreises konnten sich die Glencore-Aktien in einem steilen Aufwärtstrend erholen.

5. Daimler

Hauptsitz: Deutschland
Branche: Automobilindustrie
Gründung: 1998
Umsatz: 185.235 Milliarden US-Dollar
Produktionsstandorte weltweit: 33

Die Geschichte von Daimler begann 1886 als Gottlieb Daimler und Carl Benz das Automobil erfanden. Allerdings wurde die Marke Daimler, wie sie in ihrer jetzigen Form existiert, erst im Jahre 1998 gegründet. Die Gründung der Daimler-Benz AG führt ins Jahr 1926 durch die Fusion der Unternehmen Benz & Cie. und der Daimler-Motoren-Gesellschaft zurück – so kam die Automobilmarke Mercedes-Benz zustande.

Daimler ist bekannt als Hersteller von Nutzfahrzeugen und Premium-PKW, besitzt jedoch auch folgende Geschäftsbereiche: Finanzierung, Leasing, Flottenmanagement, Versicherungen und Mobilitätsdienstleistungen.

Daimler-Aktien erfuhren 1998 einen Aufschwung durch die Fusion von Daimler und Chrysler und überholten die 100 €-Marke. Diese Harmonie hielt nicht lange an und der Daimler-Aktienkurs rutschte zwischen 1998 bis Mitte 2001 auf unter 27 € in die Tiefe.

6. EXOR Group

Hauptsitz: Niederlande
Branche: Investment
Gründung: 1927
Umsatz: 161.677 Milliarden US-Dollar

Die niederländische Investmentgesellschaft EXOR Group wurde 1927 gegründet und wird von der italienischen Agnelli-Familie geführt. Das Unternehmen hält beträchtliche Anteile an Ferrari, Maserati, Ford und dem Fußballverein Juventus Turin.

Exor-Aktien befinden sich in einen Aufwärtstrend und gewannen innerhalb von zehn Jahren (2009 bis 2019) 808 % an Wert. Durch die Ereignisse, die innerhalb der Unternehmen geschehen, wird Stimmung für den eigenen Aktienkurs der EXOR-Gruppe gemacht. Die Familie Agnelli verfügt ebenso über Anteile dieser Gruppe.

7. AXA

Hauptsitz: Schweiz
Branche: Versicherung
Gründung: 1982
Umsatz: 149.461 Milliarden US-Dollar
Standorte weltweit: 62

Der französische Versicherungskonzern AXA erreichte mit einem Umsatz von 149.461 Milliarden US-Dollar für 2017 an Platz sieben der Top 10 größten Unternehmen Europas. Die AXA Versicherung AG ist eine Schweizer Versicherungsgesellschaft und Tochtergesellschaft des französischen AXA Konzerns mit Sitz in Winterthur. AXA ist auf allen fünf Kontinenten der Welt vertreten und gilt als eine der größten Versicherungsgesellschaften weltweit.

Das Unternehmen bietet eine Vielfalt an Versicherungen für Privat- und Firmenkunden. Zu diesen Geschäftszweigen zählen Lebens-, Renten- und Berufsunfähigkeitsversicherungen sowie Altersvorsorge, Schadens- und Unfallversicherungen, Krankenversicherungen, Vermögensanlagen und Finanzierungen.

Im Jahr 2000 erreichte der AXA-Aktienkurs seinen Allzeithoch von knapp über 40 € und verlor jedoch innerhalb eines Jahres mehr als 80 % an Wert. Zwischen 2007 und 2009 erlebte der Aktienkurs wieder einen Einbruch und erholte sich rasch wieder in einem rasanten Aufwärtstrend, der über die Jahre große Schwankungen zeigte. Erst wieder in gegen Ende 2012 zeigte der Aktienkurs einen Aufwärtstrend, der seit 2016 über die 20 €-Marke bewegt.

8. Total

Hauptsitz: Frankreich
Branche: Energieunternehmen (Mineralöl und Gas)
Gründung: 1924
Umsatz: 149.099 Milliarden US-Dollar
Standorte weltweit: 150

Der weltweit bekannte Mineralölkonzern wurde 1924 gegründet und erzielte einen Umsatz von knapp über 149 Milliarden US-Dollar im Jahr 2017. Das Unternehmen betreibt Öl- und Gasförderungen sowie die Weiterverarbeitung und Vermarktung.

Der TOTAL-Aktienkurs ist vom Ölpreis abhängig und zeigte über die Jahre Volatilität, wie etwa 2008, als die Aktien innerhalb von ein paar Monaten mehr als 40 % verloren.

