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Dax in der endlosen Seitwärtsschleife – Wo bleibt die Jahresendrally?

24.11.2016 - 15:43 Uhr (Werbemitteilung): Auch am Donnerstag rangiert der deutsche Aktienindex im nicht enden wollenden Sägezahnmodus seitwärts.

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Ein Blick auf den Tageschart genügt, um den seit Monaten währenden Seitwärtskanal zu erkennen, ohne gleich die Support- und Resistance-Zonen per Einzeichnung horizontaler Geraden graphisch visualisieren zu müssen.

Seit Anfang August pendelt der Dax zwischen 10.200 und 10.800 Punkten. Sämtliche Ausbruchsversuche auf der Oberseite sind bis dato gescheitert. Ohne ein nachhaltiges Absetzen von der besagten Widerstandsregion bleibt jedoch auch die erhoffte Jahresendrally aus. Letztere ist derweil auf der anderen Seite des Atlantiks bereits im vollen Gang. Im Windschatten des Trump-Sieges und der vom neuen US-Präsidenten avisierten Steuer-, Konjunktur- und Infrastruktur-Maßnahmen eroberten die großen US-Aktienindizes zuletzt  Rekordhochs in Serie.

Tristesse dagegen am deutschen Aktienmarkt, wo der Dax in Korrelation zu seinen US-Pendants in relativer Schwäche glänzt. Die USA zieht dagegen Investmentkapital in rauen Mengen an. Angesichts besagter Konjunkturpakete und der zum Jahresende anstehenden Zinserhöhung seitens der Fed ist eine massive Aufwertung des US-Dollars im Gange. US-Adressen halten sich vor diesem Hintergrund allein schon wegen drohender Währungsverluste bei Investments in der Eurozone zurück.

Zudem lastet in der alten Welt die Unsicherheit über das weitere Fortbestehen der hiesigen Währungsunion auf dem Kursgeschehen nicht nur des deutschen Aktienmarktes. Bereits am vierten Dezember steht ein Verfassungsreferendum in Italien an. Ein Scheitern könnte Premier Renzi möglicherweise mit Neuwahlen im Frühjahr 2017 verknüpfen. Am selben Tag wird derweil in Österreich der künftige Bundespräsident gewählt.

Die zusehends Euro-kritische Haltung innerhalb der Bevölkerung europäischer Mitgliedstaaten dürfte in diesem Kontext hinlänglich bekannt sein. Bereits Anfang Dezember werden also wieder politische Börsen anstehen, gepaart mit einer traditionell hohen Nervosität und damit auch einhergehender Volatilität der betreffenden Underlyings. Richtig zur Sache geht es dann im nächsten Jahr, wenn die Landeswahlen vor allem in Deutschland und Frankreich und darüber hinaus in den Niederlanden auf der Agenda stehen.

Aber zurück zum laufenden Kalendermonat und einer weiterhin möglichen Jahresendrally. Denn bis dato nicht investierte institutionelle Adressen stehen immer noch an der Seitenlinie und haben performance-bedingten Handlungsbedarf. Nicht umsonst gehören die letzten beiden Monate des Jahres statistisch zu den saisonal stärksten. Es bleibt also spannend und damit insbesondere das Knacken der Widerstandsbastion bei 10.800 Punkten weiterhin im Fokus … nicht nur seitens der Charttechniker.

Zur Stunde notiert der Dax bei 10.682 Punkten 0,2 Prozent fester. Der Euro gewinnt ebenfalls 0,2 Prozent auf derzeit 1,0568 US-Dollar. Gold verliert nach dem gestrigen Nackenschlag moderate 0,1 Prozent auf aktuell 1.187 US-Dollar je Feinunze.  

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