9. Allianz

Hauptsitz: Deutschland
Branche: Versicherung
Gründung: 1890
Umsatz: 123.532 Milliarden US-Dollar
Standorte weltweit: 85

Das dritte deutsche Unternehmen in der Liste der umsatzstärksten Unternehmen ist Allianz, ein Versicherungskonzern, der 1890 gegründet wurde. Mit einem Umsatz von knapp über 123 Milliarden US-Dollar schafft es Allianz auf Platz neun unserer Rangliste.

Die Allianz ist ein global führender Versicherungs- und Finanzdienstleister und bietet umfassenden Kundendienst im Bereich der Unfall- und Schadenversicherung sowie Kranken- und Lebensversicherungen.

Allianz-Aktien befinden sich seit 2012 in einem stetigen Aufwärtstrend und erzielten einen 160 %-Anstieg des Aktienkurses.

10. BNP Paribas

Hauptsitz: Frankreich
Branche: Bank
Gründung: 1848
Umsatz: 117.375 Milliarden US-Dollar
Standorte weltweit: 67

Die französische Bank BNP Paribas wurde 1848 gegründet und ist bekannt als „comptoirs d’escompte“ (Diskontbank). Die BNP Paribas Gruppe entstand aus der Fusion der Banque Nationale de Paris (BNP) und der Bank Paribas. Sie erzielte 2017 einen Umsatz von mehr als 117 Milliarden US-Dollar und ist somit auf Platz 10 dieser Liste.

Nach einem stetigen Aufwärtstrend von 2002 erreichten die BNP Paribas-Aktien 2007 ein Allzeithoch von circa 91 €. Dieser Aufschwung hielt nicht lange an und der Aktienkurs fiel kurz darauf in die Tiefe auf knapp 20 Euro. Seit Anfang 2018 bis 2019 verlor die Aktie 39 % an Wert.


Diese Information wurde von IG Europe GmbH und IG Markets Ltd (zusammen IG) bereitgestellt. Zusätzlich zum untenstehenden Haftungsausschluss enthält das auf dieser Seite enthaltene Informationsmaterial weder eine Auflistung unserer Handelspreise noch ein Angebot oder eine Aufforderung zu einer Transaktion in ein Finanzinstrument. IG übernimmt keine Verantwortung für die Verwendung dieser Kommentare und die daraus resultierenden Folgen. Es wird keine Zusicherung oder Gewähr für die Richtigkeit oder Vollständigkeit dieser Informationen gegeben. Folglich trägt der Anleger alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen. Jede angebotene Studie berücksichtigt nicht das Investment spezifischer Ziele, die finanzielle Situation und die Bedürfnisse einer bestimmten Person, die sie empfangen kann. Sie wurde nicht in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit des Investment Researchs (Anlageforschung) erstellt und gilt daher als Werbemitteilung. Obwohl IG nicht ausdrücklich darauf beschränkt ist, vor der Umsetzung unserer Empfehlungen zu handeln, versucht IG diese nicht zu nutzen, bevor sie den Kunden zur Verfügung gestellt werden. Sehen Sie die nicht-unabhängige Recherche und Quartalszusammenfassung an.

Sehen Sie eine Handelschance?

Mit IG positionieren Sie sich Long oder Short auf über 17.000 Märkten.

CFD-Trading auf unserer preisgekrönten Handelsplattform, mit geringen Spreads auf Indizes, Aktien, Rohstoffen und mehr.

Live Preise der wichtigsten Märkte

  • Forex
  • Aktien
  • Indizes

Sehen Sie mehr Live Forex Preise


Sehen Sie mehr Live Aktien Preise


Sehen Sie mehr Live Indizes Preise

Die Kurse unterliegen den Website AGB. Alle Aktienkurse sind mindestens 15 Minuten zeitverzögert.

Planen Sie ihr tägliches Trading

Lassen Sie sich jeden Morgen marktbewegende Nachrichten direkt in Ihren Posteingang senden. Der IG-Morning Report bietet Ihnen eine vollständige Analyse der täglichen Ereignisse sowie Kommentare unserer Analysten zu den wichtigsten Märkten.


Weitere Informationen inwiefern wir Ihre Daten nutzen können, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und Zugangsrichtlinien, sowie der Datenschutzseite auf unserer Website.

Das könnte Sie ebenfalls interessieren

Finden Sie heraus, welche Gebühren mit Ihren Trades, durch unsere transparente Gebührenstruktur entstehen können.

Entdecken Sie, warum sich so viele Kunden für IG entscheiden und was IG zu einem weltweit führenden CFD-Anbieter macht.

Bleiben Sie mit unserem anpassbaren Wirtschaftskalender über die bevorstehenden marktbewegenden Ereignisse informiert.

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76 % der Privatkundenkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Optionen und Warrants sind komplexe Finanzinstrumente und gehen mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Verluste können extrem schnell eintreten. CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren.